Kaffeekonsum während der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Totgeburt
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Übermäßiger Kaffeekonsum während der Schwangerschaft kann das Risiko einer Totgeburt erhöhen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen, die täglich acht oder mehr Tassen Kaffee trinken, ein mehr als doppelt so hohes Risiko für eine Totgeburt haben wie Nicht-Kaffeetrinkerinnen. Die Forscher analysierten Daten von 18.478 Frauen, die zwischen 1989 und 1996 in Krankenhäusern entbunden hatten.Diese Frauen füllten zwei Fragebögen aus, in denen sie ihre Krankengeschichte, ihre Rauchgewohnheiten sowie ihren Alkohol- und Kaffeekonsum angaben.
Die Forscher fanden heraus, dass ein höherer Kaffeekonsum während der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für Totgeburten korrelierte. Im Vergleich zu Nicht-Kaffeetrinkerinnen hatten diejenigen, die täglich vier bis sieben Tassen tranken, ein um 80 % höheres Risiko, während diejenigen, die täglich mehr als acht Tassen tranken, ein mehr als doppelt so hohes Risiko hatten.Die Forscher räumten ein, dass die meisten Frauen, die große Mengen Kaffee konsumierten, auch rauchten und Alkohol tranken.
Doch selbst unter Berücksichtigung dieser Faktoren war übermäßiger Kaffeekonsum immer noch mit einem erhöhten Risiko für Totgeburten verbunden. Frauen, die täglich mehr als acht Tassen tranken, hatten ein 2,2-mal höheres Risiko für Totgeburten als Frauen, die keinen Kaffee tranken.
Die Forscher haben die genaue Ursache für den Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Totgeburten noch nicht ermittelt. Ein möglicher Mechanismus besteht darin, dass Koffein eine Verengung der Blutgefäße verursacht, die mit der Plazenta verbunden sind, wodurch die Sauerstoffversorgung des Fötus verringert wird.
Eine andere mögliche Erklärung lautet, dass Koffein das Herz des Fötus direkt schädigen könnte.
Experten betonen, dass der tägliche Kaffeekonsum unter vier Tassen liegt, er sich im sicheren Bereich bewegt und kein Grund zur Beunruhigung besteht.
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