Warum zu Beginn des Frühlings Donner über den Himmel grollt
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Nach Beginn der Sonnenwende „Frühlingsanfang” trifft die deutlich intensivere warme, feuchte Luft auf die hartnäckig verbleibende kalte Luft und löst heftige vertikale Konvektionsbewegungen aus. Wenn diese feuchte, warme Luft auf eine ausreichende Höhe steigt, bilden sich hoch aufragende Cumulonimbuswolken. Innerhalb dieser Wolken verursachen intensive elektrische Felder Kollisionen zwischen positiven und negativen Ladungen, was zu Entladungen führt, die donnernde Blitze auslösen.Das Auftreten von Donner und Blitz zu dieser Zeit hängt also nicht nur mit der Erwärmung der Temperaturen in Bodennähe und der Aktivität der kalten Luftmassen zusammen, sondern vor allem mit dem deutlichen Anstieg der Luftfeuchtigkeit.
So lässt sich beobachten: Im Winter, wenn die Atmosphäre trocken und kalt ist, gibt es keinen Donner; im Frühling, wenn die Feuchtigkeit allmählich zunimmt, tritt der erste Donner auf; im Sommer, bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, gibt es reichlich Donner; im Herbst, wenn die Feuchtigkeit abnimmt, lässt der Donner nach. Mit der Ankunft des Frühlings bringt die Verstärkung der warmen, feuchten Luft reichlich Feuchtigkeit mit sich, sodass sich hoch aufragende Gewitterwolken bilden und der Frühlingsdonner über den Himmel hallt.
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