Vorsicht: Vier Triggerpunkte, die Sie bei Intimität nach der Geburt vermeiden sollten
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Wie schnell nach der Geburt können Paare wieder intime Beziehungen aufnehmen? Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden? Mütter haben gerade eine Geburt hinter sich, daher müssen Ehemänner zu diesem Zeitpunkt besondere Vorsicht walten lassen und sich gründlich vorbereiten.
Nach der anstrengenden Geburt müssen junge Mütter nicht nur für ihre Säuglinge sorgen, sondern auch auf die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse ihrer Ehemänner eingehen. Für Paare, die während der gesamten Schwangerschaft auf Intimität verzichtet haben, bedeutet die sichere Ankunft ihres Babys, dass eine Wiederaufnahme der Beziehungen in Betracht gezogen werden kann. Aber wie schnell nach der Entbindung ist dies angemessen? Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden? Nach der Geburt benötigen junge Mütter besondere Fürsorge von ihren Partnern, die sich gründlich vorbereiten müssen.
Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Intimität:
Vaginale Geburt:
Viele Frauen entscheiden sich für eine vaginale Entbindung, was sowohl für das Baby als auch für die Genesung der Mutter von Vorteil ist. Frauen, die vaginal entbinden, erholen sich in der Regel schneller als Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten. Die Wochenbettperiode, die etwa sechs Wochen dauert, beginnt nach der Entbindung der Plazenta und dauert so lange, bis alle Organe (mit Ausnahme der Brüste) wieder ihren Zustand vor der Schwangerschaft erreicht haben.Innerhalb der ersten vier Wochen kehrt der Gebärmutterhals vollständig in seinen Normalzustand zurück. Nach sechs Wochen hat die Gebärmutter in der Regel wieder ihre Größe vor der Schwangerschaft erreicht, während die Gebärmutterschleimhaut ebenfalls etwa sechs Wochen benötigt, um sich zu regenerieren. In Anbetracht der Heilung der Dammwunden ist Geschlechtsverkehr während der gesamten postpartalen Phase verboten.
Kaiserschnitt
Ein Kaiserschnitt bedeutet eine größere körperliche Belastung für die Frau und erfordert eine längere Erholungsphase. Nach der Operation dauert die Ausstoßung des Lochias (Ausfluss von Gebärmutterschleimhaut, bestehend aus Blut und nekrotischem Gewebe, der durch die Scheide ausgestoßen wird) erheblich länger als bei einer vaginalen Geburt.Selbst bei optimaler postnataler Betreuung sollte Geschlechtsverkehr mindestens 60 Tage lang vermieden werden.
Frauen nach der Geburt sind körperlich geschwächt und anfällig. Eine vorzeitige Wiederaufnahme der sexuellen Aktivität kann zur Einschleppung von Bakterien führen, die Heilung der Gebärmutterschleimhaut beeinträchtigen und möglicherweise gynäkologische Infektionen verursachen. In schweren Fällen kann dies lebensbedrohliche Risiken mit sich bringen.
Auch nach Ablauf der Wochenbettperiode und wenn sich der Körper der Frau weitgehend erholt hat, sollten bei sexuellen Aktivitäten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:
1. Verhütung.
Um eine schnelle erneute Schwangerschaft zu verhindern, müssen beide Partner strikt Verhütungsmaßnahmen anwenden. Methoden wie die Verwendung von Kondomen sind weiterhin geeignet.
2. Es wird empfohlen, den Geschlechtsverkehr sanft und schrittweise wieder aufzunehmen.
Das Vaginalepithel ist nach der Geburt noch empfindlich; heftige Bewegungen können zu Rissen führen. Bei Bedarf sollten Gleitmittel verwendet werden.
3. Vermeiden Sie übermäßigen Geschlechtsverkehr.
Das Stillen erfordert von der Mutter viel körperliche Energie; ein- bis zweimal pro Woche ist angemessener.
4. Achten Sie beim Geschlechtsverkehr auf strenge Hygiene.
Der weibliche Körper befindet sich noch in der Erholungsphase und hat eine geschwächte Abwehrkraft, wodurch er anfällig für bakterielle Infektionen ist.
Eine Geburt ist ein lebensveränderndes Ereignis. Es ist unethisch, wenn Ehemänner die Gefühle ihrer Frauen missachten und ohne Rücksicht handeln. Daher sind das Verständnis und die Rücksichtnahme des Ehemanns gegenüber seiner Frau von größter Bedeutung.
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