Vorsicht: Vier Medikamente, die die Nieren schädigen und am häufigsten Kindern verschrieben werden
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Die Nieren spielen eine wichtige Rolle im Körper und sind insbesondere für Kinder die Grundlage des Lebens. Als grundlegende Organe, die den Stoffwechsel des Körpers aufrechterhalten, ist eine robuste Nierenfunktion ein Zeichen für die allgemeine Gesundheit eines Kindes. In den letzten Jahren hat die Zahl der Nierenerkrankungen bei Kindern deutlich zugenommen, wobei ein erheblicher Teil davon mit einer unsachgemäßen Medikamenteneinnahme in Verbindung steht.
Vier Kategorien von Medikamenten, die Nierenschäden bei Kindern verursachen:
1.Sulfonamid-Medikamente
Wie beispielsweise Cotrimoxazol. Diese können nach der Einnahme Kristalle bilden, die zu einer obstruktiven Nephropathie mit Hämaturie, Nierenkoliken oder sogar akutem Nierenversagen führen können. Dieses Risiko ist bei dehydrierten oder älteren Patienten erhöht. Bei der Einnahme solcher Medikamente wird empfohlen, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und Natriumbikarbonat-Tabletten einzunehmen, um den Urin zu alkalisieren und so Nierenschäden zu mindern.
2. Chinolon-Antibiotika
wie Norfloxacin, Ciprofloxacin und Ofloxacin. Übermäßige Dosen dieser Medikamente können zu Hämaturie und interstitieller Nephritis führen, wobei schwere Fälle zu akutem Nierenversagen führen können.
3. Kontrastmittel
Diese Mittel werden in den letzten Jahren häufig eingesetzt, und akute Nierenfunktionsstörungen, die durch sie verursacht werden, treten immer häufiger auf. Ihre Hyperosmolarität kann die Nierenischämie verschlimmern und eine direkte Nephrotoxizität ausüben. Als Allergene können sie systemische allergische Reaktionen auslösen, die die Nierenfunktion beeinträchtigen.
4. Aminoglykosid-Antibiotika
Wie Gentamicin und Kanamycin. Die Häufigkeit von Nierenschäden steigt signifikant, wenn diese Medikamente länger als 10 Tage angewendet werden.
Warum sind Kinder überproportional häufig von Nierenschäden betroffen?
Die Nieren von Kindern sind noch nicht voll entwickelt, wodurch pädiatrische Patienten besonders anfällig für arzneimittelinduzierte Nephrotoxizität sind. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko für Personen mit vorbestehender Nierenfunktionsstörung, allergischer Konstitution oder Dehydrierung. Diese Anfälligkeit wird noch verstärkt, wenn zwei oder mehr nephrotoxische Medikamente gleichzeitig verabreicht werden.Sobald eine arzneimittelinduzierte Nierenschädigung auftritt, beeinträchtigt dies die Gesundheit des Patienten erheblich. Leichte Fälle können die Nierenfunktion beeinträchtigen und eine Nephritis auslösen, während schwere Fälle zu Nierennekrose, akutem oder chronischem Nierenversagen und sogar zum Tod führen können. Wachsamkeit ist daher unerlässlich.
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