Beurteilung Ihrer Professionalität
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In unseren Augen sind „Workaholics“ Menschen, die Kritik und Rehabilitation verdienen. „Wie kann man den Druck auf diese ‚Workaholics‘ verringern, damit sie ihr Leben besser genießen und bessere zwischenmenschliche Beziehungen pflegen können?“ ist zu einem heißen Thema geworden. Arbeitsplatz-Experten widersprechen dieser Sichtweise jedoch vehement und argumentieren, dass diese sogenannten „Workaholics“ in Wirklichkeit „Pioniere in ihrem Beruf“ sind, die mehr Verständnis und Respekt von anderen verdienen.
Gehören Sie zu den „Abnormalen“ am Arbeitsplatz?
„Außergewöhnlich“ zu sein macht einen „abnormal“ – das Etikett „abnormal“ ist unfair.
Der leitende Psychologe Chen Yang behauptet, dass es zutiefst unfair und unangemessen ist, diese Gruppe als „abnormal“ zu bezeichnen. „Anomalie“ bezieht sich in diesem Zusammenhang auf schwere psychische Störungen, die auf biologische Ursachen zurückzuführen sind und psychologisch als „psychische Anomalien, die auf gestörte Körperfunktionen zurückzuführen sind und zu einem deutlich von der Norm abweichenden Verhalten führen“ definiert werden.
Chen Yang behauptet, dass diese Eliten am Arbeitsplatz als „abnormal“ bezeichnet werden, weil die Gesellschaft ihre Eigenschaften gleichzeitig fordert und verurteilt.
Wir leben in einer Zeit, in der Wettbewerb und materieller Erfolg übermäßig im Vordergrund stehen. Der Einzelne ist diesen vorherrschenden sozialen Zwängen grundsätzlich machtlos ausgeliefert. Folglich nehmen einige die Haltung ein: „Wenn wir es nicht ändern können, müssen wir es anführen.“Sie werden zu sogenannten „Workaholics“ und zwingen andere, mit ihnen mitzuhalten, während diejenigen, die weniger nach „Erfolg“ streben, darunter leiden. Sie ignorieren zunehmend individuelle Emotionen und lehnen sowohl ihre eigenen als auch die Gefühle anderer, die nichts mit der Arbeitsleistung zu tun haben, mit Verachtung ab.
Die meisten Menschen stufen diejenigen, die sich den „Mainstream“-Ansichten anschließen, als ihresgleichen ein und bezeichnen andere als „Außenseiter“ oder brandmarken sie sogar als „Freaks“ oder „Anomalien“. Das Verhalten dieser „Workaholics“ ist für viele oft unerträglich und verursacht Unbehagen, das sich in böswilligen Vorwürfen der „Anomalie“ äußert, die aus Wut und Frustration entstehen.
Innerhalb einer Organisation stehen jedoch Leistung und Rentabilität weiterhin an erster Stelle. Diejenigen, die sich über „Freaks am Arbeitsplatz” beschweren, ärgern sich oft darüber, dass sie als Werkzeuge zur Erzielung von Gewinnen ausgebeutet werden, ohne dafür eine angemessene materielle Belohnung zu erhalten. Als „abnormal” oder „freakig” zu gelten, weil man andere übertrifft, ist zutiefst ungerecht.
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