Die medizinischen Anwendungen von Botulinumtoxin (Botox) verstehen
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Amerikanische BTX-A-Injektionen sind die am häufigsten angewendete ästhetische Behandlung. Das optimale Kandidatenprofil ist: Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren, deren Falten durch gewohnheitsmäßige Muskelkontraktionen entstehen.Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Behandlung von funktionellen Falten auf der Stirn, Krähenfüßen, im Mundbereich und am Hals; Korrektur von Gesichtsasymmetrien und Muskelkontrakturen; Behandlung von Strabismus, Funktionsstörungen der Halsmuskulatur, chronischen Schmerzen oder Kopfschmerzen, Kehlkopfkrämpfen, Kiefergelenksstörungen und Bruxismus. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Anwendung von Botulinumtoxin im Gesicht und am Hals.
Operative Standards
Drei Botulinumtoxine sind von der US-amerikanischen FDA zugelassen: Botox (OnabotulinumtoxinA), Dysport (AbobotulinumtoxinA) und Myobloc (RimabotulinumtoxinB). Die ersten beiden sind ausschließlich für mittelschwere bis schwere Glabellafalten zugelassen, während Myobloc ausschließlich für zervikale Dystonie indiziert ist.Die Wirksamkeitsverhältnisse zwischen Botox und Dysprotein unterscheiden sich, wobei eine allgemein akzeptierte Umrechnungsrate von 1:2,5 bis 1:3 gilt.
Verdünnung
BTX-A-Lyophilisatpulver sollte bei 2–8 °C gelagert und sofort nach der Verdünnung verwendet werden.Botox ist in Packungen zu 50 U/Fläschchen oder 100 U/Fläschchen erhältlich. Am Beispiel der 100-U/Fläschchen-Formulierung wird empfohlen, diese mit Kochsalzlösung auf 2,5 ml zu verdünnen, was 4 U pro 0,1 ml ergibt. Der Autor bevorzugt eine Verdünnung auf 4 ml, was 2,5 U pro 0,1 ml ergibt, was die bilaterale Symmetrie und eine präzise Dosiskontrolle erleichtert.Dysport wird in Fläschchen zu 300 U geliefert. Es wird empfohlen, es auf 3 ml zu verdünnen, was 10 U pro 0,1 ml ergibt.
Anästhesie
Der Ansatz des Autors: Die Haut wird mit Alkoholtupfern desinfiziert, anschließend wird eine Schicht Lidocain- und Prilocain-Salbe aufgetragen. Nach etwa 20 Minuten wird diese abgewischt. Die Haut wird mit der Hand straff gezogen, wobei oberflächliche Gefäße vermieden werden. Eine 1-ml-Spritze mit einer 30-Gauge-Nadel wurde für die langsame intramuskuläre Injektion verwendet. Es wurde kein Lokalanästhetikum vor der Injektion verwendet; die genaue Identifizierung des Zielmuskels wurde durch dessen Kontraktion während des Eingriffs erreicht.
Anforderungen nach der Behandlung
Die meisten Experten raten dazu, nach der Injektion Massagen und Muskelkontraktionen zu vermeiden, um eine Ausbreitung über den Zielmuskel hinaus zu verhindern. Der Autor legt sofort einen Eisbeutel auf die Injektionsstelle, um lokale Blutergüsse zu vermeiden, und empfiehlt, 24 Stunden lang anstrengende körperliche Aktivitäten und Massagen zu vermeiden.
Klinische Anwendungen
BTX-A wurde ursprünglich ausschließlich zur Behandlung von Glabellafalten eingesetzt, aber seine Anwendungsbereiche haben sich zunehmend erweitert. Seine Verwendung in neuen Bereichen ist nach wie vor ein Forschungsschwerpunkt in der plastischen Chirurgie. Anwendungen in der Gesichtsästhetik zielen darauf ab, Hautfalten zu reduzieren oder benachbarte Strukturen (Augenbrauen, Oberlippe) neu zu positionieren, indem die Kraft der mimischen Muskeln geschwächt wird.Alle Ärzte müssen vor der Operation die Gesichtskonturen sowohl im statischen als auch im maximal kontrahierten Zustand der Zielmuskeln verstehen. Dies dient als Orientierung für die ungefähre Botulinumtoxin-Dosierung, die zur Korrektur der Deformität erforderlich ist. Darüber hinaus sollte auf das Muskelvolumen und die Faltentiefe (z. B. auf der Stirn) geachtet werden. Während der Injektion sollte das Verhältnis zwischen hebenden und senkenden Muskeln verstanden werden, und die Injektionen sollten verabreicht werden, wenn der Muskel in Ruhe ist.> Die intradermale oder intramuskuläre Injektion von BTX-A ist im Allgemeinen sicher und mit wenigen Komplikationen verbunden, die als vorübergehend (z. B. Kopfschmerzen, Ekchymose), lokale Reaktionen an der Injektionsstelle (Schmerzen, insbesondere an wiederholten Injektionsstellen, Inzidenz 3 %), spezifische anatomische Komplikationen (z. B. Ptosis, Herabhängen der Augenbrauen, Inzidenz 1 %) und funktionelle Komplikationen (z. B. Diplopie, Dysphagie) kategorisiert werden.
Da BTX-A innerhalb von 10 bis 12 Wochen nach der Injektion vollständig metabolisiert wird, sind alle Komplikationen theoretisch selbstlimitierend.
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