Volksheilmittel zur Linderung von Gelenkschmerzen
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Das Kniegelenk ist die stärkste Struktur des Körpers und kann das 4,5-fache des Körpergewichts tragen. Alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Stehen und Treppensteigen belasten diese Gelenke jedoch erheblich und führen zu Verschleißerscheinungen. Auch sportbedingte Knieverletzungen treten immer häufiger auf. Daher sind Knieschmerzen zu einem weit verbreiteten Problem geworden. Welche Hausmittel gibt es, um Gelenkbeschwerden zu lindern?
Umfragen zeigen, dass 20 % der Amerikaner angeben, in den letzten drei Monaten Knieschmerzen gehabt zu haben, die überwiegend auf Verletzungen und Arthritis zurückzuführen sind, Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Es gibt zwei häufige Arten von Arthritis: rheumatoide Arthritis, die in jedem Alter auftreten kann, und Osteoarthritis, von der vor allem ältere Menschen betroffen sind.
1. Eisanwendung: Die Anwendung von Eis verengt die lokalen Blutgefäße, reduziert die Durchblutung und senkt dadurch den Gewebestoffwechsel, um Entzündungen zu hemmen. Diese Behandlung ist bei Sportverletzungen von entscheidender Bedeutung und gehört zu den wichtigsten therapeutischen Ansätzen, um Schwellungen und Schmerzen wirksam zu lindern. Bei Knieverletzungen oder Arthritis kann die Anwendung von Eis auf die betroffene Stelle für 20 Minuten pro Stunde die Entzündung reduzieren.
2. Entzündungshemmende Medikamente: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) haben sich als am wirksamsten erwiesen. Entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen können 10 bis 14 Tage lang eingenommen werden. Beachten Sie jedoch, dass anstrengende körperliche Betätigung innerhalb einer halben Stunde nach Einnahme des Medikaments die Durchblutung des Magen-Darm-Trakts verringert, was zu einer langsamen oder unvollständigen Resorption und einer verminderten Wirksamkeit führt.Darüber hinaus kann Ibuprofen gastrointestinale Nebenwirkungen verursachen; Personen mit Gastritis oder Magengeschwüren sollten bei der Einnahme Vorsicht walten lassen. 3. Glucosamin- und Chondroitin-Präparate: Glucosamin ist ein wichtiger Baustein für das Gelenkknorpelgewebe und die Gelenkflüssigkeit; Chondroitin füllt die Knorpelbestandteile direkt wieder auf und lindert so Knieschmerzen, die durch Knorpelverschleiß verursacht werden.Diese Nahrungsergänzungsmittel sind bei einigen Patienten wirksam, bei anderen jedoch nicht, sodass ihre Vorteile statistisch nicht eindeutig sind. Es ist ratsam, dass Patienten sie zwei bis drei Monate lang kontinuierlich einnehmen und ihre Wirksamkeit beurteilen, bevor sie über eine Fortsetzung entscheiden. 4. Injektionstherapie: Kortikosteroid-Injektionen in den betroffenen Bereich können Entzündungen reduzieren und Schmerzen lindern, sollten jedoch nicht zu häufig verabreicht werden. Die Wirkung solcher Medikamente ist nur vorübergehend, und wiederholte Injektionen können den Gelenkknorpel schädigen. Daher empfehlen Ärzte nicht mehr als drei bis vier Injektionen pro Jahr.
5. Gelenkersatz: Sollten sich die oben genannten Ansätze als unwirksam erweisen, bleibt der Gelenkersatz die letzte Option. Dank technologischer Fortschritte sind Gelenkersatzoperationen heute sehr erfolgreich und zuverlässig. Chirurgen ersetzen den beschädigten Knorpel durch Implantate aus Metall und Kunststoff und ersetzen so das erkrankte Gelenk, um Schmerzen zu lindern und die Funktion wiederherzustellen. Nach der Operation können Patienten normal gehen und Treppen steigen, allerdings sind anstrengende körperliche Aktivitäten weiterhin nicht ratsam.
6. Moderate Bewegung: Körperliche Aktivität stärkt die Muskeln, die das Kniegelenk stützen, daher sollte moderate Bewegung beibehalten werden. Bei Knieschmerzen sollten jedoch zwei Aktivitäten vermieden werden: Laufen und Beinstreckübungen an Fitnessgeräten, da beide erhebliche Gelenkschäden verursachen können. Gehen, Radfahren und Übungen mit geschlossener Kette sind gelenkschonender und sorgen dennoch für einen effektiven Kalorienverbrauch, sodass sie für Patienten besser geeignet sind.
7. Ernährungsansätze: Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass fettarme Milch Kniearthrose lindern kann. Das Kalzium in Milch ist weitaus besser bioverfügbar als Kalziumpräparate, da es fast vollständig vom Körper aufgenommen wird und somit eine ausgezeichnete Kalziumquelle darstellt. Der regelmäßige Konsum von Milch kann daher helfen, Knieschmerzen vorzubeugen. Separate Studien zeigen, dass Personen, die häufig vitamin C-reiche Früchte zu sich nehmen, weniger Gelenkschmerzen haben, da Vitamin C Erkrankungen wie Osteoporose und Arthritis vorbeugt, die durch Kollagenmangel verursacht werden.
8. Gewichtsreduktion: Übergewichtige Menschen können ihre Knieschmerzen durch Abnehmen deutlich lindern. Untersuchungen zeigen, dass jedes verlorene Pfund eine Entlastung der Knie um fünf Pfund bedeutet. Bewegung und eine gesunde Ernährung tragen beide zur Gewichtsreduktion bei, beugen Knieschmerzen wirksam vor und stellen die Gelenkfunktion wieder her.Eine im Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie ergab, dass Patienten, die eine Gewichtsreduktion von 10 % erreichten, über weniger Gelenkschmerzen, eine verbesserte Funktion und eine erhöhte Mobilität berichteten. Der optimale Ansatz zur Behandlung von Arthritis besteht darin, geeignete Therapien aktiv mit Ihrem Arzt zu besprechen. Klinische Untersuchungen zeigen, dass eine proaktive Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt in Verbindung mit einer sorgfältigen täglichen Pflege zu den besten Behandlungsergebnissen führt.
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