Wie schlimm ist das prämenstruelle Syndrom? Wie kann man dem prämenstruellen Syndrom vorbeugen?
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Jeden Monat erleben Frauen einige Tage, an denen sie sich wie eine völlig andere Person fühlen – unruhig, zu plötzlicher Reizbarkeit neigend und ohne jede Gelassenheit. Während dieser Zeit erscheint das Leben völlig trostlos, was viele dazu veranlasst, sich zu schwören, nie wieder als Frau geboren zu werden. Diejenigen, die solche Qualen erlitten haben, wissen genau, worum es sich handelt: das lästige PMS – das prämenstruelle Syndrom.
Das prämenstruelle Syndrom zählt zu den am intensivsten untersuchten Erkrankungen in der modernen Medizin und wird von Medizinern und Lebenswissenschaftlern als bedeutende Herausforderung für die Neurowissenschaften eingestuft.Vor über zwei Jahrtausenden dokumentierte ein griechischer Arzt die verschiedenen Symptome des PMS schriftlich. Doch auch heute noch gibt es keinen Konsens über seine Ursachen und Behandlung. Da die Erfahrungen jedes Einzelnen unterschiedlich sind, führt die aktuelle wissenschaftliche Forschung das PMS im Allgemeinen auf das Zusammenspiel von endokrinen und neurologischen Systemen sowie soziopsychologischen Faktoren zurück.PMS-Symptome treten am stärksten bei Frauen im Alter von 30 bis 40 Jahren auf. Das Auftreten ist auf die kombinierten Auswirkungen von Hormonschwankungen, gesellschaftlichen Einflüssen und verschiedenen Lebensbelastungen zurückzuführen.
Bei einer Kategorisierung umfassen die PMS-Symptome über 150 verschiedene Erscheinungsformen, wobei die folgenden sieben am häufigsten auftreten:
1. Kopfschmerzen und Migräne: Diese entstehen durch Druck, der durch Flüssigkeitsansammlungen in den Nebenhöhlen des Schädels verursacht wird. Migräne tritt häufig während der Menstruation auf und steht im Zusammenhang mit einem prämenstruellen Anstieg des Östrogenspiegels.
2. Ödeme: Viele Frauen nehmen aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen an Gewicht zu. Schwellungen können an Händen, Füßen und Bauch auftreten, bei einigen Personen kommt es auch zu Zahnfleischschwellungen, Flüssigkeitsansammlungen hinter den Augen oder sogar in den Wirbeln. Letzteres kann Rückenschmerzen verursachen.Brustschwellungen können dadurch entstehen, dass die Hypophyse Prolaktin ausschüttet und so die Hormonproduktion beschleunigt. 4. Hautunreinheiten: Eine verminderte Östrogenausschüttung erhöht die Talgproduktion (Fett, das von der subkutanen Fettschicht produziert wird). Wenn der Hormonspiegel vor der Menstruation sinkt, wird die Haut empfindlicher und rauer. Eine erhöhte Talgproduktion erhöht die Wahrscheinlichkeit von Akne.
5. Niedergeschlagenheit: Der Unterschied zwischen PMS-bedingter Niedergeschlagenheit und einer Krankheit besteht darin, dass diese Niedergeschlagenheit mit Beginn der Menstruation plötzlich verschwindet. Dies ist wahrscheinlich auf den gesunkenen Östrogenspiegel und die Produktion einer Substanz namens komplexes Amin im Gehirn zurückzuführen. Beide Substanzen können Stimmungsschwankungen verursachen.
6. Müdigkeit:Während einige Frauen vor ihrer Periode einen Energieanstieg verspüren, fühlen sich die meisten müde und haben Konzentrationsschwierigkeiten. Dies ist auf schwankende Blutzuckerwerte zurückzuführen.
7. Heißhunger: Frauen verspüren vor ihrer Periode oft Heißhunger, insbesondere auf Süßigkeiten. Das liegt daran, dass Frauen in dieser Phase täglich 500 Kalorien zusätzlich benötigen – eine Steigerung von 30 % gegenüber ihrer üblichen Kalorienzufuhr.Um diesen zusätzlichen Kalorienbedarf zu decken, greifen die meisten Frauen zu zuckerreichen Lebensmitteln wie Schokolade. Wie lässt sich das prämenstruelle Syndrom lindern? 1. Reduzieren Sie die Kalorienzufuhr um 10–15 %. Frauen nach der Menopause neigen zu Gewichtszunahme, daher sollten Patientinnen ihre tägliche Nahrungsaufnahme überwachen, den Verzehr von zucker- und fettreichen Lebensmitteln minimieren und sich angemessen körperlich betätigen, um ihr Gewicht zu kontrollieren und Übergewicht vorzubeugen.
2. Ernähren Sie sich salz-, zucker- und fettarm
Bei einer moderaten Nahrungsaufnahme sollten salz-, zucker- und fettarme Lebensmittel Vorrang haben, während gleichzeitig eine ausreichende Zufuhr von Proteinen, Vitaminen, Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Mineralien sichergestellt werden sollte.
3. Sexuelle Intimität sollte nicht vernachlässigt werden
Ein harmonisches Sexualleben ist für Frauen in den Wechseljahren unerlässlich. Es mildert nicht nur die Auswirkungen des Alterns und verbessert neuropsychiatrische Symptome, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein.
4. Tanzen ist eine ausgezeichnete Form der Bewegung
Aktive Teilnahme an körperlichen Aktivitäten stärkt den Körper, kontrolliert das Gewicht und fördert die geistige Wachsamkeit und Klarheit.Allerdings sollten anstrengende Sportarten vermieden werden, um Knochenbrüche zu verhindern. Joggen, Spazierengehen, Radfahren und Tai Chi sind geeignete Alternativen. Das prämenstruelle Syndrom manifestiert sich in verschiedenen klinischen Formen mit unterschiedlichem Schweregrad, sodass für jede Patientin eine individuell abgestimmte Behandlung erforderlich ist. Dennoch ist Vorbeugen besser als Heilen: Durch proaktive Vorsorgemaßnahmen lässt sich das Auftreten des prämenstruellen Syndroms wirksam verhindern.
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