Finden Sie heraus, ob Sie ein „Skinny Fat”-Mensch sind
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Manche Menschen sehen dünn aus, haben aber einen überdurchschnittlich hohen Körperfettanteil. Wie kann man diese Art von Fettleibigkeit erkennen, die nicht sofort ins Auge fällt? Es gibt tatsächlich einige Tricks, um sie zu erkennen. Um nicht zu einer „skinny fat”-Person zu werden, ist der Aufbau von Muskeln und der Abbau von Fett der erste Schritt.
Kennen Sie jemanden, auf den diese Beschreibung zutrifft? Diese Menschen essen reichlich, vermeiden Bewegung und bleiben dennoch schlank – manchmal mit außergewöhnlich schlanken Gliedmaßen. Auch wenn ihre Figur beneidenswert erscheint, fallen sie möglicherweise in die Kategorie „Skinny Fat”. Dieser Begriff beschreibt Menschen mit normalem Gewicht, die jedoch aufgrund von Bewegungsmangel und schlechter Ernährung an gesundheitlichen Problemen leiden, die mit bloßem Auge oft nicht erkennbar sind.
Experten stellen fest, dass Skinny Fatties in der Regel einen normalen oder sogar niedrigen BMI haben. Bei einer genaueren Untersuchung zeigen sich jedoch oft erhebliche Probleme: Sie weisen möglicherweise bereits diagnostische Marker für Diabetes auf, wie z. B. hohen Blutzucker, niedriges HDL-Cholesterin, erhöhte Triglyceride, Entzündungen und Bluthochdruck.
Gesundheitsrisiken für Skinny-Fat-Personen
Aufgrund ihrer natürlichen Schlankheit mangelt es diesen dünnen, aber übergewichtigen Personen oft an Ernährungskontrolle und Bewegungsgewohnheiten. Mit der Zeit führt dies zu einer geringen Muskelmasse und einer unzureichenden Vitaminzufuhr. Über die oben genannten Risiken von Bluthochdruck und Hyperlipidämie hinaus können sie auch unter Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und einem schlechten Stoffwechsel leiden.
Historische Daten zeigen, dass etwa ein Viertel der Erwachsenen mit normalem Gewicht eine suboptimale Herzgesundheit aufweisen und unter Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten leiden. Untersuchungen zeigen, dass ältere Erwachsene mit normalem BMI, aber hohem Körperfettanteil dennoch einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgesetzt sind. Eine weitere Studie hebt hervor, dass Personen mit normalem BMI, aber hohem Körperfettanteil ein höheres Risiko für Stoffwechselstörungen und Mortalität haben als alle anderen Bevölkerungsgruppen.
Wie können Sie feststellen, ob Sie zu den „Skinny Fats” gehören?
Wenn Sie befürchten, zu den „Skinny Fats” zu gehören, empfiehlt der Gewichtsmanagement-Experte Kran, Ihren Körperbau und Ihren Lebensstil zu überprüfen. Sollten Sie mehrere oder alle der folgenden Merkmale aufweisen, ist es ratsam, sich einer Gesundheitsuntersuchung zu unterziehen:
1. Sie haben seit dem Sportunterricht in der Schule kein Krafttraining mehr betrieben.
2. Sie haben häufig Heißhunger auf Süßigkeiten oder leiden unter Symptomen wie anhaltender Müdigkeit, Energielosigkeit, Konzentrationsschwäche oder Gedächtnislücken.
3. Sie nehmen zu wenig Proteine zu sich.
4. Sie haben einen apfel- oder birnenförmigen Körperbau, der sich durch schlanke Gliedmaßen, aber deutlich sichtbares Bauchfett auszeichnet.
5. Ihre tägliche Ernährung enthält übermäßig viele Kohlenhydrate, künstliche Süßstoffe, Zucker oder verarbeitete Lebensmittel.
6. Sie leiden unter Schwindel nach moderater körperlicher Betätigung.
Die Skinny-Fat-Falle vermeiden: Was Sie tun sollten
Wenn Sie sich bereits als Skinny Fat identifizieren, geraten Sie nicht in Panik. Ziehen Sie die folgenden Ansätze in Betracht, um Ihre Gesundheit durch Bewegung, Ernährung und Anpassungen Ihres Lebensstils zu verbessern:
1. Bauen Sie Muskelmasse auf
Der Schlüssel für Skinny-Fat-Personen ist nicht Gewichtsabnahme, sondern Fettreduktion, und Muskeltraining ist der erste Schritt. Muskeln steigern Ihren Grundumsatz erheblich: Jedes zusätzliche Kilogramm Muskeln verbrennt täglich etwa 60 zusätzliche Kalorien. Darüber hinaus wird Zucker idealerweise als Glykogen im Muskelgewebe gespeichert. Bei unzureichender Muskelmasse kann der Blutzuckerspiegel leichter ansteigen, was zu Hyperglykämie führt.
Aktuelle Richtlinien empfehlen im Allgemeinen mindestens zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche, die an das individuelle Fitnessniveau angepasst werden können. In Bezug auf den idealen Körperfettanteil empfiehlt das Gesundheitsministerium, dass erwachsene Männer einen Wert von 17 bis 23 % und Frauen einen Wert von 20 bis 27 % beibehalten sollten. Werte über 25 % bei Männern und 30 % bei Frauen gelten als fettleibig.
2. Ausgewogene Ernährung
Viele „Skinny Fat”-Personen nehmen aufgrund mangelnder Ernährungskontrolle übermäßig viel Zucker zu sich. Achten Sie neben der Reduzierung der Zuckeraufnahme auf eine ausgewogene Ernährung mit Proteinen, gesunden Fetten, Gemüse und Kohlenhydraten. Minimieren Sie jedoch den Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten und verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot und Chips.
3. Entspannung und Schlaf
Stress ist ein weiterer Faktor, der zu erhöhtem Blutdruck beiträgt. Wenn Sie bereits unter Bluthochdruck leiden, sollten Sie Yoga oder Meditation in Betracht ziehen, um sich zu entspannen. Achten Sie außerdem auf 6–8 Stunden Schlaf, damit Ihr Körper sich ausreichend erholen und regenerieren kann.
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