Vier verbreitete Irrtümer über Lebertran aufgeklärt
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Missverständnis 1: Alle Lebertranprodukte werden auf die gleiche Weise eingenommen
Lebertranprodukte enthalten unterschiedliche Mengen an Vitamin A und D, und ihre empfohlene Verwendung unterscheidet sich entsprechend. Was gemeinhin als medizinischer Lebertran bezeichnet wird, sind streng genommen Vitamin-A- und -D-Tropfen. Diese haben eine höhere Dosierung und sind nicht für die langfristige Anwendung geeignet. Lebertran in Form von Nahrungsergänzungsmitteln hat hingegen eine angemessene Dosierung, um den täglichen Bedarf eines Babys zu decken, und ist für den längeren Verzehr geeignet.
Missverständnis 2: Lebertran ist gleichbedeutend mit Fischöl
Lebertran wird hauptsächlich aus Fischlebern gewonnen, wobei seine Hauptbestandteile die Vitamine A und D sind. Lebertran hat insbesondere kleinere Moleküle, wodurch er besonders für Babys mit empfindlichem Verdauungssystem geeignet ist.
Fischöl hingegen ist ein Extrakt aus Fischfett, das zur Kategorie der Fischöle gehört. Seine Hauptbestandteile sind ungesättigte Fettsäuren, die das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin im Blut senken und die Blutviskosität verhindern können, was es zu einem Gesundheitszusatz für Menschen mittleren Alters und ältere Menschen macht.
Wenn Babys fälschlicherweise Fischöl anstelle von Lebertran verabreicht wird, wird nicht nur der Vitaminmangel im Körper des Babys nicht ausgeglichen, sondern es können auch andere Gesundheitsprobleme auftreten.
Missverständnis Nr. 3: Mehr Lebertran ist besser
Die Vitamine A und D im Lebertran sind fettlösliche Vitamine. Im Gegensatz zu wasserlöslichen Vitaminen wie B1 und B2 können sie nicht sofort ausgeschieden werden.
Wenn die Aufnahme den Bedarf des Körpers übersteigt, reichern sich diese Vitamine im Körper an. Eine übermäßige Speicherung kann zu toxischen Nebenwirkungen führen.
Irrtum Nr. 4: Durch Aktivitäten im Freien ist die Einnahme von Lebertran überflüssig
Bedeutet reichlich Sonnenlicht im Sommer, dass Babys keinen Lebertran mehr benötigen? Nicht unbedingt.
Wenn ein Baby ausreichend Zeit im Freien verbringt und täglich mehr als zwei Stunden Sonnenlicht erhält, kann die Lebertran-Supplementierung auf eine halbe Kapsel täglich, eine Kapsel jeden zweiten Tag oder sogar ganz eingestellt werden.
Eltern sollten auch die Aufnahmefähigkeit und das Wachstumstempo ihres Kindes berücksichtigen und sich von einem Arzt beraten lassen, um die optimale Dosierung zu ermitteln.
Damit sind wir am Ende unserer Erkundung der vier verbreiteten Irrtümer über Lebertran angelangt. Wir hoffen, dass Sie nun ein klareres Verständnis davon haben. Abschließend wünschen wir Ihnen von Herzen Gesundheit und Glück.
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