Krabbeln fördert die kognitive Entwicklung eines Babys
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Es ist üblich, dass viele Mütter ihre Babys davon abhalten, auf dem Boden zu krabbeln, während andere stolz damit prahlen, dass ihr Kind das Krabbeln übersprungen hat und direkt mit dem Laufen begonnen hat. Das Krabbeln ist jedoch eine der wichtigsten motorischen Fähigkeiten, die die körperliche Koordination eines Babys demonstrieren. Im Allgemeinen beginnen Babys im Alter von etwa 10 Monaten zu krabbeln, einige jedoch auch früher oder später. Im ersten Lebensjahr spiegelt sich die geistige Entwicklung eines Babys oft in grobmotorischen Fähigkeiten wie dem Krabbeln wider.Daher sollten Eltern das Krabbeln bewusst fördern, da es die kognitive Entwicklung erheblich verbessert. Darüber hinaus erweitert das Krabbeln den Bewegungsradius eines Babys, erweitert seinen visuellen Horizont und bereichert seine Interaktion mit der Welt.
I. Krabbeln erweitert den sensorischen Bereich eines Babys
Anfangs, wenn es noch in Windeln gewickelt ist, ist der sensorische Bereich eines Babys begrenzt.Sitzen oder Liegen erweitert diesen Bereich zwar geringfügig, doch die Stimulation bleibt unzureichend. Krabbeln erweitert sowohl den visuellen als auch den auditiven Horizont erheblich, da sich die Körperhaltung von statisch zu dynamisch und die Wahrnehmung von Fokuspunkten zu Panoramaansichten verändert. Diese verstärkten Sinneseindrücke fördern auf natürliche Weise die Entwicklung der kognitiven, sprachlichen und imaginativen Fähigkeiten.
II. Krabbeln fördert direkt die Gehirnentwicklung von Säuglingen
Diese Stimulation fördert direkt bedeutende intellektuelle Fortschritte bei Säuglingen. Krabbeln hat den stärksten Einfluss auf die Entwicklung des Mittelhirns. Strukturell beherbergt das Mittelhirn die Zentren für visuelle und auditive Reflexe. Somit fördert Krabbeln die zukünftigen Sprach- und Lesefähigkeiten.Die Verfeinerung dieser beiden Funktionen erweist sich als äußerst vorteilhaft für das spätere Lernen des Säuglings.
III. Krabbelübungen helfen beim Training der Kopf- und Gliedmaßenkoordination Krabbeln ist eine Bewegung, die nach und nach erlernt wird. Eltern werden sich daran erinnern, dass Säuglinge zunächst nicht krabbeln können; sie durchlaufen verschiedene Stadien, in denen sie zunächst den Kopf heben, dann lernen, sich zu drehen, dann rollen, dann sitzen und schließlich krabbeln.Nach dieser Abfolge von motorischen Übungen reift das Krabbeln allmählich heran. Das Beherrschen des Krabbelns allein reicht jedoch nicht aus, um die volle Geschicklichkeit der Gliedmaßen zu entwickeln; anhaltendes Krabbeltraining ist unerlässlich. Durch intensives Training werden die Krabbelbewegungen auf natürliche Weise verfeinert, was die Koordination der vier Gliedmaßen verbessert und den Weg für den Übergang zum aufrechten Gehen ebnet. Zusammenfassung: Das Krabbeln stellt einen entscheidenden Zwischenmeilenstein zwischen Sitzen und Gehen dar und dient als wichtige Übergangsphase in der motorischen Entwicklung.Viele Eltern übersehen jedoch das Krabbeln und tun es als animalisches Verhalten mit begrenztem Nutzen für die Zukunft ab. Infolgedessen drängen sie ihre Kinder dazu, das Krabbeln zu überspringen und direkt zum Laufen überzugehen – ein fehlgeleiteter Ansatz, der gegen Entwicklungsnormen verstößt und die kognitive Entwicklung behindert. Eltern sollten frühes und häufiges Krabbeln fördern, um die Koordination der Gliedmaßen zu verbessern und so die zukünftige Entwicklung des motorischen Systems zu unterstützen.
Einige Säuglinge lernen, rückwärts zu krabbeln, andere drehen sich im Kreis, ohne voranzukommen, während wieder andere auf dem Bauch krabbeln, ohne ihre Gliedmaßen zur Unterstützung ihres Körpers einzusetzen. All dies sind natürliche Phasen der Krabbelentwicklung. Eltern sollten ihr Kind geduldig und entsprechend seinen individuellen Eigenschaften beim Krabbeln üben anleiten.
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