Eine Übertragung schadet sowohl der Mutter als auch dem Baby
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Eine Übertragung schadet sowohl der Mutter als auch dem Baby. Eine Entbindung vor der 37. Woche wird als Frühgeburt bezeichnet, während eine Entbindung nach der 42. Woche (d. h. zwei Wochen nach dem Geburtstermin) als Übertragung klassifiziert wird. Zu den Hauptursachen gehören: ein endokrines Ungleichgewicht bei der Mutter. Eine übermäßige Progesteronsekretion in Verbindung mit einer unzureichenden Östrogensekretion behindert die Einleitung der für die Wehen erforderlichen Gebärmutterkontraktionen. Genetische Faktoren. Eine Übertragung hat oft eine familiäre Vorgeschichte und kann mit fetalen Anomalien verbunden sein.
Häufige Anomalien sind Anenzephalie, bei der das Fehlen der Schädelknochen zu minimalen Vorstufen führt. Dieser unzureichende Druck auf die Gebärmutter löst keine reflexartigen Kontraktionen aus, was den Beginn der Wehen behindert. Darüber hinaus wird das Geschlecht des Fötus durch Chromosomen bestimmt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Entbindung. Daher entbehrt die Vorstellung, dass „Mädchen Spätentwickler sind” oder dass übertragene Schwangerschaften ausschließlich weibliche Föten betreffen, jeder wissenschaftlichen Grundlage.
Wie das Sprichwort sagt: „Wenn die Melone reif ist, fällt der Stiel ab.”Wenn der Fötus voll ausgetragen ist, erfolgt die Geburt auf natürliche Weise. Sollte die „Frucht reif sein, aber der Stiel noch daran hängen”, deutet dies auf eine Alterung der Plazenta hin. Die Fähigkeit der Plazenta zum Stoffaustausch und -transport nimmt ab, was die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Fötus direkt beeinträchtigt. Dies führt zu chronischer Hypoxie und Unterernährung. Darüber hinaus verringert sich die Toleranz des Fötus gegenüber dem Druck, der durch die Wehen während der Geburt ausgeübt wird, was das Risiko von Erstickung und Tod erhöht.
Eine Übertragung schadet auch der Mutter. In diesem Stadium verhärtet sich der Schädel des Fötus, die Fontanellen schrumpfen und der Hinterhauptsauswuchs wird deutlich sichtbar. Die Fähigkeit des fötalen Kopfes, sich an den Geburtskanal anzupassen, nimmt während der Wehen ab, was das Risiko für Komplikationen bei der Mutter erheblich erhöht, insbesondere für eine Dystokie. Wenn die Wehen bis zum errechneten Geburtstermin nicht einsetzen, sollte die werdende Mutter daher umgehend die Geburtshilfeabteilung eines Krankenhauses aufsuchen.
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