Wie man Milch richtig trinkt, um Kalzium zu sich zu nehmen
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Wenn es um Ernährung und Nährstoffe geht, gibt es viele Fragen, Theorien und Missverständnisse. Einst als ultimative Kalziumquelle gepriesen, wird Milch heute mit Skepsis betrachtet: Ist sie wirklich gesund? Steigert sie tatsächlich den Kalziumspiegel? Das Hauptargument basiert auf der Beobachtung, dass Länder mit höherem Milchkonsum oft höhere Osteoporose-Raten aufweisen. Dies wirft unweigerlich Zweifel auf: Sollten wir Milch ganz meiden?
Tatsächlich ist Milch reich an Kalzium und für den menschlichen Körper sehr gut verfügbar. Das ist unbestreitbar richtig, denn ein einziges großes Glas liefert 275 Milligramm Kalzium – das entspricht 34 % der empfohlenen Tageszufuhr. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wie sollte Milch konsumiert werden, um ihren Kalziumgehalt optimal zu nutzen?
Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass beim Verzehr von Lebensmitteln zur Ergänzung von Nährstoffen nicht alle Nährstoffe zu 100 % aufgenommen werden. Ihre Aufnahme kann durch andere Nährstoffe in der Ernährung beeinflusst werden – einige fördern die Aufnahme, andere behindern sie. So unterstützt beispielsweise Vitamin D die Kalziumaufnahme, Vitamin C die Kollagensynthese und Vitamin K die Kalziumablagerung im Kollagen.Die Kalziumaufnahme hängt auch vom physiologischen Zustand des Einzelnen ab. Darüber hinaus kann eine verminderte körperliche Aktivität den Kalziumverlust der Knochen erhöhen.Zweitens ist das Säure-Basen-Gleichgewicht in Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung. Kalium und Magnesium sind basische Elemente, die den Kalziumverlust verringern können, während Proteine und andere phosphor- oder schwefelhaltige Substanzen sauer sind und den Kalziumverlust erhöhen. Wenn man also übermäßig viel Fleisch, Fisch, Eier, raffinierten weißen Reis, Weißmehl und ähnliche Lebensmittel konsumiert und gleichzeitig zu wenig Gemüse, Obst, Knollenfrüchte und Vollkornprodukte zu sich nimmt,Hülsenfrüchte, dann fördert der Überschuss an sauren Elementen im Körper den Kalziumverlust. Selbst wenn Sie viel Kalzium zu sich nehmen, wird es möglicherweise nicht ausreichend aufgefüllt.
Bedenken Sie Folgendes: Sind die meisten Menschen im Westen deutlich übergewichtig? Dies hängt mit ihren Ernährungsgewohnheiten zusammen. Der übermäßige Verzehr von Fisch, Fleisch und Eiern in Verbindung mit dem geringen Gemüseanteil in der westlichen Küche – der weit hinter den täglichen Empfehlungen zurückbleibt – macht es schwierig, das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. In Verbindung mit einem sitzenden Lebensstil – überall mit dem Auto fahren, Aufzüge benutzen und nur wenig Bewegung – führt dies zu einer Atrophie der Skelettmuskulatur.Wir beobachten häufig, dass Prominente aus Fernsehen und Film aufgrund ihres Engagements für körperliche Bewegung, regelmäßiger Besuche im Fitnessstudio und der Vermeidung von ausschließlich billigem Fleisch eine ausgezeichnete körperliche Verfassung haben. Es ist erwiesen, dass Menschen, die viel Gemüse essen, regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und sich viel bewegen, nicht nur eine bessere körperliche Verfassung haben als Menschen, die mehr Fleisch essen, sondern auch eine um zwei Drittel geringere Osteoporose-Häufigkeit aufweisen.Darüber hinaus unterstützt Vitamin K die Kalziumablagerung und ist vor allem in Blattgemüse und Sojaöl enthalten. Die westliche Ernährung enthält in der Regel sehr wenig Vitamin K – weniger als zwei Fünftel dessen, was wir in China zu uns nehmen. Dies erklärt, warum Westler trotz doppelt so hoher Kalziumzufuhr anfälliger für Osteoporose sind als wir.
Wir sollten nun also verstehen, wie wir die Kalziumaufnahme durch den Konsum von Milch optimieren können:
1. Begrenzen Sie den Fleischkonsum moderat auf nicht mehr als 100 Gramm pro Tag (einschließlich Fisch) und nicht mehr als ein Ei. Ersetzen Sie Fleischprotein vorzugsweise durch Hülsenfrüchte, da Sojaprodukte im Wesentlichen pH-neutrale Lebensmittel sind. Im Gegensatz zu Fleisch, das stark säurebildend ist, fördern sie keinen Kalziumverlust.
2. Erhöhen Sie den Verzehr von Vollkornprodukten, Knollenfrüchten und Hülsenfrüchten, um raffinierten weißen Reis und Mehlprodukte zu ersetzen. Kartoffeln (wie Süßkartoffeln, Kartoffeln, Taro und Yamswurzeln) sind besonders wirksam, da sie stark alkalisch sind und einige Grundnahrungsmittel hervorragend ersetzen können.
3. Verzehren Sie reichlich Gemüse und Obst, insbesondere dunkles Gemüse. Diese liefern nicht nur Kalium, Magnesium und Kalzium, sondern auch Vitamin K, das starke knochenstärkende Eigenschaften besitzt. Für diejenigen, die nicht genügend Gemüse zu sich nehmen können, bleibt Obst für die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts unerlässlich; ein halbes Pfund frisches Obst täglich ist unverzichtbar.
Die Umsetzung dieser drei Punkte in Verbindung mit angemessener Bewegung und dem reichhaltigen Kalziumgehalt in einem Glas Milch oder Joghurt fördert die Knochengesundheit und beseitigt alle verbleibenden Zweifel daran, dass Milch tatsächlich Kalzium liefert. Ein weiterer spannender Vorteil ist, dass eine solche Ernährung auch zu einem schlankeren, nicht übergewichtigen Körperbau beiträgt – ist das nicht eine erfreuliche Überraschung?
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