Symptome einer Verdauungsstörung bei Säuglingen
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Heutzutage essen viele Kinder gerne Snacks und frittierte Lebensmittel und konsumieren diese manchmal ohne Einschränkung als Hauptmahlzeiten. Dies führt häufig zu Verdauungsproblemen bei Kindern. Viele Eltern greifen lediglich zu Verdauungstabletten oder reduzieren die Snackaufnahme, was jedoch nicht die Ursache des Problems behebt. Eine anhaltende unausgewogene Ernährung hat bereits die Magen-Darm-Funktion des Kindes beeinträchtigt.
Symptome von Verdauungsproblemen bei Säuglingen
1. Bei Säuglingen äußert sich dies oft in Form von Erbrechen. Ältere Kinder können unter Erbrechen leiden, das in der Regel leicht ist und einen sauren Geruch hat.
2. Betroffene Kinder zeigen verminderten Appetit, Blähungen und hyperaktive Darmgeräusche – oft ohne Stethoskop als deutliche gurgelnde Geräusche hörbar.
3. Mundgeruch. Wenn Milch oder Nahrung im Magen stagniert, tritt häufig zuerst Mundgeruch auf. Morgenatem mit saurem Geruch deutet insbesondere auf Milchstau hin, der klinisch als hochgradige Nahrungsretention bezeichnet wird. Sollte dies auftreten, reduzieren Sie eine Mahlzeit oder lassen Sie sie weg, um die Erholung des Magen-Darm-Trakts zu unterstützen.
4. Übelriechender Stuhl. Wenn dieser von Spuren unverdauter Nahrungspartikel begleitet wird, deutet dies selbst ohne weichen Stuhl auf eine bevorstehende nahrungsmittelbedingte Durchfallerkrankung hin. Reduzieren Sie sofort die Nahrungsaufnahme und passen Sie die Ernährung an, um Durchfall zu verhindern.
Ursachen für Verdauungsstörungen bei Säuglingen
1. Die angebotenen Lebensmittel sind nicht leicht verdaulich: Eltern sollten die Ernährung schrittweise entsprechend dem Alter des Kindes umstellen, von flüssigen zu halbflüssigen Nahrungsmitteln wie Reiswasser, Brei und Congee, dann zu festen Nahrungsmitteln wie weichem Reis und Brot.Säuglinge unter drei Monaten verfügen über andere Verdauungssäfte als Erwachsene und weisen eine schlechtere Stärkeverdauung auf, was besondere Aufmerksamkeit erfordert. Für Kinder unter zwei Jahren müssen Beikost gründlich gekocht, fein gehackt und weich sein – beispielsweise sollten Gemüse fein gehackt, püriert und zu Brei verarbeitet werden. Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren, die über 16 bis 20 Milchzähne verfügen, vertragen möglicherweise etwas gröbere Konsistenzen.
2. Zu viele neue Lebensmittel auf einmal einführen: Manche Kinder mögen den Geschmack eines neuen Lebensmittels wie Garnelen und essen zu viel davon, was zu Verdauungsstörungen führen kann. Eltern sollten daher Kleinkindern Zeit geben, sich allmählich an neue Lebensmittel zu gewöhnen.
3. Unausgewogene Lebensmittelkombinationen: Nach vier Monaten sollten Eltern neben Milch auch Beikost einführen. Achten Sie auf ausgewogene Mahlzeiten, die Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe enthalten. Getreide bildet die Grundlage, während Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Gemüse und Obst ebenfalls unverzichtbar sind.
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