Psychotherapie bei Angststörungen: Sieben psychologische Ansätze zur Überwindung der Erkrankung
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Angststörungen verursachen erhebliche psychische Belastungen und lösen häufig Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems und verschiedene körperliche Beschwerden aus. Sie stellen auch eine immense Belastung für die Familie des Betroffenen dar. Wussten Sie schon? Psychologische Therapien spielen eine entscheidende Rolle bei der Linderung und Heilung von Angststörungen. Wie kann jemand mit Angststörungen eine psychologische Behandlung in Anspruch nehmen? Heute stellen wir Ihnen einige wichtige Schritte vor.
Schritt eins: Fragen Sie sich, ob Ihre Angst wirksam oder unwirksam ist.
Führt Ihre Angst innerhalb der nächsten ein oder zwei Tage zu einer Reihe von Handlungen? Welche Schritte unternehmen Sie, um sie zu lindern? Verläuft sie schrittweise? Wenn nicht, handelt es sich um eine ineffektive Angst.
Schritt 2: Sind Sie bereit, Unsicherheit zu akzeptieren?
Ein Kernproblem, das allen Ängsten zugrunde liegt, ist die Einstellung gegenüber Unsicherheit.Wenn Sie Ihre Angst selbst behandeln, betrachten Sie alle Ihre täglichen Aktivitäten: Straßen überqueren, auswärts essen, Fremde begrüßen, Aufzüge benutzen, fliegen. Jede dieser Aktivitäten ist mit Unsicherheit verbunden – Sie haben keine absolute Gewissheit, aber Sie gehen im Allgemeinen ein vernünftiges Risiko ein.
Schritt 3: Identifizieren Sie Ihre Erwartungen und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen.
Ein Ansatz, den wir verfolgen, besteht darin, dass die Menschen sich Zeit nehmen, um sich von ihren Ängsten zu lösen. Schreiben Sie täglich 30 Minuten lang Ihre Ängste auf und legen Sie sie dann beiseite, damit sie Sie den ganzen Tag über nicht belasten. Das Ziel ist nicht, Gewissheit zu erlangen, sondern Ermüdung zu kultivieren. Ermüdung ist nützlich – sie macht Sie zu müde, um sich mit Ihren Ängsten zu beschäftigen.
Schritt 4: Prüfen Sie, ob der Umfang Ihrer Ängste mit Ihren Kernproblemen zusammenhängt.
Müssen Sie perfekt sein? Müssen Sie alle anderen übertreffen? Glauben Sie, dass Sie ohne eine feste Beziehung nicht leben können? Die Antworten auf diese Fragen zu verstehen, ist vergleichbar mit der Entdeckung einer Selbstbehandlung für Ängste.
Schritt 5: Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?
Ängstliche Menschen neigen dazu, Misserfolge als Katastrophe zu betrachten, und glauben oft, dass allein das Nachdenken über einen Misserfolg diesen herbeiführt.In Wirklichkeit entwickeln sich die meisten Dinge, über die sich Menschen Sorgen machen, oft zu recht positiven Ergebnissen.
Schritt 6: Nutzen Sie Ihre Emotionen statt Ihrer Ängste.
Manchmal sind Emotionen, insbesondere schmerzhafte, wichtige Informationsquellen über Ihre Bedürfnisse: Sie brauchen mehr Kameradschaft und Anerkennung bei der Arbeit, Sie brauchen mehr Aufstiegsmöglichkeiten. Sie können sich nicht immer gut fühlen.
Schritt 7: Halten Sie sich etwas Zeit in Reserve.
Der letzte Schritt beim Selbstmanagement von Angstzuständen besteht in einer zeitnahen Reflexion: Überprüfen Sie, ob Ihre gewohnten Sorgen Sie derzeit belasten. Können Sie einen Schritt zurücktreten und sich Freiraum verschaffen? Stellen Sie sich vor, wie Sie sich in einem Monat oder einem Jahr fühlen könnten. Eine Herausforderung für ängstliche Menschen besteht darin, dass sie ständig über eine Zukunft nachdenken, die niemals eintritt. Der effektivste Ansatz besteht darin, Ihre Gedanken bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren – und ihn in vollen Zügen zu genießen.
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