Nimmt der Ausfluss vor der Menstruation zu?
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Mit Beginn der Menstruation können zahlreiche prämenstruelle Symptome auftreten, wie z. B. leichte Bauchbeschwerden bei manchen Personen. Nimmt der Ausfluss vor der Menstruation zu? Ja, viele Frauen haben vor ihrer Periode einen verstärkten Ausfluss. Dies ist auf den Einfluss von Östrogen zurückzuführen und ein normales physiologisches Phänomen.
Nach der Pubertät werden die Epithelzellen, die die Vaginalschleimhaut auskleiden, durch die endokrine Aktivität der Eierstöcke angeregt und reich an tierischer Stärke. Unter dem Einfluss von vaginalen Laktobazillen wird diese Stärke in Milchsäure zerlegt, wodurch das saure Milieu der Vagina aufrechterhalten und das Wachstum pathogener Bakterien gehemmt wird.Vor der Menstruation kommt es zu einer Beckenstauung, wodurch die Durchblutung des Gebärmutterhalses und der Vagina erhöht wird. Infolgedessen wird der Ausfluss stärker als gewöhnlich. Wenn die Menstruation näher rückt, kann er leicht rosa gefärbt sein und sich allmählich in Blut verwandeln – den Menstruationsfluss.
In der Mitte der Menstruationsphase, wenn sich der Eierstock auf die Freisetzung einer Eizelle vorbereitet, werden die Gebärmutterhalsdrüsen sehr aktiv. Dies führt zu einem erhöhten, klaren, leicht klebrigen Ausfluss, der Eiweiß ähnelt.Zwei bis drei Tage nach dem Eisprung wird der Ausfluss trüb, dickflüssig, klebrig und spärlich. Um die Menstruation herum führen eine erhöhte Beckenstauung und eine vermehrte Schleimhautsekretion der Vagina oft zu einem verstärkten Ausfluss.Dies geschieht, weil der Östrogenspiegel während des Eisprungs relativ hoch ist. Um die Menstruation herum führen die Beckenstauung und der Einfluss des Östrogens zu einer Zunahme des Vaginalausflusses und der Zervixsekretion. Diese Faktoren tragen gemeinsam zu einem erhöhten Ausfluss bei. Während der Menstruation erweitert sich der Muttermund allmählich, und die Zylinderepithelzellen im Gebärmutterhalskanal produzieren mehr Sekret, wodurch mehr Schleim entsteht, der sich mit dem Vaginalsekret vermischt und ausgeschieden wird.
Nach Ende der Menstruation normalisiert sich die Durchblutung der Gebärmutter und der Vagina wieder und der Ausfluss nimmt ab. Darüber hinaus kommt es bei manchen Frauen während Phasen der Müdigkeit oder des Eisprungs zu einem erhöhten Ausfluss, was als normal angesehen wird. Wenn der Ausfluss jedoch gelblich, eitrig oder übelriechend wird und mit Juckreiz im Vulvabereich einhergeht, deutet dies auf eine Anomalie hin, die eine ärztliche Untersuchung und Behandlung erfordert.
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