Hausarbeit kann die Interessen von Kindern fördern
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Pädagogen sind der Meinung, dass es für Zwei- bis Dreijährige hilfreich ist, wenn man ihnen etwas Freiraum für Aufgaben lässt, damit sie durch Übung Selbstständigkeit und Selbstvertrauen entwickeln und durch Verantwortung wachsen können.
Fallstudie: Jeden Abend vor dem Schlafengehen weiß die dreijährige Qinqin, dass sie zwei Aufgaben erledigen muss: alle Spielsachen in die Spielzeugkiste aufräumen und ihre ausgewechselte Kleidung in den Wäschekorb legen. Ihre Mutter beobachtet diese Gewohnheit mit stiller Freude und sieht darin ein Zeichen für die zunehmende Reife ihrer Tochter. Ihre Großmutter ist jedoch nicht überzeugt und tut dies als ein neues Spiel ab, das Qinqin entdeckt hat – eines, das sie wahrscheinlich wieder aufgeben wird, sobald sie sich langweilt.
Analyse: Tatsächlich kann es eine schöne Erfahrung sein, kleine Kinder in die Hausarbeit einzubeziehen. Für Zwei- bis Dreijährige ähneln Haushaltsaufgaben einem Spiel und bieten ihnen die Möglichkeit, die unbekannte Welt zu erkunden. Daher empfehlen viele Experten heute, Kindern einfache Aufgaben zu übertragen, sobald sie grundlegende Anweisungen verstehen können, was in der Regel im Alter von etwa zweieinhalb Jahren der Fall ist.Die Möglichkeit, ihren Eltern zu helfen, gibt Kindern in diesem Alter das Gefühl, fähig und nützlich zu sein, was ihr Selbstvertrauen und ihr Verantwortungsbewusstsein stärkt. Dies legt den Grundstein für ihr zukünftiges Glück. Beachten Sie jedoch bei der Förderung der Gewohnheit, im Haushalt mitzuhelfen, die folgenden Vorschläge.
Tipp 1: Weisen Sie altersgerechte Aufgaben zu
Die meisten Zwei- bis Dreijährigen beherrschen bereits grundlegende Fähigkeiten wie einfaches Sortieren, das Entsorgen von Gegenständen in Mülleimern und das Nachahmen von Erwachsenen beim Kehren.Beginnen Sie damit, dass sie beim Sortieren von Socken helfen – indem sie die Socken von Papa, Mama und sich selbst unterscheiden – und dann die ordentlich gefalteten Socken an den dafür vorgesehenen Plätzen ablegen. Dieser Prozess ermöglicht es Kindern, die Freude am Erfolg zu erleben, und die Anhäufung solcher positiven Erfahrungen fördert ein Gefühl der Erfüllung, das bis ins Erwachsenenalter anhalten kann.
Tipp: Vermeiden Sie es, Ihrem Kind zu Beginn Aufgaben zu übertragen, die seine derzeitigen Fähigkeiten übersteigen, da dies zu Frustration und einem Verlust des Selbstvertrauens führen kann.
Vorschlag 2: Isolieren Sie Ihr Kind bei Aufgaben nicht
Beim Aufräumen des Zimmers können Eltern ihrem Kind ein Tuch geben und ihm zeigen, wie man Schränke abstaubt. Alternativ können Sie es einladen, mitzumachen, indem Sie sagen:„Warum sammelst du nicht die Spielsachen vom Boden auf? Dann können wir die Tiere gemeinsam wieder in ihre Häuser zurückbringen.“ Dieser Ansatz weckt mehr Interesse als eine einfache „militärische“ Anweisung. Erklären Sie gleichzeitig: „Wenn man Dinge an ihren Platz zurücklegt, findet man sie später leichter wieder.“ Auch wenn Kinder diese Konzepte anfangs vielleicht nicht vollständig verstehen, stärkt eine konsequente Verstärkung nach und nach ihr Verständnis und ihre Willenskraft.
Tipp: Wenn Kinder bei Hausarbeiten mithelfen, sollten Sie sie nicht alleine arbeiten lassen. Mütter können sich in der Nähe mit anderen Aufgaben beschäftigen. Das macht die Tätigkeit für das Kind nicht nur spannender, sondern sorgt auch für Sicherheit.
Vorschlag 3: Vermeiden Sie es, sich einzumischen, während Kinder arbeiten
Wenn ein Kind während der Arbeit den Anweisungen der Eltern nicht folgt, sollten Eltern ihren Ansatz nicht komplett verwerfen.Tatsächlich müssen Kinder in diesem Alter selbstständig erkunden, um aus ihren Aufgaben zu lernen. Wenn sie danach ständig Kritik oder Einmischung seitens der Eltern erfahren, könnten sie das Gefühl bekommen, dass ihre Bemühungen umsonst sind, und die falsche Botschaft erhalten, dass ihre Handlungen ihre Eltern enttäuschen. Dies kann ihre zukünftige Begeisterung für die Teilnahme an Hausarbeiten untergraben.
Tipp: Wenn ein Kind bei der Erledigung einer Aufgabe trödelt, sollten Eltern dem Drang widerstehen, die Aufgabe zu übernehmen, und ihm ausreichend Zeit lassen. Wenn Eltern etwas schnell erledigen möchten, sollten sie es gar nicht erst dem Kind übertragen.

Vorschlag 4: Ermutigen Sie Kinder, angefangene Aufgaben zu Ende zu bringen
Wenn Sie einem Kind eine Hausarbeit übertragen, lassen Sie es diese bis zum Ende ausführen.Verlangen Sie keine Perfektion. Wenn das Kind die Aufgabe hat, schmutzige Wäsche in die Waschmaschine zu laden, ist es unvermeidlich, dass gelegentlich eine einzelne Socke zurückbleibt. In solchen Fällen sollten Eltern nicht gereizt reagieren, sondern nur sanft daran erinnern. Bedanken Sie sich anschließend herzlich für die Mühe – vielleicht mit einem Kuss oder einer Umarmung – oder erstellen Sie eine Hausarbeits-Zeugniskarte, auf der für jede erledigte Aufgabe Punkte vergeben werden. Das fördert die Begeisterung für Hausarbeiten und die Bereitschaft, ein hilfsbereiter kleiner Assistent zu sein.
Tipp: Eltern können einen Zeitplan mit Bildern aufhängen und dann mit ihrem Kind besprechen, was es tun kann und was es gerne tun würde, um so sein Interesse an der Teilnahme zu steigern.
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Hausarbeiten, die Kindern Spaß machen
Farbspiel: Beauftragen Sie das Kind, speziell gelbe und rote Spielsachen oder andere Spielsachen mit auffälligen Farben aufzuräumen.
Uhr-Schiedsrichter: Verwenden Sie eine Stoppuhr, um Spielsachen innerhalb einer bestimmten Zeit aufzuräumen.
Zuordnungsspiel: Lassen Sie das Kind beim Zusammenlegen der Wäsche ähnliche Kleidungsstücke zusammenlegen.
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