Was ist nahrhafter: gelbe Sojamilch oder schwarze Sojamilch?
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Sojabasierte Lebensmittel regulieren wirksam die weibliche Hormonfunktion und bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Viele fragen sich, ob schwarze oder gelbe Sojabohnen einen höheren Nährwert haben. Heute bieten wir Ihnen eine detaillierte Analyse.
I. Beide haben deutliche Vorteile, obwohl sich ihre Nährwertprofile leicht unterscheiden.
Schwarze und gelbe Bohnen gehören zur gleichen Sojabohnenfamilie und unterscheiden sich nur in der Sorte, wobei ihre Nährstoffzusammensetzung weitgehend ähnlich ist. Folglich sind sowohl schwarze als auch gelbe Bohnenmilch reich an Eiweiß, Kalium, Magnesium, Kalzium, B-Vitaminen, löslichen Ballaststoffen und gesundheitsfördernden Isoflavonen.Der Unterschied liegt im Vorhandensein von Carotin in gelber Sojamilch, während schwarze Sojamilch Chlorophyll und Melanin enthält – Substanzen, die der Gesundheit zuträglich sind. Schwarze Bohnen weisen im Vergleich zu gelben Bohnen einen etwas höheren Gehalt an Eiweiß, Kalium und Vitaminen auf und haben eine stärkere Wirkung bei der Wärmeableitung, der Förderung der Diurese und der Bereitstellung von antioxidativen Eigenschaften. Daher ist der Verzehr von schwarzer Sojamilch vorzuziehen.
II. Nährwert der einzelnen Sorten
1. Nährwert von schwarzen Sojabohnen
Schwarze Sojabohnen haben einen süßen Geschmack und eine neutrale Wirkung. Sie wirken kühlend und stärkend. Sie haben unter anderem folgende Eigenschaften: Sie vertreiben Wind und Feuchtigkeit, regulieren den mittleren Brenner und das absteigende Qi, regen die Durchblutung an, entgiften, fördern die Diurese und verbessern die Sehkraft. Klinische Studien bestätigen, dass schwarze Sojabohnen hervorragend zur Auffüllung des Nieren-Yin geeignet sind. Sie werden zur Behandlung von Erkrankungen wie Niereninsuffizienz mit Yin-Mangel und unzureichendem Nieren-Qi eingesetzt.Schwarze Sojabohnen dienen als Gesundheitsnahrung bei allen Beschwerden, die mit körperlicher Schwäche, Kälteempfindlichkeit, Ödemen, Beriberi, Gelbsucht, Anämie, verschiedenen Arthritiden, Rheuma, Lenden- und Beinschmerzen, Diabetes und Herzerkrankungen einhergehen. Wer unter den oben genannten Beschwerden leidet, kann schwarze Sojabohnen in eine Thermoskanne geben, das Wasser trinken und die Bohnen verzehren oder sie in Reis einarbeiten. In Kombination mit schwarzem Reis haben sie eine besonders starke Wirkung bei der Förderung der Blutbildung und der Vertreibung von Wind-Feuchtigkeit.
2. Nährwert von gelben Sojabohnen
Gelbe Sojabohnen, die zusammen mit grünen und schwarzen Sojabohnen als Sojabohnen bezeichnet werden, dienen sowohl als Nahrungsmittel als auch als Ölquelle. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Nährwerts sind sie als „König der Bohnen”, „Fleisch des Feldes” und „grüne Milch” bekannt und zählen zu den von Ernährungswissenschaftlern am höchsten geschätzten natürlichen Lebensmitteln.Sojabohnen sind das proteinreichste pflanzliche Lebensmittel. Ihre Proteinqualität ist mit der von Eiern und Milchprodukten vergleichbar, während ihr Proteingehalt den von Fleisch und Eiern übertrifft – er ist etwa doppelt so hoch wie der von Rindfleisch und zweieinhalbmal so hoch wie der von Eiern.
Daher bezeichnen Wissenschaftler Sojabohnen als Proteinlager. Sie enthalten 18 % Fett, überwiegend hochwertige ungesättigte Fettsäuren mit einem niedrigen Schmelzpunkt, wodurch sie leicht verdaulich sind. Sie sind außerdem reich an essentiellen Fettsäuren und Linolensäure, die für die Erhaltung der menschlichen Gesundheit unverzichtbar sind.Sojabohnen enthalten Kalzium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Zink, Jod, Riboflavin, Niacin und Vitamin E. Sojasprossen sind reich an Vitamin C, was Sojabohnen zu einer ausgezeichneten Quelle für Mineralien, Spurenelemente und Vitamine macht.
III. Vorsichtsmaßnahmen
1. Personen mit akuter Gastritis oder chronischer oberflächlicher Gastritis sollten Sojaprodukte meiden, um eine übermäßige Magensäuresekretion zu vermeiden, die die Symptome verschlimmern oder zu Blähungen im Magen-Darm-Trakt führen kann.
2. Hülsenfrüchte enthalten Oligosaccharide, die Symptome wie Aufstoßen, Darmgeräusche und Blähungen verursachen können. Personen mit Magengeschwüren sollten sie daher nur in Maßen verzehren. Patienten mit Gastritis oder Nierenversagen benötigen eine proteinarme Ernährung. Da Hülsenfrüchte und deren Produkte reich an Proteinen sind, können ihre Stoffwechselprodukte die Nieren belasten und sollten daher vermieden werden.
3. Oxalate in Hülsenfrüchten können sich mit Kalzium in den Nieren verbinden, wodurch leicht Steine gebildet werden und die Symptome von Nierensteinen verschlimmert werden. Daher sollten auch Personen mit Nierensteinen den Verzehr vermeiden.
4. Gicht ist eine Krankheit, die durch einen gestörten Purinstoffwechsel verursacht wird. Sojabohnen sind reich an Purinen, die hydrophile Substanzen sind. Wenn Sojabohnen zu Paste gemahlen werden, ist der Puringehalt daher um ein Vielfaches höher als in anderen Sojaprodukten. Daher ist Sojamilch für Gichtpatienten ungeeignet.
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