Ein Blick hinter die Kulissen des vaginalen Ausflusses
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Mit Beginn der Pubertät leiden Mädchen häufig unter anhaltender Feuchtigkeit im Genitalbereich, sodass ihre Unterwäsche nicht mehr sauber bleibt. Dies kann sich in Form von klarem, farblosem Ausfluss oder einer cremigen, weißen, käseartigen Sekretion äußern, die gelegentlich gelb, blutig oder braun gefärbt ist. Obwohl dieser Ausfluss in der Regel geruchlos ist, kann es zu unangenehmen Gerüchen kommen, wenn die äußeren Genitalien nicht gewaschen oder die Unterwäsche nicht jeden oder jeden zweiten Tag gewechselt wird.Dies ist auf die starke Ausschüttung von Östrogen nach der Entwicklung der Eierstöcke zurückzuführen, was medizinisch als vaginaler Ausfluss bezeichnet wird.
Oft dienen die „Intimflüssigkeiten” einer Frau als Indikatoren für gynäkologische Erkrankungen. Durch die Beobachtung ihrer Veränderungen können wir unsere Gesundheit überwachen. So wie Lungenerkrankungen zähflüssigen Schleim oder Augenleiden Ausfluss hervorrufen, signalisieren diese Sekrete durch ihre Erscheinungsformen Krankheiten. Von Tränen und Schweiß bis hin zu Magensäften, von Auswurf und Nasenausfluss bis hin zu Scheidenausfluss spiegeln diese Körperausscheidungen die Funktionen der entsprechenden Organe wider.
Was ist vaginaler Ausfluss?
Mit Beginn der Pubertät verspüren Frauen oft ein feuchtes Gefühl in ihrer Unterwäsche, und ihre Slips sind nicht mehr makellos sauber. Dieser Ausfluss kann als klares, farbloses Sekret oder als cremige, käseartige weiße Substanz auftreten, die gelegentlich gelbliche, blutige oder bräunliche Verfärbungen aufweist. Obwohl er in der Regel geruchlos ist, kann es zu unangenehmen Gerüchen kommen, wenn man es ein oder zwei Tage lang versäumt, die äußeren Genitalien zu waschen oder die Unterwäsche zu wechseln.Dies ist auf die starke Ausschüttung von Östrogen nach der Entwicklung der Eierstöcke zurückzuführen, was medizinisch als vaginaler Ausfluss bezeichnet wird.
Ist die Farbe Ihres vaginalen Ausflusses normal?
1. Farbloser, transparenter, zähflüssiger Ausfluss: Ähnelt in seiner Konsistenz Eiweiß, ähnlich wie der während des Eisprungs abgesonderte Zervixschleim, jedoch deutlich erhöht im Volumen. Dies kann auf eine chronische Endozervizitis, eine Funktionsstörung der Eierstöcke, eine vaginale Adenose oder ein hoch differenziertes zervikales Adenokarzinom hinweisen.
2. Weißer oder graugelber schaumiger Ausfluss: Charakteristisch für Trichomoniasis, oft begleitet von Juckreiz im Vulvabereich.
3. Quarkartiger Ausfluss: Hinweis auf eine Candida-Vaginitis, häufig verbunden mit starkem Juckreiz oder brennenden Schmerzen im Vulvabereich.
4. Grauer, homogener Ausfluss mit fischigem Geruch: Häufig bei bakterieller Vaginose zu beobachten.
5. Eitriger Ausfluss: Gelb oder gelbgrün, zähflüssig, oft übelriechend. Kann durch akute Vaginitis, Zervizitis oder Endozervizitis verursacht werden, die durch Trichomonas, Gonokokken oder andere Bakterien hervorgerufen werden. Intrauterine Abszesse, Gebärmutterhalskrebs, Vaginalkrebs oder in der Vagina zurückgebliebene Fremdkörper können ebenfalls eitrigen Ausfluss verursachen.
6. Blutiger Ausfluss: Blut im Vaginalsekret kann auf Gebärmutterhalskrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Gebärmutterhalspolypen oder submuköse Myome hinweisen. Auch das Einsetzen einer Intrauterinpessar kann zu blutigem Ausfluss führen.
7. Wässriger Ausfluss: Anhaltender, reiswasserähnlicher Ausfluss, begleitet von einem üblen Geruch, deutet in der Regel auf fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs, Vaginalkrebs oder submuköse Myome mit Infektion hin. Bei intermittierendem Ausfluss von gelber oder roter wässriger Flüssigkeit sollte an Eileiterkrebs gedacht werden.
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