Die vielfältigen Gefahren einer Übertragung Methoden zur Vorbeugung einer Übertragung
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Eine Übertragung bezeichnet das Ausbleiben von Wehen nach Überschreiten des errechneten Geburtstermins und birgt erhebliche Risiken. Schwangere Frauen in der späten Schwangerschaft sollten besonders darauf achten, eine Übertragung zu vermeiden. Im Folgenden beschreiben wir, wie eine Übertragung und die damit verbundenen Gefahren verhindert werden können.
Risiken einer Übertragung
Mögliche fetale Hypoxie: Da die Plazenta während einer Übertragung altert und ihre Funktion nachlässt, wird die Sauerstoffversorgung des Fötus verringert. Dies kann leicht zu einer fetalen Hypoxie führen, die in schweren Fällen zum intrauterinen Tod führen kann. Selbst wenn solche Säuglinge geboren werden, sind sie oft weniger gesund als termingerecht geborene Säuglinge und leiden häufig unter Komplikationen wie Dehydrierung, Anämie oder Lungeninfektionen.
Verringertes Fruchtwasservolumen: Während der Schwangerschaft ist die Gebärmutter mit Fruchtwasser gefüllt, das die äußere Umgebung für das Wachstum und die Entwicklung des Fötus bildet. Ein ausreichendes Fruchtwasservolumen ist ein Indikator für eine gesunde Schwangerschaft. Wenn die Schwangerschaft länger als 42 Wochen dauert, kann das Fruchtwasservolumen erheblich abnehmen und möglicherweise unter 100 Milliliter fallen. Dieses Oligohydramnion erschwert die Wehen, führt zu einer langsamen Öffnung des Muttermundes und verlängert die erste Phase der Wehen.
Risiko einer fetalen Unterernährung: Die Alterung der Plazenta und ihre verminderte Funktion führen zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung des Fötus, was zu Unterernährung führen kann. Betroffene Föten weisen weniger Unterhautfett, Hautfalten, verlängerte Haare und Nägel auf und sehen aus wie „kleine alte Männer”. Trotz verlängerter Schwangerschaft verhindert eine unzureichende Ernährung eine Gewichtszunahme; in einigen Fällen kann das Gewicht sogar abnehmen.
Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer operativen Entbindung: Bei Überschreitung des Geburtstermins verhindert der beeinträchtigte Zustand des Fötus in Verbindung mit einem härteren Schädel und verengten Schädelnähten eine ausreichende Anpassung des Fötuskopfes an den Geburtskanal, was zu einer Dystokie führt. Infolgedessen ist häufig eine operative Entbindung erforderlich, wobei die Statistik eine Rate von 63,8 % angibt.
Erhöhte Komplikationen bei Neugeborenen: Klinische Daten zeigen, dass Neugeborene aus Übertragungsschwangerschaften im Vergleich zu Vollzeitbabys aus normalen Schwangerschaften deutlich höhere Komplikationsraten aufweisen. So kann beispielsweise die Häufigkeit von intrakraniellen Blutungen bei Neugeborenen bis zu 25 % betragen, während Aspirationspneumonien in 37 % der Fälle auftreten. Auch Erkrankungen wie Azidose treten deutlich häufiger auf.
Methoden zur Vorbeugung einer Übertragung
In den sechs Monaten vor der Empfängnis sollten werdende Mütter jeden Menstruationszyklus sorgfältig aufzeichnen, um einen genaueren voraussichtlichen Entbindungstermin zu berechnen. Zwei Monate nach Ausbleiben der Menstruation sollte eine Untersuchung im Krankenhaus erfolgen, gefolgt von regelmäßigen Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen. Insbesondere nach der 37. Schwangerschaftswoche sollten mindestens wöchentlich Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.
Sollten eine Woche nach dem errechneten Geburtstermin noch keine Wehen einsetzen, ist eine proaktive medizinische Untersuchung unerlässlich. Medizinisches Fachpersonal wird die Größe des Fötus, die Fruchtwassermenge, die Plazentafunktion und die Reife des Fötus beurteilen oder eine Ultraschalluntersuchung durchführen, um eine Übertragung zu diagnostizieren.
Schwangere Frauen können die Bewegungen des Fötus auch selbstständig überwachen. Wenn innerhalb von 12 Stunden weniger als 20 Bewegungen zu spüren sind, deutet dies auf eine mögliche Anomalie des Fötus hin; weniger als 10 Bewegungen bedeuten eine erhebliche Notlage des Fötus, die sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Sollte eine Übertragung bestätigt werden, sollte umgehend eine medizinische Intervention zur Einleitung der Wehen veranlasst werden.
Überwachen Sie regelmäßig den Zustand des Fötus. Wenn die Wehen bis zur 42. Schwangerschaftswoche nicht einsetzen, suchen Sie ein Krankenhaus auf, um die Entbindung zu erleichtern.
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