Wie man einen langwierigen Kampf gegen die Drogenabhängigkeit führt
 Encyclopedic 
 PRE       NEXT 
Wie das Sprichwort sagt, schwingt über dem Wort „Droge” ein Messer. Die meisten Süchtigen sehnen sich danach, sich aus diesem Sumpf zu befreien. Doch Sucht ist nicht nur psychischer Natur, sie fördert auch die körperliche Abhängigkeit und zwingt uns, nach Drogen zu suchen, wenn das Verlangen überhandnimmt. Nach dem Konsum fühlen wir uns, als hätten wir ein weiteres Leben hinter uns, voller Reue.Wie kann man sich also wirklich von der Sucht befreien? Heute werden wir dies im Detail untersuchen.
Um die Drogenabhängigkeit zu überwinden, müssen wir zwei Kernprobleme angehen: erstens die Auflösung unserer körperlichen Abhängigkeit von der Substanz und zweitens die Beseitigung des psychischen Verlangens.
Physiologisch gesehen baut sich unsere Abhängigkeit Tag für Tag, Dosis für Dosis, durch wiederholten Konsum auf. Hinzu kommt der irreversible Schaden, den Drogen unserem Körper zufügen, sodass die Beseitigung dieser körperlichen Abhängigkeit zwangsläufig ein langwieriges Unterfangen ist.
Psychologisch gesehen müssen wir erkennen, dass viele Menschen gerade deshalb zu Drogen greifen, weil diese ihnen eine beispiellose Euphorie verschaffen – ein pathologisches Vergnügen, das durch nichts anderes zu erreichen ist. Die Entscheidung, aufzuhören, bedeutet, diese tiefe Befriedigung aufzugeben. Die schiere Schwierigkeit dieses Prozesses bedarf keiner weiteren Erläuterung, ebenso wenig wie die immense Herausforderung, neue spirituelle Anker und Ziele zu finden.Das bedeutet zwangsläufig, dass die Überwindung der Sucht ein langwieriger Kampf sein wird. Derzeit gibt es drei gängige Methoden zur Überwindung der Sucht: (1) Natürlicher Entzug, auch bekannt als „Cold Turkey” oder „Dry Withdrawal”. Bei diesem Ansatz wird die Drogenversorgung des Süchtigen gewaltsam unterbrochen, es werden nur Nahrung, Getränke und grundlegende Versorgung bereitgestellt, sodass die Entzugserscheinungen auf natürliche Weise abklingen können, bis die Entgiftung erreicht ist. Das charakteristische Merkmal ist der Verzicht auf Medikamente, allerdings ist der Nachteil, dass erhebliche Beschwerden auftreten.(2) Medikamentengestützte Entwöhnung, auch bekannt als pharmakologische Entgiftungstherapie. Dabei werden dem Süchtigen Entzugsmedikamente verabreicht. Durch Substitution und Ausschleichen soll das Leiden der Entzugserscheinungen gemildert und schrittweise eine Entgiftung erreicht werden. Das charakteristische Merkmal ist der Einsatz von Arzneimitteln zur Entgiftung. (3) Nicht-pharmakologische Entzugsmethoden. Dabei werden Techniken wie Akupunktur und physiotherapeutische Geräte eingesetzt, um die mit dem Entzug verbundenen körperlichen Reaktionen zu lindern.Das charakteristische Merkmal besteht in der Anwendung von Hilfstechniken und „psychologischer Suggestion”, um Entzugsbeschwerden zu lindern und eine Entgiftung zu erreichen. Ein Nachteil ist die lange Dauer und die unvollständige Konsolidierung der Ergebnisse.
Bei Personen, die einen Rückfall erleiden, ist dies in erster Linie auf ein lang anhaltendes Entzugssyndrom zurückzuführen, das nach der körperlichen Entgiftung fortbesteht. Dieses Syndrom äußert sich in anhaltenden körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit und Müdigkeit.Soziale Faktoren wie der Kontakt mit drogenkonsumierenden Umfeldern, Gruppenzwang durch andere Konsumenten und Überredungsversuche bleiben die Hauptursachen für Rückfälle. Während der Behandlung müssen die Interventionsstrategien auf die klinischen Merkmale der abhängigen Person zugeschnitten werden, um die Wirksamkeit zu erhöhen. Darüber hinaus zeigt die traditionelle chinesische Medizin (TCM) eine signifikante Wirksamkeit bei der Drogenrehabilitation. Die Entgiftung nach TCM hat eine lange Geschichte, deren dokumentierte Anwendungen bis ins China des späten 18. Jahrhunderts zurückreichen, wo ein umfassender theoretischer Rahmen geschaffen wurde.Um eine erfolgreiche Entgiftung zu erreichen, muss man Yin und Yang regulieren und die Herzöffnungen freimachen. Die alte chinesische Medizin hat reichhaltige und wertvolle Erfahrungen in der Drogenrehabilitation gesammelt. Die Verwendung von pflanzlichen Entgiftungsmitteln begann in China bereits im späten 18. Jahrhundert, wobei die damals am häufigsten verwendeten Mittel die Raucherentwöhnungspille, die Säurevermeidungspille und die Korrekturpille waren. Nach den 1930er Jahren tauchte die Stechapfel-Entgiftungspille in Orten wie Shanxi auf. Die Ginseng-Aconitum-Entgiftungskapsel wird relativ häufig verwendet.
Es muss jedoch betont werden, dass es kein Allheilmittel für die Drogenrehabilitation gibt. Süchtige sollten keine abergläubischen Vorstellungen oder Fantasien über wundersame Allheilmittel hegen. Nur durch die entschlossene Verpflichtung zu einer wissenschaftlichen, umfassenden Behandlung unter ärztlicher Aufsicht kann eine vollständige Befreiung von der Sucht erreicht werden.
Grundsätzlich stellt die Überwindung einer Sucht die ultimative Prüfung unseres Geistes dar. Es ist ein Kampf zwischen abnormalen psychischen Zuständen und physiologischen Trieben – wird unser Verstand über unsere Begierden siegen oder wird sich unsere Willenskraft als völlig machtlos gegenüber den körperlichen Verlangen erweisen? Die Beherrschung der Selbstkontrolle, die Beherrschung des eigenen Körpers, stellt die größte Herausforderung bei der Überwindung einer Sucht dar.
 PRE       NEXT 

rvvrgroup.com©2017-2026 All Rights Reserved