Psychologische Analyse misshandelnder Männer
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Untersuchungen zeigen, dass antisoziale Persönlichkeitsstörungen und impulsive Persönlichkeitsstörungen bei der Mehrheit der Männer, die häusliche Gewalt ausüben, eine Rolle spielen. Männer, die zu häuslicher Gewalt neigen, weisen in der Regel Persönlichkeitsstörungen auf, die oft in der Kindheit ihren Ursprung haben – gekennzeichnet durch eine Neigung zu Gewalt, häufigen Streitigkeiten und Mobbing gegenüber Schwächeren. Sie geraten häufig wegen Kleinigkeiten in Wut, greifen zu körperlicher Gewalt und drohen mit Scheidung.
Affektive Störungen
Diese Kategorie von Tätern wirkt normal, wenn sie emotional stabil sind, zeigt jedoch bei Stimmungsschwankungen gewalttätige Tendenzen und funktioniert wie eine tickende Zeitbombe. Gewalttätige Handlungen von Menschen mit Depressionen können schwerwiegende Folgen haben.
Schizophrenie-Tendenzen
Menschen mit Schizophrenie leiden unter ausgeprägten Halluzinationen, die schweres gewalttätiges Verhalten auslösen können.Während einer Episode können sie ihren Partner als Feind oder Geist wahrnehmen und ihn angreifen, ohne sich dessen anschließend bewusst zu sein.
Geschlechterdiskriminierung
Männer, die Frauen als minderwertig gegenüber Männern betrachten, neigen zu häuslicher Gewalt. Sie betrachten Frauen als Anhängsel von Männern, als bloße Objekte, um ihre Wünsche und negativen Emotionen auszuleben.
Übermäßige Eifersucht
Auch Männer, die von Eifersucht zerfressen sind, greifen häufig zu häuslicher Gewalt. Wenn sie sehen, wie ihre Partnerin mit anderen Männern interagiert, löst dies Ängste vor Verrat und Verlust aus, die sie zu extremen Maßnahmen treiben. Einfach ausgedrückt: Liebe verwandelt sich in Hass.
Übermäßiges Kontrollbedürfnis
Misshandelnde Männer haben oft ein starkes Kontrollbedürfnis. Sie wenden Gewalt an, um ihre Dominanz über Frauen zu behaupten und ihre Überzeugung zu bestätigen, dass sie ihre Partnerinnen wie Marionetten manipulieren können. Dies rührt von mangelndem Selbstvertrauen und Unsicherheit her.
Verzerrter Stolz und Minderwertigkeitsgefühle
Einige Täter haben eine verzerrte Denkweise, bei der persönlicher Stolz Vorrang vor allem anderen hat. Jede vermeintliche Kränkung ihres Selbstwertgefühls löst unverhältnismäßige Reaktionen aus. Viele Männer, die berufliche Rückschläge oder Frustrationen am Arbeitsplatz erlebt haben, die ihren Stolz verletzt haben, greifen zu Hause zu häuslicher Gewalt, um ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wiederherzustellen. Dieses Verhalten offenbart jedoch deutlich ihre innere Zerbrechlichkeit und tiefsitzende Unsicherheit.
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