Beobachtung der finanziellen Bildung von Kindern weltweit
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Vereinigte Staaten: Kinder schon früh zum Sparen ermutigen
Die finanzielle Bildung amerikanischer Kinder beginnt schon in sehr jungen Jahren und wird von der US-Regierung priorisiert. Mit finanzieller Unterstützung des Bildungsministeriums nehmen 3.000 Grund- und weiterführende Schulen in 34 Bundesstaaten am Sparprogramm „Save for America” teil.
Die wichtigsten Quellen für die finanzielle Bildung amerikanischer Kinder bleiben jedoch die Familie und die Schule. Von ihrem Eintritt in den Kindergarten an werden Kinder an grundlegende Finanzkonzepte herangeführt.Sie lernen, was Geld ist und welche wichtige Rolle es im täglichen Leben spielt. Die Förderung von Teilzeitarbeit für Kinder ist in den USA eine wichtige Methode, um ihnen den Umgang mit Geld beizubringen. Jährlich gehen etwa drei Millionen Grund- und Sekundarschüler einer Teilzeitbeschäftigung nach. Darüber hinaus versteigern oder spenden Amerikaner häufig nicht mehr benötigte Gegenstände, während Kinder oft ungenutztes Spielzeug zu Hause verkaufen, um sich Taschengeld zu verdienen, und übrig gebliebene Gegenstände an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.Darüber hinaus bieten viele Schulen entsprechende Kurse an und ermutigen die Schüler, sich mit dem Wertpapiermarkt, der Anlageverwaltung und Kreditgeschäften zu befassen, wobei auch die Theorie der steuerfreien Spenden im Lehrplan enthalten ist. Vereinigtes Königreich: Ein Drittel der Kinder hat ein Bankkonto Der britische Ansatz zur finanziellen Bildung befürwortet einen rationalen Konsum und fördert eine sorgfältige Budgetplanung, um diese Prinzipien an die nächste Generation weiterzugeben.Kindersparkonten werden im Vereinigten Königreich immer beliebter, wobei die meisten Banken spezielle Konten für Kinder unter 16 Jahren anbieten. Ein Drittel der britischen Kinder zahlt sein Taschengeld und seine Einkünfte aus Teilzeitjobs bei Banken und Sparkassen ein.
Die britische Regierung hat kürzlich eine Reihe neuer Bildungsreformpläne angekündigt. Im Rahmen dieser Initiativen werden Sparen und Finanzmanagement ab Herbst 2011 zu Pflichtfächern für Grund- und Sekundarschüler.
Paul, der britische Minister für Kinder, erklärte, dass Kinder bereits im Alter von fünf Jahren mit der finanziellen Bildung beginnen sollten, indem sie lernen, Münzen von Banknoten zu unterscheiden, verschiedene Geldquellen zu verstehen und die vielfältigen Verwendungszwecke von Geld zu erkennen. Schüler im Alter von sieben bis elf Jahren sollten lernen, ihr eigenes Geld zu verwalten, die Rolle des Sparens für die Erfüllung zukünftiger Bedürfnisse zu verstehen und Fähigkeiten im Umgang mit Bank- und Sparkonten sowie in der Budgetplanung zu erwerben.
Israel: Schwerpunkt auf Weisheit und Verantwortung
Viele Chinesen wissen, dass jüdische Gemeinden einen gut etablierten Ansatz für die finanzielle Bildung von Kindern haben.Es wird berichtet, dass jüdische Familien zwar keine explizite Einteilung der Kinder in bestimmte Altersgruppen für spezielle Finanzkurse vornehmen, aber dennoch mehrere grundlegende Prinzipien in Bezug auf Geld befolgen:
Erstens hat jeder ein klares Verständnis von Eigentumsrechten, was bedeutet, dass man sein eigenes Eigentum schützen und gleichzeitig das Eigentum anderer respektieren muss. Schäden müssen ersetzt werden, und Unterschlagung hat Konsequenzen.Zweitens müssen Geld und persönlicher Besitz geschätzt und nicht verschwendet werden. Juden legen Wert auf Sparsamkeit und glauben, dass die Grundbedürfnisse des Lebens ausreichen sollten.
Der wichtigste Aspekt der jüdischen Finanzerziehung ist es, Kindern das Kernprinzip in Bezug auf Geld beizubringen: Verantwortung. Kinder verstehen, wie Geld verdient wird, was ihnen den Wert der Sparsamkeit weiter vermittelt. Über die Sparsamkeit hinaus lernen sie die Bedeutung des Gebens und der Wohltätigkeit – nicht nur zum persönlichen Vorteil, sondern zum Wohle der Gesellschaft.
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