Wie kann man Angstzustände lindern? Welche konkreten Maßnahmen gibt es?
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Angststörungen sind in den letzten Jahren zu einer immer häufiger auftretenden psychischen Erkrankung geworden, deren Risiken mit denen einer Depression vergleichbar sind. Was sind also die Symptome von Angststörungen?
Angststörungen gehen oft mit Symptomen des autonomen Nervensystems einher, wie Schwindel, Engegefühl in der Brust, Herzklopfen, Atemnot, Mundtrockenheit, häufigem Wasserlassen, Harndrang, Schwitzen und Zittern, sowie motorischer Anspannung. Sie sind in erster Linie durch eine allgegenwärtige und anhaltende Angst oder wiederkehrende Episoden von Unruhe gekennzeichnet.
Längere Phasen anhaltender Angstzustände können Menschen für andere Gesundheitsprobleme anfällig machen. Darüber hinaus beeinträchtigen schwere Angststörungen die Alltags- und Arbeitsfähigkeit der Betroffenen erheblich. Die Symptome manifestieren sich je nach Schweregrad der Störung unterschiedlich, die ich in vier Hauptdimensionen einteile:
1. Körperliche Anspannung: Die Betroffenen sind in der Regel unfähig, sich zu entspannen.
2. Übermäßige Reaktivität des Nervensystems: Das Nervensystem ist oft überlastet, was zu stärkeren Reaktionen des autonomen Nervensystems führt als bei der Allgemeinbevölkerung.
3. Wiederkehrende, unbegründete Sorgen um die Zukunft: Menschen mit Angststörungen machen sich häufig Gedanken über die Zukunft.
4. Hypervigilanz: Die Betroffenen sind ständig auf kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung aufmerksam, was ihre Arbeitsleistung beeinträchtigen und sogar ihren Schlaf stören kann.
Es ist allgemein anerkannt, dass Angststörungen das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Beispielsweise können Betroffene mangelndes Selbstvertrauen in ihre Arbeit haben, was ihren Fortschritt behindert; sie haben oft Konzentrationsschwierigkeiten, gehen Aufgaben mit übermäßiger Vorsicht an und sind häufig unentschlossen in ihren Urteilen. Sie können sogar den Glauben an das Leben selbst verlieren.
Wie kann man also Angstzustände lindern? Ich kann folgende Vorschläge machen:
Erstens sollten Patienten lernen, sich mental abzulenken. Wenn Sie sich ängstlich fühlen oder von beunruhigenden Gedanken geplagt werden, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Das bedeutet, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit von den aktuellen Schwierigkeiten auf Ihre Interessen und Hobbys lenken, um so Ihr Vertrauen in das Leben wiederherzustellen und der Angst zu entkommen.
Zweitens sollten sich Patienten in die Natur begeben und tiefes Atmen üben. Setzen Sie sich in eine sanfte Brise und stellen Sie sich Ihre Brust als „Sauerstoffhimmel” vor. Atmen Sie tief ein, um diesen „Sauerstoffhimmel” zu füllen, und halten Sie den Atem etwa drei Sekunden lang an. Atmen Sie verbrauchte Luft aus, um sie durch frischen Sauerstoff zu ersetzen.Alternativ können Sie sich vorstellen, positive Energie einzuatmen und gleichzeitig den Druck des Alltags auszuatmen. Diese Technik erfordert tägliches, wiederholtes Üben; eine konsequente Anwendung wird die Angstsymptome deutlich lindern.
Drittens sollten Sie sich aktiv körperlich betätigen, vorzugsweise durch Joggen am Abend oder am Morgen. Vermeiden Sie Wettkampfsportarten.
Viertens: Ernährungstherapie. Menschen, die unter Angstzuständen leiden, können von einem höheren Verzehr von Obst und Gemüse profitieren, da dies nicht nur Vitamine auffüllt, sondern auch Angstzustände lindert.
Fünftens: Erwägen Sie, gegebenenfalls einen Hauch von „Ah-Q-Geist” anzunehmen.
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