Es wird oft gesagt, dass Presbyopie und Myopie sich gegenseitig aufheben können, aber die Wahrheit ist...
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Kurzsichtigkeit führt zu verschwommenem Sehen bei der Betrachtung entfernter Objekte;
Weitsichtigkeit beeinträchtigt die Fähigkeit, nahe Objekte klar zu sehen;
Daher glauben viele, dass sich Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit gegenseitig aufheben – dass Menschen, die in ihrer Jugend kurzsichtig sind, später im Leben keine Weitsichtigkeit entwickeln. Aber ist das wirklich der Fall?
Heute enthüllt ein Trendthema auf dem offiziellen Weibo-Account von People's Daily Online, ob dies Tatsache oder Fiktion ist.
Unabhängig davon, ob Sie normal sehen, kurzsichtig oder weitsichtig sind, entwickelt sich mit zunehmendem Alter eine Alterssichtigkeit. Der Grad der Kurzsichtigkeit kann sich zwar nach Einsetzen der Alterssichtigkeit verändern, aber die beiden Sehstörungen heben sich nicht gegenseitig auf.
Tatsächlich sollte sich jeder darüber im Klaren sein – hegen Sie keine unrealistischen Hoffnungen. Was passieren muss, wird passieren!
Was genau sind Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit?
Kurzsichtigkeit wird in erster Linie durch genetische Faktoren oder langjährige schlechte Sehgewohnheiten verursacht, die zu einer Schwächung der Brechkraft der Hornhaut und der Linse führen. Dadurch werden parallele Lichtstrahlen vor der Netzhaut fokussiert, was zu verschwommenem Sehen bei der Betrachtung entfernter Objekte führt.
Presbyopie tritt hingegen mit zunehmendem Alter auf, wenn die Linse allmählich verhärtet und an Elastizität verliert, während die Kontraktionsfähigkeit des Ziliarmuskels abnimmt. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit des Auges, den Fokus anzupassen, was zu verschwommenem Sehen beim Betrachten naher Objekte führt.
Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit sind unterschiedliche Konzepte mit grundlegenden pathologischen Unterschieden: Kurzsichtigkeit entsteht durch Brechungsfehler, während Alterssichtigkeit auf eine Degeneration der Linse und den Verlust ihrer Elastizität zurückzuführen ist.
Sind Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit jedoch wirklich unabhängig voneinander? Nicht ganz!
Kurzsichtigkeit kann die Korrektur der Alterssichtigkeit teilweise ausgleichen:
Obwohl sie unterschiedliche Ursachen haben – Kurzsichtigkeit ist eine Fehlsichtigkeit, die zu verschwommenem Sehen in der Ferne führt, Alterssichtigkeit ist eine altersbedingte physiologische Verschlechterung, die zu verschwommenem Sehen in der Nähe führt –
Wenn presbyope Personen eine Lesebrille erhalten, gleicht ihre Kurzsichtigkeit einen Teil der erforderlichen Weitsichtigkeitskorrektur aus. Folglich kann das Auftreten von Presbyopie bei Kurzsichtigen dazu führen, dass sie ohne Lesebrille oder mit einer geringeren Sehstärke in der Nähe sehen können! Für das Sehen in der Ferne ist jedoch weiterhin eine Kurzsichtbrille erforderlich.
Haben Sie Presbyopie? Machen Sie diesen Test: Wenn Sie mehr als die Hälfte der folgenden Symptome haben, leiden Sie möglicherweise daran:
1. Verschwommenes Sehen beim Betrachten naher Objekte
2. Leichte Ermüdung beim Fokussieren auf nahe Objekte, Unfähigkeit, dies aufrechtzuerhalten
3. Vorübergehende Unschärfe beim Wechseln des Fokus zwischen nahen und entfernten Objekten
4.Das Abnehmen Ihrer Kurzsichtigkeitbrille bei Arbeiten im Nahbereich verbessert tatsächlich die Sehschärfe
5. Sie benötigen helleres Licht zum Lesen
6. Sie leiden unter Augenbelastung, Trockenheit, Rötung, Schwellung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Tränenfluss beim Lesen oder Arbeiten im Nahbereich
Was ist, wenn Sie sowohl kurzsichtig als auch weitsichtig sind?
Personen mit bereits bestehender Kurzsichtigkeit, die im späteren Leben eine Alterssichtigkeit entwickeln, stehen vor der Herausforderung, dass sie sowohl in der Nähe als auch in der Ferne verschwommen sehen. Dies erfordert je nach den persönlichen Umständen entweder die Anschaffung von zwei Brillen mit unterschiedlichen Sehstärken oder die Entscheidung für Gleitsichtgläser.
Für Rentner, die wenig Zeit mit Naharbeiten verbringen und hauptsächlich Mobiltelefone, Tablets oder Zeitungen nutzen, sind herkömmliche Einstärken-Lesebrillen am besten geeignet. Sie bieten hohen Komfort, eine kurze Eingewöhnungszeit und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für diejenigen, deren Beruf ein häufiges Wechseln zwischen Nah- und Fernsicht erfordert, sind progressive Mehrstärkengläser die bessere Wahl. Sie machen das lästige Wechseln der Brille überflüssig und ermöglichen mit einer einzigen Brille klare Sicht in allen Entfernungen – nah, mittel und fern.
Sollten Sie schließlich eine Alterssichtigkeit entwickeln, ist es wichtig, sich eine richtig angepasste Lesebrille zuzulegen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen. Wenn sich Ihre Sehstärke verschlechtert, reichen Ihre vorhandenen Brillen nicht mehr aus. Wenn Objekte plötzlich verschwommen erscheinen oder...
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