Um Kindern die Farberkennung beizubringen, ist eine bestimmte Reihenfolge erforderlich – kennen Sie diese Reihenfolge?
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Kleinkindern das Erkennen von Farben beizubringen, kann überraschend schwierig sein. Es gibt bestimmte Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, und wenn Sie versehentlich in sie tappen, müssen Sie besonders wachsam sein. Neugierig auf diese potenziellen Fallstricke? Lassen Sie uns sie gemeinsam erkunden!
Das Lehren der Farberkennung erfordert eine bestimmte Abfolge – kennen Sie diese Phasen? (Public Health Network)
Beispielszenarien:
a. Ein Dreijähriger verwechselt ständig Farben. Bei einem Test, bei dem er eine rote Chilischote unter vielen grünen finden sollte, konnte er die rote sofort herauspicken. Wenn ihm jedoch Farben beigebracht werden und er sich später daran erinnern soll, vergisst er sie und gibt zufällige Antworten.
b. Ein zweijähriges Kind hat Schwierigkeiten, zwischen roten, gelben, blauen und grünen Gegenständen identischer Form zu unterscheiden, wenn es einfach aufgefordert wird, Farben zu identifizieren. Egal wie man es ihm beibringt, es verwechselt sie immer wieder. Wenn diese Gegenstände jedoch verschiedenen Personen zugeordnet werden und das Kind aufgefordert wird, den Gegenstand einer bestimmten Person zu finden, kann es ihn erfolgreich ausfindig machen.
Begründung:
Die kaleidoskopische Umgebung regt die Neugier und den Wissensdrang des Kindes an und fördert gleichzeitig seine ästhetische Wahrnehmung. Das Erlernen der Farberkennung ist für die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten, des intellektuellen Wachstums und der ästhetischen Sensibilität von entscheidender Bedeutung. Im Allgemeinen kann mit dem Farbenunterricht im Alter von etwa einem Jahr begonnen werden. Bei 1- bis 2-Jährigen sollte der Schwerpunkt zunächst auf den vier Grundfarben Rot, Gelb, Blau und Grün liegen.
Bei der ersten Einführung von Farben und Formen sollten Eltern die „affirmativ-negative Betonungsmethode” anwenden. Wenn wir beispielsweise mehrere farbige Luftballons sehen, könnten wir sagen: „Dieser ist rot, dieser ist nicht rot.” Durch die Verwendung von „ist” und „ist nicht” betonen wir ein einziges Konzept – rot. Erst wenn das Kind „rot” in jedem Objekt sofort erkennen kann, sollten wir diese Methode anwenden, um eine andere Farbe zu lehren.Dieser schrittweise Ansatz hilft Kindern, ihr Gedächtnis zu vertiefen und ihr Wissen zu festigen, sodass sie mit halbem Aufwand doppelte Ergebnisse erzielen. Wenn Sie Ihrem Baby sagen: „Das ist rot, das ist blau, das ist grün“ – und es damit zwingen, so viele Konzepte auf einmal aufzunehmen –, besteht nicht nur die Gefahr, dass es verwirrt wird, sondern es führt auch zu einem unklaren Verständnis. Aus diesem Grund berichten viele Eltern:„Dieses Kind kennt eigentlich alle Farben, aber wenn man es fragt, bringt es sie völlig durcheinander.” Dies geschieht, weil die gleichzeitige Vorstellung mehrerer Farbnamen das Kind daran hindert, das jeweilige Konzept jeder Farbe wirklich zu begreifen.
Es ist besonders wichtig zu beachten, dass anfängliche Fehlvorstellungen äußerst schwer zu korrigieren sein können. Um solche Fehler zu vermeiden, lautet die Methode: Führen Sie jeweils nur eine Farbe ein. Vermeiden Sie es unbedingt, Rot und Gelb gleichzeitig zu lehren, da ihre ähnlichen Laute Verwirrung stiften können.Wählen Sie zunächst einen festen Gegenstand aus, z. B. einen roten Bauklotz, und sagen Sie ihm, dass dieser rot ist. Nehmen Sie diesen Klotz dann mit, um ihn mit anderen roten Gegenständen zu vergleichen, die Sie finden. Das kann zu einem Spiel werden. Suchen Sie beispielsweise nach roten Luftballons, roten Blumen und so weiter. Manchmal können die Rottöne unterschiedlich sein, aber erklären Sie ihm das noch nicht, da es diese noch nicht unterscheiden kann. Erwähnen Sie es nur, wenn es danach fragt, was darauf hindeutet, dass sich seine Beobachtungsgabe gut entwickelt.Das Erkennen von Farben kann mit Malaktivitäten kombiniert werden. Mama könnte zum Beispiel eine rote Blume für das Baby malen. Das Erkennen von Farben ist für Kinder eine Herausforderung, da ihnen Bezugspunkte fehlen; manche brauchen ein Jahr, um Rot zu erkennen. Es ist wichtig, dass Mama nicht ungeduldig wird oder andeutet, dass das Kind langsam ist. Wenn die Farbdiskriminierung bis ins Schulalter anhält, sollten Sie die Möglichkeit einer Farbenblindheit in Betracht ziehen, die oft über Generationen vererbt wird. Überprüfen Sie, ob diese Erkrankung in Ihrer Familie vorkommt.
Darüber hinaus folgt die Farberkennung einer wissenschaftlichen Entwicklungssequenz: Rot – Schwarz – Weiß – Grün – Gelb – Blau – Violett – Grau – Braun. Wenn Sie die Farben in dieser Reihenfolge lehren, erzielen Sie mit halb so viel Aufwand doppelt so gute Ergebnisse. Entscheidend ist dabei die Lehrmethode.Anstatt sie mit allen Farben auf einmal zu überhäufen, konzentrieren Sie sich auf eine Farbe pro Woche. Bringen Sie ihnen beispielsweise diese Woche die Farbe Gelb bei und zeigen Sie ihnen nur gelbe Gegenstände aus dem Alltag. Konzentrieren Sie sich nächste Woche ausschließlich auf Blau und zeigen Sie ihnen alle blauen Gegenstände, die Ihnen begegnen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass sie die Farben schnell beherrschen und dauerhaft behalten. Mit dieser Methode erkennen einige Kleinkinder mit fast zwei Jahren bereits zehn Farben und können leicht auch blasse Farbtöne wie Rosa und deren Variationen unterscheiden.
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