Enthüllt: Zehn verbreitete Gesundheitsmythen über Lebensmittel
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Mythos 1: Der Verzehr von Eiern erhöht den Cholesterinspiegel.
Fakt: Eier enthalten relativ wenig gesättigte Fettsäuren, ein großes Ei liefert nur etwa 1,5 Gramm. Daher ist es unklug, Eier zu meiden, da sie eine wichtige Quelle für 13 Vitamine und Mineralstoffe sind.
Mythos 2: Zucker ist immer gesundheitsschädlich.
Fakt: Zucker ist ein unverzichtbarer Grundstoff in der Küche, der dazu dient, den Geschmack in gesunden Gerichten auszugleichen. Sogenannte „natürliche Süßungsmittel” wie Honig sind eigentlich raffinierte Zucker, die vom Körper auf die gleiche Weise verstoffwechselt werden und 4 Kalorien pro Gramm liefern. Ernährungsexperten betonen, dass Mäßigung das wichtigste Prinzip ist: Die Zuckeraufnahme sollte 10 % der täglichen Gesamtkalorien nicht überschreiten.
Mythos 3: Alle gesättigten Fette erhöhen den Cholesterinspiegel.
Fakt: Stearinsäure, ein natürlich vorkommendes gesättigtes Fett, das in Kakaopulver, Milchprodukten, Geflügel und Palm-/Kokosnussöl enthalten ist, erhöht nicht das schlechte Cholesterin im Blut. Es kann sogar den Spiegel des guten Cholesterins erhöhen.
Mythos 4: Durch das Hinzufügen von Salz beim Kochen von Gemüse wird dieses salzreich.
Fakt: Das Hinzufügen einer Prise Salz während des Kochens trägt tatsächlich dazu bei, den Nährstoffverlust in Gemüse zu verringern. Durch die Zugabe von einem Teelöffel Salz pro Tasse Wasser nimmt das Gemüse nur sehr wenig Salz auf.
Mythos 5: Nur Rotwein ist gut für das Herz.
Fakt: Bier, Wein und Spirituosen bieten gleichwertige gesundheitliche Vorteile. Untersuchungen der Harvard University zeigen, dass jedes alkoholische Getränk, wenn es in Maßen konsumiert wird (1–2 Gläser täglich), dazu beitragen kann, das Risiko für Herzerkrankungen zu senken.
Mythos 6: Frittierte Lebensmittel sind immer fettreich.
Fakt: Gesunde frittierte Lebensmittel sind eine Ausnahme.
Experten geben an, dass die optimale Frittiertemperatur 180 °C beträgt. Bei niedrigeren Temperaturen nehmen die Lebensmittel mehr Fett auf. Nach dem Frittieren sollten die Lebensmittel vor dem Verzehr am besten 1–2 Minuten auf Küchenpapier abtropfen.
Mythos 7: Je mehr Ballaststoffe man zu sich nimmt, desto besser.
Fakt: Nicht alle Ballaststoffe bieten die gleichen Vorteile; die Quellen müssen sorgfältig ausgewählt werden.Beispielsweise fördert Weizenkleie die Verdauung und den Stuhlgang, Haferkleie senkt den Cholesterinspiegel und Inulin wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. Einige Experten raten dazu, künstliche Ballaststoffzusätze zu begrenzen, da ihre Wirksamkeit im Vergleich zu natürlichen Ballaststoffen aus Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten gering ist.
Mythos 8: Hühnerhaut muss entfernt werden.
Fakt: Der Verzehr von Hühnerbrust mit Haut erhöht nicht die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren.Die Hälfte des Genusses von gebratenem Hähnchen kommt von seiner goldbraunen, knusprigen Haut. Experten weisen darauf hin, dass aktuelle Studien zeigen, dass eine 340 Gramm schwere Hähnchenbrust mit Haut und Knochen nur 2,5 Gramm gesättigte Fettsäuren und lediglich 50 Kalorien mehr enthält als ihr Pendant ohne Haut und Knochen.
Mythos 9: Durch Erhitzen verliert Olivenöl seine gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Fakt: Selbst raffiniertes natives Olivenöl extra behält seinen Nährwert bei mäßig hohen Temperaturen. Die herzgesunden einfach ungesättigten Fette bleiben von Temperaturänderungen unbeeinträchtigt, und andere nützliche Inhaltsstoffe des Olivenöls gehen beim Erhitzen nicht verloren. Solange es nicht raucht (bei etwa 200 °C), ist es vollkommen unbedenklich.
Mythos 10: Bio-Lebensmittel sind nährstoffreicher als konventionell angebaute Lebensmittel.
Fakt: Eine aktuelle britische Studie hat keinen signifikanten Nährstoffunterschied zwischen konventionell angebauten und biologischen Pflanzen festgestellt. Natürlich sollte vor dem Verzehr besonders auf Pestizidrückstände in konventionell angebauten Produkten geachtet werden.
Das sind die zehn häufigsten Gesundheitsmythen rund um Lebensmittel. Wir hoffen, dass Sie nun ein klareres Verständnis davon haben. Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Glück.
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