Motivation erfordert Kommunikation: 5 ineffektive Anreizmethoden
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I. Vermeiden Sie Kampagnen als Motivationsmittel
Viele bevorzugen Kampagnen als Motivationsmittel. Diese sorgen oft für einen Wirbelwind, der schnell wieder abflacht. Eine Flut von Aktivitäten verschwindet im Handumdrehen. Ob Kampagnen für Etikette, Sauberkeit, literarische Bemühungen, Vorschläge oder Qualitätsverbesserungen – sie sind alle nur reine Formalitäten. Für die Chinesen erweisen sich solche formalistischen Ansätze als am wenigsten wirksam.
Die chinesische Kultur legt Wert auf Substanz. Motivation muss in den Alltag eingebettet sein, um Gewohnheiten zu kultivieren, die zu dauerhaften Praktiken werden. Kampagnen stützen sich in der Regel auf Vorreiter, die für anfängliche Begeisterung sorgen. Wenn deren Fokus nachlässt, schwindet auch die Dynamik. Solche Kampagnen geraten mit der Zeit unweigerlich ins Stocken.
II. Vermeiden Sie es, willkürlich Präzedenzfälle in der Motivation zu schaffen
Motivation darf zwar nicht starr und konventionell sein, sollte sich aber den Umständen anpassen. Die größte Gefahr besteht jedoch darin, willkürlich Präzedenzfälle zu schaffen. Wie das Sprichwort sagt: „Gute Taten sind schwer zu initiieren“ – aus Angst, dass andere diesem Beispiel folgen könnten, was zu nicht nachhaltigen Ergebnissen führt, könnte man die ursprüngliche Handlung später bereuen.Manager, die Entschlossenheit zeigen wollen, stimmen möglicherweise ohne gründliche Überlegung zu. Sobald das Versprechen gegeben ist, fühlen sie sich aus Höflichkeit verpflichtet, es einzuhalten, selbst wenn sie sich seiner Mängel bewusst sind, wodurch der Fehler noch verschlimmert wird.
Entschlossenheit bedeutet nicht, vorschnelle Versprechen zu machen, sondern an einer einmal getroffenen Entscheidung festzuhalten. Daher ist eine sorgfältige Abwägung vor einer Entscheidung unerlässlich, um nicht in eine unhaltbare Lage zu geraten. Wenn Manager gewohnheitsmäßig Präzedenzfälle schaffen, können Untergebene Situationen schaffen, die sie ungewollt in die Falle locken. Eine enthusiastische Zustimmung in der Hitze des Gefechts führt oft zu bitterem Bedauern im Nachhinein.
Niemand sollte willkürlich Präzedenzfälle schaffen. Dies ist der erste Schritt zur Förderung des institutionellen Bewusstseins und zur Etablierung eines gesetzestreuen Verhaltens. Das Streben nach Innovation und Veränderung muss den gesetzlichen Verfahren folgen.
III. Vermeiden Sie Effekthascherei, wenn Sie Anreize bieten
Wenn Anreize endlich gewährt werden, besteht die Tendenz, viel Aufhebens darum zu machen, damit jeder davon erfährt, als ob das Ausgeben von Geld mit Kosten verbunden sein müsste. Diese Effekthascherei wirkt sich oft kontraproduktiv auf den Anreiz aus.
Diejenigen, die einer solchen Selbstdarstellung ausgesetzt sind, fühlen sich unweigerlich wie Affen, die zur Belustigung anderer vorgeführt werden. Unter den Zuschauern gibt es einige, die sich an dem Spektakel erfreuen, während andere es als geschmacklos empfinden. Während einige motiviert sind, werden andere demotiviert. Für die Organisation als Ganzes halten sich Gewinne und Verluste die Waage.
IV. Anreize dürfen nicht von den Gruppenzielen abweichen
Ziele dienen als gemeinsamer Maßstab für Anreize und gewährleisten Fairness. Alle Anreize müssen mit diesen Zielen übereinstimmen. Dies zeigt zumindest, dass Führungskräfte ohne persönliche Vorurteile handeln und Belohnungen auf der Grundlage der organisatorischen Bedürfnisse und nicht aufgrund individueller Bevorzugung gewähren, wodurch die Nutzung von Talenten maximiert wird. Von den Zielen abweichendes Verhalten sollte nicht nur nicht belohnt, sondern aktiv korrigiert werden, um die Bemühungen auf kollektive Ziele auszurichten und so die Einheitlichkeit der Ziele und die Stärke der Zusammenarbeit zu fördern.
Verhalten, das von den gemeinsamen Zielen abweicht, darf nicht belohnt werden, damit solche zentrifugalen Kräfte nicht immer stärker werden. Bei der Motivation ihrer Mitarbeiter müssen Führungskräfte diese zur Selbstkorrektur anleiten und ihre Energien auf gemeinsame Ziele und die Erfüllung ihrer Aufgaben lenken.
Wenn ein Manager Handlungen belohnt, die von den Zielen abweichen, können Untergebene dies als stillschweigende Billigung willkürlichen Verhaltens auffassen. Infolgedessen konzentrieren sie sich möglicherweise darauf, die Präferenzen des Managers zu erkennen und sich einzuschmeicheln, um sich persönliche Vorteile zu sichern. Sobald sich solche Praktiken etabliert haben, fördern sie ein Umfeld, in dem Opportunisten gedeihen, was unweigerlich die Erreichung übergeordneter Ziele untergräbt.
V. Effektive Kommunikation darf bei der Motivation nicht übersehen werden
Bei der Kommunikation ist es ratsam, die Gefühle Dritter zu berücksichtigen, um andere nicht unbeabsichtigt zu beleidigen. Wenn man beispielsweise einer einzelnen Person übermäßige Aufmerksamkeit schenkt, kann dies bei anderen zu Ressentiments führen. Daher muss sowohl bei der individuellen als auch bei der kollektiven Kommunikation die Vorgehensweise sorgfältig gewählt und geeignete Vermittler in Betracht gezogen werden, um Komplikationen und unnötige Auswirkungen zu vermeiden, die die Wirksamkeit der Motivation beeinträchtigen.
Motivation muss durch angemessene Kommunikation vermittelt werden, um gegenseitiges Verständnis und positive Resonanz zu fördern. Wenn ein Unternehmen beispielsweise beabsichtigt, Partei A ohne Rücksprache mit einem tragbaren Fernseher zu belohnen, und sich herausstellt, dass Partei A erst eine Woche zuvor einen solchen Fernseher gekauft hat, verursacht dies erhebliche Unannehmlichkeiten, selbst wenn ein Umtausch gegen andere Geräte eines bestimmten Herstellers angeboten wird.
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