Optimaler Zeitpunkt und Vorsichtsmaßnahmen für eine Zahnextraktion
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Wenn es um eine Zahnextraktion geht, runzeln viele vielleicht die Stirn bei dem Gedanken daran, doch die meisten erwarten lediglich einige Beschwerden, die erträglich sind.Allerdings handelt es sich bei einer Zahnextraktion tatsächlich um einen chirurgischen Eingriff. Klinisch gesehen sind Fälle von unerwarteter Mortalität nach einer Extraktion aufgrund verschiedener Komplikationen keine Seltenheit. Daher mag die Extraktion selbst zwar geringfügig erscheinen, doch die damit verbundenen Details sind von Bedeutung und erfordern sorgfältige Aufmerksamkeit. Unter anderem ist die Wahl des optimalen Zeitpunkts für die Extraktion ein wichtiger Aspekt.
I. Der optimale Zeitpunkt für die Extraktion
Zeitpunkt: Extraktionen können nicht wahllos durchgeführt werden, sondern erfordern die Berücksichtigung von „Zeitpunkt, Ort und individuellen Umständen“: Da die Schmerzempfindlichkeit des Körpers am Nachmittag im Vergleich zum Morgen erhöht ist, sollten Extraktionen idealerweise für den Nachmittag geplant werden. Bei Patienten, die einen Eingriff am Morgen benötigen, ist ein reichhaltiges Frühstück unerlässlich, um eine Extraktion auf nüchternen Magen zu vermeiden, die aufgrund von Angstzuständen zu hypoglykämischen Reaktionen führen könnte.Vor der Extraktion sind außerdem ausreichend Energie und körperliche Kraft erforderlich. Vermeiden Sie es, Eingriffe unmittelbar nach durchwachten Nächten, langen Reisen oder Phasen übermäßiger Müdigkeit zu planen.
Zahnentfernungen sollten während der Menstruation verschoben werden
Frauen sollten Zahnentfernungen während der Menstruation oder Schwangerschaft verschieben, um übermäßige Blutungen während der Menstruation oder das Risiko einer Frühgeburt oder Fehlgeburt während der Schwangerschaft zu vermeiden. Patienten mit einer Vorgeschichte von Arzneimittelallergien müssen dies ihrem Zahnarzt vollständig mitteilen, um allergische Reaktionen auf Anästhetika zu vermeiden.Darüber hinaus sollte eine Extraktion während einer Erkältung vermieden werden. Patienten mit Hyperthyreose, Hepatitis, Nephritis, Blutkrankheiten oder Diabetes – insbesondere ältere Menschen – müssen sich den erforderlichen Untersuchungen und Behandlungen unterziehen, wobei eine Extraktion erst dann zulässig ist, wenn ihr Zustand unter Kontrolle ist.
II. Vorsichtsmaßnahmen nach der Extraktion
Der Abschluss der Extraktion bedeutet nicht, dass die Probleme im Mundraum gelöst sind.Nach der Extraktion kann es zu Blutungen und Infektionen kommen, weshalb einige wichtige Details zu beachten sind:
1. 2 Stunden lang nicht spülen oder essen
Spülen Sie Ihren Mund nach der Extraktion 2 Stunden lang nicht aus und nehmen Sie keine Nahrung zu sich. Lecken oder berühren Sie die Wunde nicht mit der Zunge oder den Fingern, da dies zu erneuten Blutungen oder Sekundärinfektionen führen kann.
2. Beißen Sie vorsichtig auf ein Wattestück oder Mulltupfer.
Das Ausüben von Druck auf ein Wattestück oder einen Mulltupfer erfordert eine sorgfältige Technik. Zu starkes Beißen verursacht erhebliche Schmerzen, zu leichtes oder zu kurzes Beißen ist zur Blutstillung unwirksam, und zu langes Belassen führt dazu, dass Speichel das Wattestück durchtränkt, was das Infektionsrisiko erhöht. Am besten beißen Sie 30 bis 40 Minuten lang vorsichtig zu, bevor Sie es entfernen.
3. Sprechen Sie so wenig wie möglich und ruhen Sie sich ausreichend aus
Eine Zahnentfernung ist ein chirurgischer Eingriff. Achten Sie nach der Operation auf ausreichende Ruhe, sprechen Sie so wenig wie möglich und vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten oder schwere körperliche Arbeit. Vermeiden Sie das Rauchen und den Konsum von Alkohol, da dies die Schmerzen verstärken und die Wundheilung verzögern kann.
4. Vermeiden Sie das Zähneputzen am Tag der Extraktion
Putzen Sie Ihre Zähne am Tag der Extraktion nicht, um ein erneutes Aufbrechen des Blutgerinnsels zu vermeiden. Spülen Sie Ihren Mund vorsichtig mit einem milden Mundwasser oder verdünntem Salzwasser aus. Vermeiden Sie übermäßig heiße, harte oder scharfe Speisen. Nehmen Sie vitaminreiche Fruchtsäfte oder Pürees zu sich, um die Ernährung und die Wundheilung zu unterstützen.
Zum Zeitpunkt der Zahnextraktion raten Experten: Leichte Beschwerden innerhalb von 24 Stunden nach der Extraktion sind normal, ebenso wie das Ausspucken von blutigem Speichel oder punktförmige Blutungen. Unter ärztlicher Anleitung können entzündungshemmende Schmerzmittel eingenommen werden. Entscheidend ist jedoch, dass sowohl die Schmerzen als auch die Blutungen allmählich nachlassen sollten.Sollten Blutungen oder Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten oder sollten erhebliche Beschwerden wie Schwindel oder Herzklopfen auftreten, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, um die Ursache zu ermitteln und zu behandeln.
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