Vorsichtsmaßnahmen vor, während und nach einer Operation zur Korrektur von Kurzsichtigkeit
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Kurzsichtigkeit ist eine schwerwiegende Erkrankung. Obwohl sie durch unachtsame Augengewohnheiten entsteht, begleitet sie uns oft ein Leben lang. Einmal davon betroffen, haben wir Schwierigkeiten, die Speisen vor uns klar zu sehen, während unsere Augen trüb und verzerrt werden. Wie können wir dann unsere einst schönen Augen retten?
Vor der Operation zu beachtende Punkte
Ungeeignete Kandidaten
1. Minderjährige unter 18 Jahren
Eine Operation ist für Personen unter 18 Jahren nicht ratsam, da sie einen stabilen Refraktionsstatus erfordert. Dazu gehören Erkrankungen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Personen unter 18 Jahren befinden sich noch in der körperlichen Entwicklung und ihre Brechkraft ist noch instabil. Eine vorzeitige Operation kann innerhalb von ein bis zwei Jahren zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führen.Das optimale Alter für eine Operation liegt zwischen 25 und 30 Jahren. 2. Personen mit angeborenen Augenerkrankungen Laser-Refraktionsoperationen erfordern eine bestimmte Hornhautdicke, die von Person zu Person variiert. Personen mit einer angeborenen unzureichenden Hornhautdicke sind für Laserbehandlungen nicht geeignet. 3. Presbyopie (altersbedingte Weitsichtigkeit) Presbyopie resultiert aus einer altersbedingten Abnahme der Akkommodationsfähigkeit des Auges. Selbst wenn sie vorübergehend korrigiert wird, tritt sie mit fortschreitendem Alter wieder auf.
Daher müssen für eine Excimer-Laser-Myopiekorrektur die folgenden Kriterien erfüllt sein: Erstens muss der Patient zwischen 18 und 50 Jahre alt sein, zweitens muss die Myopie seit über zwei Jahren stabil sein, drittens darf keine Vorgeschichte schwerer Augenerkrankungen oder früherer Augenoperationen vorliegen und viertens darf der Patient nicht an Diabetes, Kollagenstörungen oder einer Neigung zu Keloidnarbenbildung leiden.
Intraoperative Überlegungen
Der Eingriff betrifft in erster Linie die Hornhaut, die keine Blutgefäße, aber Nerven enthält, sodass Sie während der Operation keine Schmerzen verspüren. Die Mitarbeit des Patienten ist für ein erfolgreiches Ergebnis von entscheidender Bedeutung. Beachten Sie daher die folgenden Punkte:
1. Bleiben Sie entspannt und vermeiden Sie Anspannung.
2. Drücken Sie Ihre Augen nicht zusammen und bewegen Sie Ihre Augäpfel nicht willkürlich, sondern halten Sie die vom Chirurgen vorgegebene Position ein.
3. Befolgen Sie während kritischer Momente der Operation strikt die Anweisungen des Arztes: Sprechen Sie nicht und vermeiden Sie jegliche Bewegung.
4. Konzentrieren Sie sich während des gesamten Eingriffs auf das blinkende rote oder grüne Fixationslicht. Auch wenn das Licht verdeckt ist, bewegen Sie sich nicht. Bewegen Sie Ihre Augen vorsichtig gemäß den Anweisungen des Chirurgen und halten Sie Ihren Kopf ruhig.
5. Berühren Sie auf dem Operationstisch den sterilisierten Operationsbereich nicht mit den Händen.
Vorsichtsmaßnahmen nach der Operation
1. Anhaltende Vorsicht bei hoher Kurzsichtigkeit
Da Kurzsichtigkeit die Netzhaut erheblich schädigt und zu einer Ausdünnung des Randbereichs führt, bleibt die zugrunde liegende Schädigung des Auges auch nach einer erfolgreichen refraktiven Operation irreversibel. Patienten, die sich einem solchen Eingriff unterzogen haben, müssen daher hinsichtlich ihrer Augengesundheit äußerst wachsam bleiben.Wichtige Hinweise für Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit nach einer Sehkorrektur sind: Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten wie Basketball und schwere körperliche Arbeit.Bei Erschütterungen des Kopfes, schwerer körperlicher Arbeit oder anstrengender körperlicher Betätigung kann die Netzhaut gedehnt werden, was zu Netzhautrissen und -ablösungen führen kann. Zu den frühen Anzeichen einer Netzhautablösung gehören in der Regel Lichtblitze, eine deutliche Zunahme von Floatern oder sich allmählich ausbreitende dunkle Schatten im Gesichtsfeld. Wenn eines dieser Symptome auftritt, ist eine sofortige ärztliche Behandlung unerlässlich; eine Verzögerung ist nicht ratsam.Wenn man mit der Behandlung wartet, bis ein erheblicher Sehverlust eintritt, führt dies zu schlechteren Ergebnissen. 2. Augenhygiene beachten Obwohl refraktive Operationen in erster Linie bei Erwachsenen über 18 Jahren durchgeführt werden, ist die herkömmliche Ansicht, dass sich das Sehvermögen von Erwachsenen stabilisiert und sich selten weiter verschlechtert, unzutreffend.In China gibt es fast 400 Millionen Menschen mit Kurzsichtigkeit, und ihre Zahl steigt jährlich. Bei vielen verschlechtert sich die Kurzsichtigkeit nach dem 20. Lebensjahr weiter, was in erster Linie auf die weit verbreitete Nutzung von Computern und den erhöhten Arbeitsdruck in der modernen Gesellschaft zurückzuführen ist. Auch längere Arbeiten im Nahbereich können die Kurzsichtigkeit noch verschlimmern. Daher müssen Personen, die überwiegend im Nahbereich arbeiten, ihre Augen auch nach der Operation weiterhin schützen.Innerhalb von ein bis zwei Monaten nach der Operation haben die meisten Menschen größere Schwierigkeiten mit der Nahsicht. Während dieser Zeit ist es ratsam, Tätigkeiten im Nahbereich zu reduzieren. Dies lindert nicht nur Beschwerden wie Augenermüdung und -schmerzen, sondern fördert auch die Erholung der Augen.Auch für diejenigen, deren Sehkraft sich vollständig erholt hat, ist eine gute Augenhygiene nach wie vor von entscheidender Bedeutung. Personen, die längere Zeit am Computer arbeiten oder Naharbeiten am Schreibtisch verrichten, sollten nach jeder Stunde eine kurze Pause einlegen. Dazu können Augenübungen zur Entspannung der Augen, das Blicken in die Ferne oder einfach eine ausreichende Ruhepause für die Augen gehören. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, postoperative Komplikationen aufgrund übermäßiger Belastung zu vermeiden.
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