Was ist der Unterschied zwischen einer inneren und einer äußeren Kanthoplastik?
 Encyclopedic 
 PRE       NEXT 
Zunächst einmal unterscheiden sich die grundlegenden Konzepte. Die „Inner Canthus Surgery” bezeichnet den Eingriff zur Öffnung des inneren Augenwinkels. Dabei wird nicht wirklich der innere Augenwinkel selbst geöffnet, sondern die Epikanthusfalte, die den inneren Augenwinkel verdeckt, gelöst, wodurch die darunter liegende Augenstruktur sichtbar wird. Die Outer Canthus Surgery ist jedoch etwas ganz anderes. Dabei wird der seitliche Augenwinkel – eine einzigartige und wichtige physiologische Struktur – tatsächlich geöffnet. Dieser Eingriff verändert die spezifische Anatomie des äußeren Augenwinkels, wobei das Wiederherstellungspotenzial gering ist.
Nach einer lateralen Kanthoplastik kommt es häufig zu Unzufriedenheit mit dem Ergebnis. Zu den wichtigsten Nachteilen gehören: Selbst wenn eine Vergrößerung erreicht wird, wirkt das Ergebnis aufgrund des Fehlens eines dreidimensionalen Lidrandes und natürlicher Wimpern unnatürlich. Die Beschränkungen durch den Orbitalknochen schränken das Vergrößerungspotenzial von Natur aus ein. Die dünne Bindehaut stellt eine chirurgische Herausforderung dar, da sie zu Retraktionen und Verwachsungen neigt. Häufig tritt ein Bindehautektropium auf.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die innere Kanthoplastik offensichtlich besser akzeptiert wird und effektiver ist, um das gewünschte größere Aussehen der Augen zu erreichen, was zu hervorragenden postoperativen Ergebnissen führt. Die äußere Kanthoplastik erfordert ein hohes Maß an chirurgischem Geschick. Wenn Sie dieses Verfahren in Betracht ziehen, ist es daher unerlässlich, einen erfahrenen plastischen Chirurgen auszuwählen. Dies gewährleistet optimale Ergebnisse und reduziert das Risiko postoperativer Komplikationen erheblich.
 PRE       NEXT 

rvvrgroup.com©2017-2026 All Rights Reserved