Umfassender Überblick über die Nebenwirkungen von Notfallverhütungsmitteln
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Gynäkologen raten dazu, Notfallverhütungsmittel in der Regel innerhalb von 72 Stunden nach Versagen der Verhütungsmethode anzuwenden. Da die Einnahme nicht an den Menstruationszyklus gebunden ist, nehmen manche Frauen es aus Bequemlichkeit routinemäßig als Verhütungsmittel ein. Eine häufige Anwendung kann jedoch die endokrine Funktion stören und zu irreversiblen Schäden an den Eierstöcken und sogar zu einer vorzeitigen „Alterung” der Eierstöcke führen – was zu einer fortschreitenden Verringerung oder einem plötzlichen Ausbleiben der Östrogenausschüttung führt.Dies kann dazu führen, dass junge Frauen vorzeitig in eine „latente Menopause” eintreten und Symptome der Perimenopause zeigen, die typischerweise bei Frauen mittleren Alters und älteren Frauen auftreten, wie Hitzewallungen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit, trockene Haut, stumpfes und gelbliches Haar, Trockenheit der Vulva, vaginaler Juckreiz und verminderte Libido. Daher sollte die Notfallverhütung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Hier finden Sie eine detaillierte Erklärung, wie sie angewendet werden sollte.
Umfassender Überblick über die Nebenwirkungen von Notfallverhütungsmitteln (Public Health Network)
Wann ist die Notfallverhütung am wirksamsten?
Betrachten wir zunächst die potenziellen Risiken einer regelmäßigen Einnahme von Notfallverhütungsmitteln.
Welche Nebenwirkungen hat die Notfallverhütung?
Die Notfallverhütung bietet zwar deutliche Vorteile, birgt aber auch potenzielle Nebenwirkungen.Wenn Sie diese Nebenwirkungen kennen und bei der Anwendung Vorsichtsmaßnahmen treffen, können Sie die Wirksamkeit der Notfallverhütung maximieren und gleichzeitig mögliche Nebenwirkungen minimieren.
Nach der Einnahme von Notfallverhütungsmitteln können folgende Nebenwirkungen auftreten:
(1) Übelkeit: Die Häufigkeit variiert je nach Medikament, wobei Mifepriston mit 6–7 % die niedrigste Rate aufweist. Die Übelkeit dauert in der Regel nicht länger als 24 Stunden.
(2) Erbrechen: Die Häufigkeit variiert je nach Medikament, wobei Levonorgestrel bei etwa 5 % und Mifepriston bei etwa 1 % liegt. Es wird allgemein angenommen, dass die Einnahme des Medikaments zusammen mit einer Mahlzeit oder vor dem Schlafengehen Übelkeit und Erbrechen reduzieren kann, obwohl definitive klinische Daten fehlen.
(3) Unregelmäßige Gebärmutterblutungen: Bei einigen Frauen kann es nach der Einnahme des Medikaments zu Schmierblutungen kommen, die in der Regel keine Behandlung erfordern.
(4) Menstruationsveränderungen: Bei den meisten Frauen setzt die Periode wie erwartet ein, bei einigen kann es jedoch zu einer vorzeitigen oder verzögerten Menstruation kommen. Wenn sich die Menstruation um eine Woche verzögert, sollte ein Urin-Schwangerschaftstest durchgeführt werden, um festzustellen, ob die Notfallverhütung versagt hat.
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