Haben Sie sich jemals gefragt, wie Hausstaubmilben riechen? Lüften Sie einfach Ihre Bettdecke und finden Sie es heraus
Encyclopedic
PRE
NEXT
Plüschtiere, mit denen man jede Nacht kuschelt, Teppiche im Wohnzimmer, Sofas, Kissen, Bettwäsche, Matratzen und Kissenkerne – Orte, an denen man ein Drittel seines Lebens verbringt – sind allesamt Behausungen für Milben. Diese Lebewesen nisten sich ein, gedeihen und vermehren sich in engem Kontakt mit Ihrer Haut und ernähren sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit von Schweiß, Sekreten und Hautschuppen.Als Nächstes wollen wir uns mit dem charakteristischen Geruch von Hausstaubmilben befassen – haben Sie ihn schon einmal wahrgenommen? Wenn Sie Ihre Bettwäsche lüften, werden Sie ihre Anwesenheit bemerken. Zu den am häufigsten vorkommenden und mit Menschen in Verbindung stehenden Milben gehören Hausstaubmilben, Demodex-Milben und Krätzmilben. Untersuchungen der University of Georgia zeigen, dass etwa 97 % der Erwachsenen Milben beherbergen, wobei Hausstaubmilben am häufigsten vorkommen.Man kann sagen, dass Hausstaubmilben Ihre Gesundheit von der Geburt bis zum Tod bedrohen. Ihre Kadaver, Sekrete und sogar Exkremente sind pathogene Allergene. Darüber hinaus kann der Mensch ihnen kaum entkommen. Demodex-Milben parasitieren hauptsächlich in den Haarfollikeln und Talgdrüsen des Menschen und bevorzugen Lebensräume wie Nase, Ohren, Rücken, Brust, Kopfhaut und Gehörgänge.Sarcoptes-Milben befallen hingegen die Oberflächenschicht der Haut von Menschen und Säugetieren. Haustiere erleichtern ihre Übertragung auf den Menschen über Kleidung, Bettwäsche oder direkten Kontakt. Dann gibt es noch die gefürchteten Mehlmilben, die sich in gelagerten Lebensmitteln und Getreide vermehren! Wenn man das liest, läuft es einem vielleicht kalt den Rücken herunter.
Mythen über Milben entlarven
Mittlerweile sind Sie wahrscheinlich völlig entsetzt. Wer hätte gedacht, dass Milben in jedem Bereich des täglichen Lebens lauern? Gerade weil sie so allgegenwärtig sind, gibt es zahlreiche Mythen über Milben. Lassen Sie uns diese Missverständnisse eines nach dem anderen ausräumen.
1. Stimmt es, dass der „sonnengetrocknete Duft” von Bettwäsche nach dem Lüften der Geruch von gerösteten Milben ist?
Milben sind mikroskopisch klein. Sonnenlicht kann sie zwar töten, verursacht aber keinen besonderen Geruch. Der „sonnengetrocknete Duft” entsteht tatsächlich dadurch, dass ultraviolette Strahlen Schimmel, Bakterien und andere Mikroorganismen auf der Bettwäsche abtöten und so den natürlichen Duft der Baumwolle freisetzen.Also, liebe Freunde, atmet tief ein und genießt den „Sonnenduft” nach dem Lüften eurer Bettdecke. 2. Die Bettdecke mit den Händen ausklopfen, um Milben zu entfernen. Diese Methode ist unwissenschaftlich. Durch das Ausklopfen der Bettdecke werden Staub und Milbenkot in die Luft gewirbelt, was das Risiko allergischer Reaktionen sogar erhöht.
3. Das Waschen von Bettbezügen mit einem starken Waschmittel oder das Besprühen mit Alkohol kann Milben abtöten.
Starke Waschmittel können zwar Milben von der Oberfläche der Bezüge entfernen, aber die Baumwollfüllung selbst beherbergt Milben – damit werden nur die Symptome bekämpft, nicht aber die Ursache.Das Besprühen mit Alkohol ist ebenfalls nicht die richtige Methode. Eine 75-prozentige Alkohollösung muss 15 Minuten lang einwirken, um Milben abzutöten, was durch Besprühen eindeutig nicht erreicht werden kann. Darüber hinaus verursacht Alkohol in so hoher Konzentration erhebliche Hautschäden. Die Anwendung dieser Methode zur Beseitigung von Milben ist ein klassischer Fall von „800 Feinde töten und dabei 1000 eigene Soldaten verletzen”. Eine mit Alkohol getränkte Bettdecke möchte wohl niemand mehr benutzen.
Haben Sie sich jemals gefragt, wie Hausstaubmilben riechen? Lüften Sie einfach Ihre Bettwäsche in der Sonne und Sie werden es herausfinden. Damit ist unsere Einführung abgeschlossen. Wir hoffen, dass Sie nun ein klareres Verständnis haben. Abschließend wünschen wir Ihnen von Herzen Gesundheit und Glück.
PRE
NEXT