Was kann man gegen Schwangerschaftsübelkeit tun? Ursachen für starke morgendliche Übelkeit
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Was tun bei Schwangerschaftsübelkeit? Erstgebärende müssen sich keine Sorgen machen, da dies eine normale Reaktion während der Schwangerschaft ist. Starke Übelkeit muss jedoch umgehend behandelt werden, da sie sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die Entwicklung des Fötus gefährden kann. Heute wollen wir uns mit den Ursachen für starke Übelkeit befassen.
Ursachen für starke Schwangerschaftsübelkeit
Eine Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaft. Dies kann zu einem Anstieg des humanen Choriongonadotropins (hCG), des Östrogens oder anderer Hormone bei der Mutter führen, was zu stärkeren Symptomen als bei anderen Schwangerschaften führt. Dies ist jedoch nicht immer der Fall; manche Mütter, die Zwillinge erwarten, leiden nur unter leichter Übelkeit oder gar keiner.
Frühere Erfahrungen mit Übelkeit oder Erbrechen während der Schwangerschaft. Wenn Sie zuvor unter Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen gelitten haben, während Sie orale Kontrazeptiva eingenommen haben, hängt dies wahrscheinlich mit der Reaktion Ihres Körpers auf Östrogen zusammen.
Anfälligkeit für Reisekrankheit, Seekrankheit oder Migräne.
Eine familiäre Vorbelastung mit schwerer morgendlicher Übelkeit. Wenn Ihre Mutter oder Schwester unter schwerer morgendlicher Übelkeit gelitten hat, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie ebenfalls davon betroffen sind.
Die Erwartung eines Mädchens. Untersuchungen zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass werdende Mütter mit schwerer Übelkeit und Erbrechen ein Mädchen erwarten, um 50 % höher als bei Jungen.
Was kann man also gegen Schwangerschaftsübelkeit tun?
Umgang mit Schwangerschaftsübelkeit
Psychologische Ansätze
Mentale Entspannung ist von größter Bedeutung. Übermäßiger Stress kann Schwangerschaftssymptome verschlimmern. Schwangerschaftsübelkeit ist ein normales Phänomen; solange sie in einem angemessenen Rahmen bleibt, besteht kein Grund zur Sorge über negative Auswirkungen auf den Fötus.Informieren Sie sich über relevante wissenschaftliche Erkenntnisse, tauschen Sie sich mit anderen werdenden Müttern aus, um Erfahrungen zu teilen und psychischen Druck abzubauen. Es ist auch ratsam, mit Ihrem Arzt zu sprechen und ihm Ihre Situation zu schildern, um festzustellen, ob eine geeignete Behandlung der morgendlichen Übelkeit erforderlich ist. Ernährungsansätze Während des ersten Trimesters (den ersten drei Monaten) wächst der Fötus relativ langsam und benötigt keine übermäßige Ernährung. Was Ihre Geschmackspräferenzen angeht, sollten Sie sich auf Lebensmittel konzentrieren, auf die Sie wirklich Appetit haben. Versuchen Sie außerdem, die Portionsgrößen pro Mahlzeit zu reduzieren und essen Sie lieber häufiger kleinere Mengen.Trinken Sie viel Wasser und nehmen Sie vitaminreiche Lebensmittel zu sich, um Verstopfung vorzubeugen, da das Pressen beim Stuhlgang die morgendliche Übelkeit verschlimmern kann.
Variieren Sie Ihre Essensumgebung nach Möglichkeit, um den Appetit anzuregen. Um Übelkeit zu lindern, wählen Sie trockenere Lebensmittel wie Fladenbrot, Kekse, geröstete Brotscheiben oder Knäckebrot. Bei starkem Erbrechen sollten Sie vermehrt alkalische Lebensmittel wie Gemüse und Obst zu sich nehmen, um einer Azidose vorzubeugen.
Bewegungstherapie
Sind Unwohlsein, Gereiztheit und Energielosigkeit wirklich eine Rechtfertigung dafür, den ganzen Tag im Bett zu bleiben? Auf keinen Fall! Im Bett zu liegen, weil Ihnen übel ist und Sie sich übergeben müssen, verschlimmert die morgendliche Übelkeit nur noch. Unzureichende Bewegung verstärkt Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit und Müdigkeit und führt zu einem Teufelskreis.
Leichte Aktivitäten wie Spaziergänge im Freien oder Schwangerschaftsgymnastik können Ihre Stimmung heben, Ihren Körper stärken und die morgendliche Übelkeit lindern.
Was tun bei schwangerschaftsbedingtem Erbrechen? Für werdende Mütter können die oben genannten Methoden hilfreich sein.
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