Ist die regelmäßige Einnahme von Kalziumpräparaten gesundheitsfördernd?
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Ist die regelmäßige Einnahme von Kalziumpräparaten vorteilhaft? Kalziumtabletten sind zwar eine wirksame Methode zur Nahrungsergänzung, doch ein übermäßiger Konsum birgt erhebliche Risiken. Was sind die Folgen einer Überdosierung?
Ist die regelmäßige Einnahme von Kalziumpräparaten vorteilhaft?
Eine übermäßige Kalziumergänzung ist eher schädlich als nützlich. Eine tägliche Einnahme von mehr als 2000–2500 Milligramm kann zu Nierenschäden führen und Nebenwirkungen auslösen.Zu den Hauptrisiken gehören:
1. Erhöhtes Risiko für Steinleiden
Kalzium wird vom Körper nicht ohne Weiteres aufgenommen. Eine übermäßige Zufuhr, die nicht aufgenommen werden kann, kann in Kombination mit oxalatreichen Lebensmitteln (die in verschiedenen Gemüsesorten wie Spinat enthalten sind) zur Bildung von Kalziumoxalatsteinen führen. Größere Steine können nicht mit dem Urin ausgeschieden werden und möglicherweise Nierenkoliken und in schweren Fällen Nierenschäden verursachen.
2. Erhöhtes Osteoporoserisiko
Untersuchungen zeigen, dass eine Kalziumergänzung die Frakturrate im Zusammenhang mit Osteoporose nicht wirksam senkt. Umgekehrt steigt bei Osteoporose-Patienten nach einer hohen Kalziumzufuhr das Risiko für Hüftfrakturen um 50 %.
3. Erhöhtes Risiko für Herzschäden
Eine übermäßige Kalziumergänzung kann den Kalziumspiegel im Blut erhöhen. Hyperkalzämie beschleunigt die Bildung von arteriellen Plaques, was zu ektopischer Verkalkung führt und letztendlich das Fortschreiten von Herzerkrankungen durch Atherosklerose beschleunigt.
4. Beeinträchtigte Mineralstoffaufnahme
Der Nährstoffgehalt im Körper muss sich in einem stabilen Gleichgewicht befinden, um die gegenseitige Aufnahme zu fördern; andernfalls tritt das Gegenteil ein.Studien zeigen, dass eine hohe Kalziumergänzung die Aufnahme von Eisen, Zink, Magnesium und Phosphor erheblich hemmt.Spätere Symptome sind Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen sowie vermehrte Urinausscheidung. Dies zeigt, dass alle Medikamente mit Vorsicht einzunehmen sind und nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen.
6. Magen-Darm-Nebenwirkungen
Eine übermäßige Kalziumergänzung kann die Magenschleimhaut reizen und eine Rebound-Magensäuresekretion auslösen. Dies führt zu einer erhöhten Sekretion von Magensäure und Magensäften, was zu Schleimhautverstopfungen, Schwellungen, Erosionen oder Ulzerationen führen kann. Eine übermäßige Ergänzung kann auch Verstopfung hervorrufen und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Wie sollten Kalziumpräparate eingenommen werden?
Nehmen Sie Kalziumpräparate zusammen mit Joghurt ein. Die Milchsäure im Joghurt bindet sich mit dem Kalzium und verbessert so dessen Aufnahme.Joghurt enthält außerdem reichlich aktive Milchsäurebakterien, die die Magen-Darm-Motilität anregen und Verstopfung lindern. Zweitens sollten Sie die Aufnahme von Ballaststoffen erhöhen. Zu den ballaststoffreichen Gemüsesorten gehören getrocknete Bambussprossen, Blumenkohl, Chinakohl und Rapsgrün. Zu den ballaststoffreichen Nüssen gehören schwarze Sesamsamen, Pinienkerne und Mandeln. Zu den Früchten gehören Äpfel, chinesische Birnen, Kirschen, rote Datteln und Granatäpfel.
Die Einnahme von Kalziumpräparaten muss wissenschaftlich fundiert erfolgen. Mehr Kalziumtabletten führen nicht zu besseren Ergebnissen; eine tägliche Einnahme von etwa 800–1500 mg ist angemessen, wobei 2000 mg die Obergrenze darstellen. Bei der Einnahme von Kalziumpräparaten ist es ratsam, reichlich Wasser zu trinken, um die Ausscheidung von nicht absorbiertem Kalzium zu erleichtern und so das dynamische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.
Damit ist unsere Erörterung der Vorteile einer regelmäßigen Kalziumergänzung abgeschlossen. Wir hoffen, dass diese Informationen hilfreich sind. Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und alles Gute für diesen Winter.
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