Der Unterschied zwischen Schönheit und Entstellung liegt in einem einzigen Gedanken: Wissen Sie wirklich, wie man chemische Peelings anwendet?
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In den letzten Jahren hat der Trend zum „Acid Brushing” im Internet erheblich an Bedeutung gewonnen. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein medizinisch-ästhetisches Verfahren, bei dem säurehaltige Substanzen mit einem Pinsel auf Bereiche mit Mitessern oder Akne aufgetragen wurden. Heute umfasst der Begriff neben professionellen Behandlungen in Kliniken oder Salons auch die Verwendung von säurehaltigen Hautpflegeprodukten zu Hause.
Chemisches Peeling ist eine Form der chemischen Exfoliation, bei der in der Regel Hautpflegeprodukte oder Medikamente mit Säuren in bestimmten Konzentrationen aufgetragen werden. Substanzen wie Hyaluronsäure, Tranexamsäure oder Ascorbinsäure fallen nicht unter diese herkömmliche Definition. Der Begriff bezieht sich in der Regel auf Behandlungen mit Salicylsäure, Alpha-Hydroxysäuren (AHAs), Retinsäure oder Azelainsäure.
Säurepeelings bekämpfen verschiedene Hautprobleme, die durch Alterung, schlechte Ernährung oder Umweltveränderungen entstehen, und fördern gleichzeitig die Zellerneuerung. Probleme wie Akne, Mitesser, feine Linien, Mattheit, ungleichmäßiger Teint, raue Hautstruktur und übermäßige Fettigkeit können durch Säurepeelings verbessert werden.
Obwohl chemische Peelings viele Vorteile bieten, wissen viele Menschen nicht genau, wie sie wirken:
Die Funktionen verschiedener Säuren:
Fruchtsäuren beschleunigen die Hauterneuerung, hellen den Teint auf, gleichen Verfärbungen aus und verfeinern die Hautstruktur für ein glatteres Hautbild. Da sie relativ sanft sind, eignen sie sich ideal für Anfänger.
Salicylsäure dringt tiefer ein als Fruchtsäuren und wirkt aufgrund ihrer talgregulierenden Eigenschaften wirksamer gegen Mitesser, Akne und geschlossene Komedonen. Sie ist jedoch für trockene Haut ungeeignet.Azelainsäure, allgemein bekannt als Rhododendronsäure, hemmt die Melaninproduktion und -ablagerung, unterdrückt die Fettsäuresynthese und reduziert die Keratinbildung. Sie eignet sich für stumpfe Haut mit deutlichen Aknenarben und Restflecken.
Tretinoin behandelt Akne wirksam, wird jedoch aufgrund seiner hohen Reizwirkung von den Aufsichtsbehörden als verschreibungspflichtiges Medikament eingestuft. Zur Aknebehandlung wird dringend empfohlen, einen qualifizierten Dermatologen in einer renommierten Klinik aufzusuchen, anstatt sich selbst zu behandeln.
Chemische Peelings regen zwar die Hauterneuerung an, können die Haut jedoch auch empfindlich machen und zu Rötungen, Überempfindlichkeit, Trockenheit und Schuppenbildung führen. Darüber hinaus kann die Haut, sobald ihre Barrierefunktion beeinträchtigt ist, andere Hautpflegeprodukte nicht mehr vertragen, was Hautprobleme verschlimmern und zu schweren Ausbrüchen führen kann.
Wie lassen sich entstellende Schäden durch chemische Peelings vermeiden?
1. Führen Sie vor einem Säurepeeling immer einen Verträglichkeitstest durch. Tragen Sie das Produkt zunächst hinter dem Ohr oder auf der Innenseite des Handgelenks auf. Fahren Sie erst dann mit der Anwendung im Gesicht fort, wenn keine Nebenwirkungen auftreten. Beginnen Sie bei der ersten Anwendung mit niedrig konzentrierten, milden Säuren, um die Haut allmählich daran zu gewöhnen.
2. Nach einem Peeling ist die Schutzfunktion der Haut geschwächt und sie ist sehr anfällig für Sonnenbrand. Nach einer Säurebehandlung ist ein strikter Sonnenschutz unerlässlich.
Drittens sollten Sie übermäßige oder zu häufige Säurebehandlungen vermeiden und bei hochkonzentrierten Säuren Vorsicht walten lassen. Bei starken Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) oder Salicylsäure sollten Sie sich an renommierte medizinische Ästhetikkliniken oder dermatologische Abteilungen von Krankenhäusern wenden.
Achten Sie auf eine sorgfältige Hautpflege nach der Behandlung.
Darüber hinaus werden Säurepeelings nicht empfohlen für Schwangere oder Stillende, Personen mit empfindlicher Haut, sichtbaren Kapillaren oder geschädigter Hautbarriere.
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