Führt die Laser-Pigmententfernung zu einer fortschreitenden Verdunkelung der Haut?
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Mit zunehmendem Alter sammeln sich Pigmentflecken allmählich im Körper an, was bei vielen Menschen zur Bildung von Gesichtsflecken führt. Daher entscheiden sich zahlreiche Personen für eine Laserbehandlung zur Entfernung dieser Flecken. Einige behaupten jedoch, dass Laserbehandlungen dazu führen können, dass sich die Flecken zunehmend verdunkeln. Was genau passiert hier? Lassen Sie uns dies gemeinsam untersuchen.
Die Laserbehandlung zur Entfernung von Pigmentflecken wird wegen ihrer Präzision, ihrer sofortigen Ergebnisse und ihrer minimalen Nebenwirkungen weithin gelobt. Allerdings kann sie Spuren hinterlassen, die eine sorgfältige Nachbehandlung und Sonnenschutz erfordern.Viele haben beobachtet, dass eine Laserbehandlung paradoxerweise die Pigmentierung verstärkt. Wie kann das passieren?
Verursacht die Entfernung von Pigmentflecken mit Laser eine Verdunkelung?
„Herr Doktor, ich habe mich in einer anderen Klinik einer Laserbehandlung zur Entfernung von Pigmentflecken im Gesicht unterzogen. Nach der Krustenbildung hat sich meine Haut stattdessen verdunkelt. Das beunruhigt mich sehr. Was soll ich jetzt tun?“Viele Patienten, die eine schnelle Entfernung der Flecken wünschen, leiden nach Laser- oder IPL-Behandlungen unter postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH). Diese entsteht aufgrund der natürlichen Empfindlichkeit der Haut oder unzureichendem Sonnenschutz nach der Behandlung, was zu Entzündungen und einer erhöhten Melaninproduktion führt. Infolgedessen suchen sie oft weitere Behandlungen bei anderen Ärzten auf.
Was genau verursacht Hyperpigmentierung nach einer Laserbehandlung? Experten weisen darauf hin, dass die ethnische Zugehörigkeit und der individuelle Hauttyp wichtige Faktoren sind. Asiatische Melanozyten sind aktiver als die von Kaukasiern, wodurch eine postinflammatorische Melaninablagerung und -vermehrung wahrscheinlicher ist. Studien zeigen, dass bei über 10 % der asiatischen Patienten eine Hyperpigmentierung nach einer Laserbehandlung auftritt.Auch die Konstitution des Patienten spielt eine Rolle, darunter hormonelle Einflüsse, die die Melaninaktivität erhöhen. Weitere Ursachen sind: - Ungeeignete Energieeinstellungen während der Laserbehandlung - Verwendung von Lasergeräten, die für den Hauttyp des Patienten ungeeignet sind - Wechselwirkungen mit Medikamenten, die der Patient einnimmt - Unzureichender Sonnenschutz nach der Behandlung - Übermäßiger Verzehr von Zitronen, Limetten oder scharfen Speisen nach der Behandlung
Laserbehandler müssen explizite Informationen bereitstellen
Sowohl Laser- als auch Pulslichttherapien beinhalten thermische Energie, die während der Behandlung Entzündungsreaktionen hervorrufen kann. Um Streitigkeiten über Hyperpigmentierungen nach der Behandlung zu vermeiden, sollten Behandler ihre Patienten im Voraus gründlich aufklären, detaillierte Vorsichtsmaßnahmen bereitstellen, unterschriebene Einverständniserklärungen einholen und sorgfältig Laser- oder Lichttherapiegeräte auswählen, die den Bedürfnissen des Patienten entsprechen.Zusätzlich kann vor der Operation eine Testbehandlung an einigen Pigmentflecken durchgeführt werden, um eine mögliche Hyperpigmentierungsreaktion zu beobachten. Wenn eine solche Reaktion beobachtet wird, sollte die Behandlung unter Kombination von oralen und topischen Medikamenten fortgesetzt werden. Zu den oralen Optionen gehören Tranexamsäure, Vitamin C und Alpha-Liponsäure-Injektionen. Topische Behandlungen umfassen Hydrochinon, Vitamin-A-Säure und Arbutin.
Gibt es Alternativen, wenn orale oder topische Medikamente unerwünscht sind? Ärzte weisen darauf hin, dass mehrere Sitzungen mit dem 1064 nm langen Hautverjüngungslaser eine progressive Verbesserung erzielen können, indem sie in die Dermis eindringen und das Melanin zerstören. Einige Ärzte wenden die fraktionierte Lasertherapie an, um Hyperpigmentierungen nach der Laserbehandlung zu behandeln, während andere die Wellenlänge des intensiven gepulsten Lichts für die Behandlung anpassen.Wenn nach einer Testsitzung keine Hyperpigmentierung nach der Behandlung auftritt, können nachfolgende Laserbehandlungen durch stufenweise, segmentierte Sitzungen auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Aufgrund der Hautmerkmale weisen Asiaten in der Regel Pigmentierungen unterschiedlicher Tiefe auf. Daher erfordert eine optimale Laserbehandlung separate Ansätze für oberflächliche Flecken – wie Altersflecken,Sommersprossen, Sonnenflecken, Café-au-lait-Flecken usw., während tiefere Pigmentierungen wie Naevus of Ota, Naevus of Becker und Malar-Makulae eine andere Behandlung erfordern. Ein Dermatologe kann die Tiefe der Pigmentierung genau beurteilen, um die geeignete Medikation oder Laser- (Licht-)Therapie auszuwählen und so optimale Ergebnisse bei der Entfernung von Laserspots zu erzielen.
Eine Hyperpigmentierung nach der Laserbehandlung lässt sich nur schwer vollständig verhindern. Daher sind eine gründliche Beurteilung und Diagnose vor der Behandlung sowie eine effektive Kommunikation mit dem Patienten unerlässlich, um einen geeigneten Behandlungsplan zu erstellen. Für eine erfolgreiche Laserbehandlung zur Entfernung von Flecken ist die Auswahl des Lasertyps, der Wellenlänge und der Energiestufe von entscheidender Bedeutung. Die Patienten müssen sich außerdem an die Vorsichtsmaßnahmen nach der Behandlung halten, darunter ein sorgfältiger Sonnenschutz für vier Wochen nach dem Eingriff und die Vermeidung von reizenden Produkten, um das Risiko einer Hyperpigmentierung zu minimieren.
Nach der Entfernung von Pigmentflecken mit dem Laser ist ein sorgfältiger Sonnenschutz unabhängig davon, ob nach der Behandlung eine Hyperpigmentierung auftritt, weiterhin unerlässlich. Die Haut ist nach der Behandlung empfindlicher und lichtempfindlicher, daher ist erhöhte Vorsicht geboten.
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