Was sind die Risiken der Notfallverhütung?
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Aufgrund der Bequemlichkeit von Notfallverhütungspillen betrachten viele Frauen, denen es an vorherigem Verhütungsbewusstsein mangelt, diese als Allheilmittel und nehmen sie nach jedem Geschlechtsverkehr ein. Dies führt zu mehreren Dosen innerhalb eines Monats, doch sind sie sich der damit verbundenen Risiken weitgehend nicht bewusst.Andere, die Gerüchte gehört haben, dass Notfallverhütungsmittel beim Abnehmen helfen, beginnen, sie übermäßig einzunehmen, ohne sich über die Folgen einer übermäßigen Einnahme im Klaren zu sein.Notfallverhütungsmittel bergen Risiken für die menschliche Gesundheit und dürfen niemals übermäßig eingenommen werden. Was sind also die Gefahren von Notfallverhütungsmitteln?
Da sich die Nebenwirkungen von Notfallverhütungsmitteln allmählich manifestieren, können bei einigen Frauen nach der Einnahme Nebenwirkungen wie Erbrechen oder unregelmäßige Menstruation auftreten. Sie reduzieren dann möglicherweise bewusst die Einnahme oder suchen einen Arzt auf. Andere, die keine offensichtlichen Nebenwirkungen verspüren, gehen jedoch davon aus, dass die Pillen harmlos sind, und bereuen es zutiefst, wenn schließlich schwere Symptome auftreten.
1. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit, Schläfrigkeit und andere frühe schwangerschaftsähnliche Symptome: Dies sind häufige Nebenwirkungen der Notfallverhütung, die typischerweise nach der Einnahme auftreten. Bei Erbrechen sollte sofort eine gleichwertige Dosis eingenommen werden, um ein Versagen der Verhütung zu verhindern.
2. Pigmentflecken im Gesicht bei Frauen: Nach längerer Anwendung können bei einigen Frauen dunkle Flecken im Gesicht auftreten, eine Folge der Störung des Hormonhaushalts.
3. Leichte Gewichtszunahme bei einer Minderheit der Frauen: Die langfristige oder übermäßige Anwendung von Notfallverhütungsmitteln kann zu einem Ungleichgewicht des Hormonhaushalts führen, wodurch die Gewichtsabnahme nicht unterstützt wird und es möglicherweise zu einer erheblichen Gewichtszunahme kommt. Es wird empfohlen, die Einnahme abzubrechen und alternative Verhütungsmethoden anzuwenden.Was passiert bei übermäßiger Einnahme von Notfallverhütungsmitteln?
4. Vaginale Blutungen während der Einnahme der Pille: Die meisten Frauen interpretieren dies als Zeichen für eine erfolgreiche Verhütung. Notfallverhütungsmittel verursachen jedoch eine Störung des Hormonhaushalts, und solche Blutungen sind eines der damit verbundenen Risiken.
5. Verringerte Menstruationsblutung oder Amenorrhö: Die langfristige Einnahme von Notfallverhütungsmitteln kann zu Menstruationsstörungen und einer Beeinträchtigung der Eierstockfunktion führen, was möglicherweise zu lebenslanger Unfruchtbarkeit führen kann.
Beim Kauf von Notfallverhütungsmitteln in Apotheken nehmen viele Personen das Medikament ein, ohne sich über die Anwendung zu informieren, was zu der falschen Annahme führt, dass es wiederholt oder langfristig eingenommen werden kann. In Wirklichkeit sollte Notfallverhütung nur sparsam angewendet werden: nicht mehr als 2-3 Mal pro Monat und nicht mehr als 3 Mal pro Jahr. Eine Überschreitung dieser Grenzen kann schwerwiegende Folgen wie Menstruationsstörungen, Eierstockzysten und vorzeitige Alterung haben.Darüber hinaus sollten Personen mit akuter oder chronischer Hepatitis, Nephritis, Herzerkrankungen oder eingeschränkter Herzfunktion keine Notfallverhütungsmittel verwenden.
1. Menstruationsstörungen: Notfallverhütungsmittel wirken, indem sie die Funktion der Gebärmutter und der Eierstöcke unterdrücken. Eine solche bewusste Beeinträchtigung normaler Körperprozesse kann leicht zu Störungen des Hormonhaushalts führen. Sollten nach der Einnahme Veränderungen der Menstruation auftreten – einschließlich Veränderungen der Blutungsstärke, -farbe oder des Zeitpunkts –, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
2. Krebsrisiko: Übermäßige Dosen von Notfallverhütungsmitteln können in schweren Fällen aufgrund einer übermäßigen Hormonansammlung im Körper zu krebsartigen Veränderungen führen. Daher sollten Notfallverhütungsmittel nicht routinemäßig angewendet werden.
3. Auswirkungen auf die Entwicklung der Gebärmutter: Viele Frauen, die Notfallverhütungsmittel einnehmen, sind unter 18 Jahre alt. Die weibliche Gebärmutter ist erst im Alter von etwa 25 Jahren vollständig ausgereift. Eine vorzeitige Einnahme von Notfallverhütungsmitteln kann zu unregelmäßigen Menstruationen, vorzeitigem Versagen der Eierstöcke oder sogar zu Fruchtbarkeitsproblemen führen. Minderjährige und Frauen, die noch nicht geboren haben, sollten Notfallverhütungsmittel idealerweise vermeiden.
Abschließend ist zu beachten, dass Notfallverhütungsmittel zwar praktisch sind, aber nicht zu 100 % wirksam sind. Ein Versagen der Verhütung nach Einnahme von Notfallverhütungsmitteln kann das Risiko einer Eileiterschwangerschaft und anderer Komplikationen erhöhen. Daher sollte ihre Anwendung auf ein Minimum beschränkt werden. Sollten nach der Einnahme von Notfallverhütungsmitteln Menstruationsstörungen auftreten, wird eine sofortige ärztliche Beratung empfohlen. Eine Behandlung über 3 bis 6 Monate kann den Menstruationszyklus wieder auf das Niveau vor der Einnahme der Medikamente bringen.
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