Was verursacht zunehmend schlechteres Gedächtnis?
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Um das Gedächtnis zu verbessern, können Ernährungsumstellungen bemerkenswerte Effekte erzielen. In Kombination mit gezielten Gedächtnistrainingstechniken lassen sich noch bessere Ergebnisse erzielen. Es ist ratsam, mehr gehirnfördernde Lebensmittel zu sich zu nehmen.Sie sind reich an Proteinen, Lecithin, Vitaminen und Mineralien wie Kalzium, Phosphor und Eisen, die für den Stoffwechsel des Gehirns unerlässlich sind, und enthalten außerdem erhebliche Mengen an Acetylcholin, das für die Gedächtnisbildung von entscheidender Bedeutung ist. Tierische Leber und Nieren sind reich an Eisen, einem wichtigen Bestandteil der roten Blutkörperchen. Diese Zellen versorgen das Gehirn mit reichlich Sauerstoff und steigern so effektiv seine Leistungsfähigkeit.Was führt also zu einer Verschlechterung des Gedächtnisses?
1. Irrelevanz: Die wahrgenommene Unwichtigkeit ist der häufigste Grund für das Vergessen. Wir beobachten, dass Kinder ein bemerkenswertes Erinnerungsvermögen zeigen, wenn sie über ihre Lieblingssportmannschaften oder Filmstars sprechen. Während der Kodierung wird die Bedeutung von Informationen kritisch bewertet. Einfach ausgedrückt: Wenn sie als nutzlos erachtet werden, werden sie nicht im Langzeitgedächtnis gespeichert.
2. Verdrängung: Warum Erinnerungen aus dem Bewusstsein gelöscht werden. Die Verdrängung von Erinnerungen könnte ein eingebauter Abwehrmechanismus sein, der uns hilft, emotionale Traumata zu heilen. Die Verdrängungstheorie, die erstmals von Freud formuliert wurde, erklärt, warum manche Menschen sich an unbedeutende Ereignisse von extremem Leid oder an eine traumatische Zeit erinnern.Unterdrückung ist von Natur aus umstritten, da Erinnerungen formbar sind – sie sind anfällig für Beeinflussung, Verblassen oder ungenaue Wiedergabe. Dies erweist sich insbesondere in Gerichtsverfahren als problematisch, in denen Zeugen Ereignisse aus früheren Jahren schildern. Skrupellose psychologische Techniken und Hypnose wurden eingesetzt, um verlorene Erinnerungen (absichtlich oder unabsichtlich) wachzurufen, was manchmal zu falschen Erinnerungen führte.Die unethischen Praktiken einiger Kliniker sollten nicht als gültig angesehen werden; der richtige Ansatz umfasst Verfahren, die von wirklich qualifizierten professionellen Klinikern oder Psychologen durchgeführt werden. 3. Stress: Die Gedächtnisleistung erreicht unter angemessenen Stressbedingungen ihren Höhepunkt, nimmt jedoch ab, wenn der Stress übermäßig oder anhaltend ist. Das liegt daran, dass anhaltende Aufmerksamkeit für ein effektives Erinnerungsvermögen entscheidend ist.Denken Sie daran, wie es um Ihre Konzentration steht, wenn Sie ängstlich sind. Sie neigen dazu, Fehler zu machen, Details zu vergessen oder sich überfordert zu fühlen. Physiologisch gesehen löst Stress die Ausschüttung von Cortisol aus – einem Hormon, das zunächst die Wachsamkeit steigert, aber letztendlich die genaue Erinnerung beeinträchtigt. Daher wirkt sich anhaltender Stress nachteilig auf das Gedächtnis aus.
4. Interferenz: Ein weiterer Faktor für das Vergessen ist Interferenz – das Eindringen konkurrierender Reize während der Gedächtnisbildungsphase. Wenn Interferenz auftritt, schlagen Versuche, die Erinnerung abzurufen, wahrscheinlich fehl.Um die Wirkung von Interferenzen zu veranschaulichen: Angenommen, Sie suchen eine unbekannte Telefonnummer nach, wiederholen sie zweimal, um sie im Kurzzeitgedächtnis zu speichern, und führen dann ein kurzes Gespräch. Können Sie sich an die Nummer erinnern? Wahrscheinlich nicht. Interferenzen können das bekannte Gefühl hervorrufen, dass einem ein Wort „auf der Zunge liegt“ – man scheint sich an etwas zu erinnern, aber es bleibt vorübergehend unerreichbar.
5. Degeneration: Eine der ältesten Theorien zur Erklärung des Gedächtnisses – das „Use-it-or-lose-it“-Prinzip – besagt, dass die synaptischen Verbindungen, die zur Kodierung einer Erinnerung oder eines Ereignisses genutzt werden, ohne Übung mit der Zeit allmählich abnehmen.Gedächtnistraining kann so einfach sein wie das Betrachten eines alten Fotos, das Wiederaufleben einer Geschichte, die Teilnahme an einer Zusammenkunft, das Wiedererleben eines Musikstücks oder das Heraufbeschwören einer Szene in Ihrem Kopf. Während Degeneration teilweise den Gedächtnisverlust im mittleren Alter erklärt, bestätigen umfangreiche Forschungen, dass sich das Gedächtnis im späteren Leben durch einfache Gedächtnisstrategien verbessern kann. Somit ist Gedächtnisverschlechterung keine unvermeidliche Folge des Alterns.
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