Kinder unterrichten: Lieber schnell ausweichen als sich auf den Aufprall vorbereiten
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Der Bezirk Liwan hat Schulen mit fünf Arten von „Waffen“ ausgestattet, darunter Messer und Stöcke, und organisiert außerdem Selbstverteidigungs- und Notfalltrainings für Kinder. Einige argumentieren jedoch, dass Schulübungen mit Waffen Gewalt verherrlichen könnten. ◎ Zhang Yuhang (Schüler der 5. Klasse): Unsere Schule führt in der Regel ein bis zwei Notfallübungen pro Schulhalbjahr durch. Wir finden sie ziemlich lustig, aber oft sind sie nur ein Spiel und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck.
◎Herr Meng (Elternteil): Dieser Ansatz ist lobenswert, da er das Selbstschutzbewusstsein der Kinder stärkt und gleichzeitig ihre Fähigkeit verbessert, sich an unerwartete Situationen anzupassen. Allerdings muss bei der Gestaltung der Szenarien während der Übungen sorgfältig darauf geachtet werden. Kleine Kinder verfügen noch nicht über die Fähigkeit zum unabhängigen kritischen Denken, und eine übermäßige Konzentration auf gewalttätige Szenarien könnte ihre zarten Gemüter psychisch traumatisieren. Daher ist die Anleitung durch Lehrer während des gesamten Sicherheitsübungsprozesses unverzichtbar.◎Zheng Minqiu (Schulleiter, Wenchang-Grundschule): Der Einsatz von Messern und Stöcken in Übungen ist ziemlich extrem, da solche Szenarien im Alltag eher unwahrscheinlich sind.Wir sollten uns stattdessen auf alltägliche Szenarien konzentrieren, wie zum Beispiel den Weg zur Schule und zurück, und die Schüler dazu ermutigen, potenzielle Situationen zu erkennen und angemessene Reaktionen zu entwickeln. Durch Rollenspiele und Spiele, in denen diese Szenarien simuliert werden, können die Schüler ihre Reaktionen üben und gleichzeitig ihr Bewusstsein für potenzielle Gefahren schärfen.◎ Zheng Wei-yi (Schulleiter der Wende Road Primary School): Die Durchführung einer erfolgreichen Übung ist keine einfache Angelegenheit. Erstens ist es wichtig, den Schülern vor der Übung psychologische Beratung anzubieten und ihnen zu versichern, dass unsere Lebensumgebung weitgehend sicher ist, auch wenn unvorhergesehene Vorfälle und Unfälle nicht vollständig ausgeschlossen werden können.Zweitens ist es während der Übung wichtig, den Schülern konkrete Methoden beizubringen. Als Minderjährige verfügen Kinder nur über eine begrenzte Fähigkeit zu eigenständigem Denken und Handeln. Wenn beispielsweise eine psychisch gestörte Person das Schulgelände betritt, bringen wir den Kindern keinesfalls bei, den Eindringling mit einem Stuhl aufzuhalten. Stattdessen weisen wir sie an, laut zu schreien und sofort zu fliehen oder an einem relativ sicheren Ort Schutz zu suchen.◎ Herr Zhang (Elternteil): Kleine Kinder sind zu klein und verstehen wirklich nicht viel. Was können Kinder, die keinen Finger rühren können, schon tun, wenn ein mit einem Messer bewaffneter Angreifer das Schulgelände betritt? In solchen Extremsituationen sind die Maßnahmen von Sicherheitspersonal und Lehrern von größter Bedeutung. Ich glaube, dass es am effektivsten ist, mehr Übungen zu geordneten Evakuierungsszenarien durchzuführen, z. B. zum Benutzen von Treppen oder zum Reagieren auf Feueralarme. Nur so können Sicherheitsvorfälle auf dem Schulgelände minimiert werden.◎Liu Xiaolei (Schüler der 6. Klasse): Meine Eltern sagen mir zwar, was ich tun soll, wenn ich einer bösen Person begegne, aber zu lernen, wie ich mich und meine Klassenkameraden in überfüllten Situationen schützen kann, hängt wirklich von den Übungen in der Schule ab. Dabei lernt man wirklich etwas.
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