Was sind die Risiken einer übermäßigen Kalziumergänzung? Steigert das Trinken von Knochenbrühe wirklich den Kalziumspiegel?
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Sie überlegen noch, ob Sie die Kalziumzufuhr Ihrer Familie ergänzen sollen? Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Kalziumergänzung.
Wie man einen Kalziummangel feststellt
1. Beobachten Sie die Symptome: 1) Säuglinge können übermäßiges Schwitzen, Nachtangst, Reizbarkeit, Milchschorf, Wachstumsverzögerungen und eine schlechte Knochenmineralisierung aufweisen; 2) Jugendliche oder Frauen nach der Menopause können unter unerklärlichen Rückenschmerzen, Wachstumsstörungen, Kyphose oder nicht traumatischen Frakturen leiden;3) Ältere Menschen können Osteoporose, Osteomalazie oder Osteophyten entwickeln. 2. Indikatoren überprüfen: 1) Messen Sie den Serumkalziumspiegel; der Referenzbereich für Erwachsene liegt bei 2,1–2,6 mmol/l. 2) Beurteilen Sie die Knochenmineraldichte (BMD); der normale Referenzbereich liegt zwischen -1 und 1.
3. Überprüfung der Ernährung: Beurteilen Sie den regelmäßigen Verzehr kalziumreicher Lebensmittel wie Milchprodukte, Meeresfrüchte, Nüsse und Sojaprodukte.
Risiken einer übermäßigen Kalziumergänzung
Viele Menschen beginnen mit einer wahllosen Kalziumergänzung, sobald sie einen Mangel feststellen, ohne sich der erheblichen Risiken einer übermäßigen Einnahme bewusst zu sein und ohne die zugrunde liegende Ursache zu verstehen.
1. Eine übermäßige Kalziumzufuhr erhöht das Osteoporoserisiko. Studien in westlichen Industrienationen zeigen, dass Kalziumpräparate nicht nur Osteoporose-bedingte Knochenbrüche nicht wirksam reduzieren, sondern im Gegenteil das Risiko für Hüftfrakturen bei Osteoporose-Patienten, die viel Kalzium zu sich nehmen, um 50 % erhöhen.
2. Eine übermäßige Kalziumergänzung erhöht das Risiko für Steinleiden. Kalzium wird vom Körper nicht ohne Weiteres aufgenommen. Wenn die übermäßige Zufuhr die Aufnahmekapazität übersteigt und mit oxalatreichen Substanzen (die in verschiedenen Gemüsesorten wie Spinat enthalten sind) kombiniert wird, kann es zur Bildung von Kalziumoxalatsteinen kommen. Größere Steine können nicht über den Urin ausgeschieden werden und können Nierenkoliken und in schweren Fällen Nierenschäden verursachen.
3. Eine übermäßige Kalziumergänzung erhöht das Risiko für Herzschäden. Erhöhte Kalziumwerte im Blut aufgrund einer übermäßigen Ergänzung können die Bildung von arteriellen Plaques beschleunigen und zu ektopischer Verkalkung führen. Dies beschleunigt letztendlich die Atherosklerose und das Fortschreiten von Herzerkrankungen.
4. Eine übermäßige Kalziumergänzung beeinträchtigt die Mineralstoffaufnahme. Der Nährstoffgehalt im Körper erfordert ein stabiles Gleichgewicht, um die gegenseitige Aufnahme zu fördern; andernfalls tritt das Gegenteil ein. Studien zeigen, dass eine hohe Kalziumergänzung die Aufnahme von Eisen, Zink, Magnesium und Phosphor erheblich hemmt.
Ist Knochenbrühe zur Kalziumergänzung wirksam?
Was ist der Hauptbestandteil von Knochenbrühe?Natürlich Wasser. Untersuchungen von Professor Jiang Zhuoqin vom Fachbereich Medizinische Ernährung der Sun-Yat-sen-Universität zeigen, dass die Kalziumkonzentration unter 2 Milligramm pro 100 Milliliter bleibt. Selbst wenn man statt eines Tontopfs einen Schnellkochtopf für vier Stunden verwendet, steigt die Kalziumkonzentration in Knochenbrühe nur geringfügig an und bleibt unter 4 Milligramm pro 100 Milliliter.Die meisten Seen in China enthalten Kalziumwerte um 2 mg/100 ml. Mit anderen Worten: Das Trinken von Knochenbrühe bietet kaum Vorteile gegenüber dem Konsum von hochwertigem Seewasser. Was denken Sie über die Wirksamkeit von Kalziumpräparaten?
Wie sollten wir also Kalzium zu uns nehmen?
Milch und Milchprodukte sind nach wie vor die wichtigsten Kalziumquellen, da sie sowohl reich an Kalzium als auch gut resorbierbar sind. Je 100 g enthalten etwa 104 mg Kalzium.Darüber hinaus sind Hülsenfrüchte, Nüsse, kleine Fische und Krustentiere, die im Ganzen verzehrt werden, sowie bestimmte Blattgemüse ebenfalls gute Kalziumquellen. Auch hartes Wasser enthält viel Kalzium, sodass Trinkwasser zur Kalziumaufnahme beitragen kann.
Kalziumpräparate sollten nicht wahllos eingenommen werden. Personen mit erhöhtem Kalziumbedarf während der Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause oder solche, die ihren Bedarf nicht allein über die Ernährung decken können (z. B. bei Milchallergie), können von einer geeigneten Nahrungsergänzung profitieren.
Lassen Sie eine umfassende körperliche Untersuchung durchführen, um die Ursache des Kalziummangels zu ermitteln – ob primär oder sekundär – und um festzustellen, ob er auf eine geringe Kalziumaufnahme oder eine verminderte Aufnahme aufgrund von Nährstoffmangel wie Vitamin D zurückzuführen ist. Dies ermöglicht eine gezielte Behandlung.
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