Küssen ist wie Boxen mit der Zunge: 7 wenig bekannte Wahrheiten über das Küssen
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Küssen, Saugen, Zungenküsse, Zungenküsse... wie auch immer man es nennt, Küssen kann absolut bezaubernd, sinnlich und zutiefst befriedigend sein, aber ebenso ungeschickt, grob und enttäuschend. Ein Kuss kann kurz und süß oder lang und leidenschaftlich sein. Er kann wie ein Vogelschnabel oder wie ein Staubsauger auf voller Leistung sein.
Wenn man darüber nachdenkt, ist Küssen eigentlich ziemlich eklig! Man reibt seine Lippen aneinander, öffnet den Mund, um an der Zunge und den Lippen einer anderen Person zu saugen. Man tauscht Speichel und Bakterien, warmen Atem und Spuren dessen aus, was man gerade gegessen hat. Dennoch küssen sich 90 % der Weltbevölkerung immer noch, und die überwiegende Mehrheit genießt es sehr.
Die Wissenschaft kann die Lust am Küssen erklären.Unsere Lippen und Zungen sind reich an Nervenenden, was ein Gefühl erzeugt, das uns während einer wunderbaren Umarmung schwindelig und beschwingt machen kann. Auch wenn Küssen noch so seltsam erscheinen mag, tun wir es häufig und suchen ständig nach Möglichkeiten, es so oft wie möglich zu tun.
Hier sind sieben wenig bekannte Fakten über das Küssen, die Sie vielleicht noch nie gehört haben.
1. Küssen ist schmutzig, aber nicht so schmutzig wie Händeschütteln.
Während eines zehnsekündigen Kusses tauschen wir 80 Millionen Bakterien aus. Ja! Ein einziger Kuss kann 278 verschiedene Arten von Bakterien enthalten. Das Gute daran ist, dass 95 % dieser Bakterien harmlos sind. Mit anderen Worten: Im Laufe eines Tages ist es wahrscheinlicher, dass wir durch Bakterien erkranken, die wir durch Händeschütteln übertragen bekommen. Da fragt man sich, ob wir Händeschütteln nicht durch Küssen ersetzen sollten.
2. Männer wollen keinen Speichel austauschen, sie wollen ihn lediglich übertragen.
Haben Sie sich jemals gefragt, warum Männer so darauf aus sind, Ihnen ihre Zunge in den Hals zu stecken? Es gibt Hinweise darauf, dass Speichel Testosteron enthält. Wissenschaftler vermuten, dass Männer unbewusst versuchen, Testosteron auf ihre Kusspartner zu übertragen, um deren sexuelles Verlangen zu steigern.
3. Küssen beugt Karies vor.
Apropos Speichel: Hier ist eine interessante Tatsache: Küssen erhöht die Speichelproduktion im Mund und hilft so, Plaque und Zahnstein wegzuspülen, die Karies verursachen.
4. Attraktive Männer küssen lieber.
Eine Studie der Universität Oxford hat ergeben, dass Männer, die sich selbst als attraktiver empfinden und mehr Freundinnen haben, mehr Wert auf Küssen legen. Dies könnte daran liegen, dass attraktive Menschen mehr Auswahlmöglichkeiten haben und Küssen als Mittel zur Bewertung dient.
5. Finden Sie Küssen schrecklich? Das nennt man Phobophobie.
Seltsam, aber wahr: Es gibt einen speziellen wissenschaftlichen Begriff für Menschen, die sich vor Küssen fürchten: „Kissophobie”. Allein der Gedanke daran bereitet ihnen Unbehagen; wenn sie andere beim Küssen auf dem Bildschirm sehen, kann dies sogar zu einer regelrechten Panikattacke führen.
6. Ehemänner, die ihre Frauen vor der Arbeit küssen, leben länger und verdienen mehr.
Eine Studie aus den 1960er Jahren in Westdeutschland ergab, dass Ehemänner, die ihre Frauen vor der Arbeit küssten, durchschnittlich fünf Jahre länger lebten. Außerdem verdienten sie 20 bis 30 % mehr als diejenigen, die ihren Partner vor dem Verlassen des Hauses nicht küssten.
7. Gott wird Sie dafür bestrafen, wenn Sie Ihre Frau nicht küssen.Aber dieselbe Studie deckte einen merkwürdigen und faszinierenden Zusammenhang zwischen Küssen und Autofahren auf: Männer, die den morgendlichen Kuss ausließen, hatten ein um 50 % höheres Risiko für Autounfälle als diejenigen, die ihre Frauen vor der Arbeit küssten. Das macht allerdings Sinn: Ehemänner, die ihre Frauen vor der Arbeit küssten, hatten eine positivere Einstellung, waren weniger anfällig für negative Gedanken und somit bessere Autofahrer.
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