Was sind die Gefahren von häufigen langen Nächten? Ab welcher Uhrzeit gilt das Aufbleiben als lange Nacht?
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Für die Jugend von heute scheint es fast schon zur Routine zu gehören, lange aufzubleiben. Oft hören wir gut gemeinte Ratschläge wie: „Brenn nicht die Nacht durch, geh früh ins Bett. Lange aufzubleiben ist furchtbar schädlich für deine Gesundheit.“ Aber was genau sind die Gefahren von schlaflosen Nächten? Ab welcher Uhrzeit gilt es als „die Nacht durchbrennen“?
Was sind die Risiken von chronischem Schlafmangel?
Während die Gefahren des langen Aufbleibens oft diskutiert werden, stellt sich die Frage, welche tatsächlichen Auswirkungen es auf den Körper hat. Professor Chen Zuhui vom Ersten Affiliated Hospital der Jinan-Universität erklärte einmal in einem Interview, dass der menschliche Körper ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Yin und Yang aufrechterhält. Wenn normale Schlafmuster gestört werden, gerät dieses Gleichgewicht aus dem Lot. Einfach ausgedrückt: Langes Aufbleiben stört dieses Gleichgewicht.1. Erhöhte Anfälligkeit für innere Hitze Wer häufig lange aufbleibt, kennt das: Am nächsten Tag leiden manche unter Heiserkeit, Halsschmerzen, Mund- und Rachentrockenheit – alles Symptome innerer Hitze. Diese entsteht, wenn durch das lange Aufbleiben die Yin-Energie erschöpft und die Yang-Energie übermäßig stimuliert wird.
2. Erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen
Nach einer Nacht, in der man lange aufgeblieben ist, befindet sich der Körper in einem Zustand steigender innerer Hitze bei gleichzeitig verminderter Lebensenergie und geschwächter Widerstandskraft. Dadurch ist der Körper anfälliger für äußere pathogene Einflüsse, die sich häufig in Form von Erkältungen äußern, die durch Windpathogene verursacht werden.
3. Auslöser für mehrere chronische Erkrankungen
Eine anhaltende Störung des Tag-Nacht-Rhythmus versetzt den Körper in einen Zustand des Yin-Yang-Ungleichgewichts, was verschiedene chronische Erkrankungen auslösen kann. Die unmittelbaren Schäden durch spätes Aufbleiben sind zwar nicht sofort erkennbar, aber die kumulativen Auswirkungen zeigen sich mit der Zeit. Darüber hinaus werden die negativen Folgen von Schlafmangel mit zunehmendem Alter immer deutlicher.
4. Erhöhtes Krebsrisiko
Die Störung des Tagesrhythmus des Körpers durch nächtliche Wachheit erhöht die Anfälligkeit für Krebs. Bereits 2007 stufte die Weltgesundheitsorganisation nächtliche Wachheit als Karzinogen der Gruppe 2A ein.
Ab welcher Uhrzeit gilt nächtliche Wachheit als übermäßig?
Viele definieren übermäßige nächtliche Wachheit als Wachbleiben über eine bestimmte Uhrzeit hinaus, doch dies ist nicht die genaue Interpretation.Lange aufbleiben bedeutet, in den späten Nachtstunden wach zu bleiben, die ganze Nacht wach zu bleiben oder generell dem Schlaf zu widerstehen, obwohl man sich spät in der Nacht schläfrig fühlt.
Ob Sie nun bis in die Nacht hinein arbeiten, Aufgaben erledigen, die normalerweise tagsüber erledigt werden, oder sich tagsüber ausruhen und sich nachts auf die Arbeit konzentrieren,All diese Aktivitäten gelten als lange aufbleiben. Selbst wenn man früh ins Bett geht, aber nur zwei oder drei Stunden Schlaf bekommt – weit weniger als man eigentlich braucht –, zählt das immer noch als lange aufbleiben. Wenn man also von 1 Uhr morgens bis 10 Uhr morgens am nächsten Tag schläft, ist das dann immer noch lange aufbleiben? Theoretisch nein, da die Schlafdauer ausreichend ist; es würde lediglich als spätes Zubettgehen angesehen werden. Diese Praxis ist jedoch nicht empfehlenswert, da sie den regelmäßigen Schlafrhythmus stört.
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