Übermäßiges Streben nach Mode und das Nachgeben gegenüber Begierden können zu Unzufriedenheit führen
Encyclopedic
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Ich erinnere mich an die Geschichte eines Landbesitzers, der einen Stammeshäuptling aufsuchte, um ein Stück Land zu erwerben. Der Häuptling antwortete: „Gehen Sie von hier aus nach Westen und markieren Sie Ihren Standort. Wenn Sie vor Sonnenuntergang zurückkehren, gehört das Land zwischen hier und Ihrer Markierung Ihnen.“
Als die Dämmerung hereinbrach, war der Landbesitzer noch nicht zurückgekehrt. Er hatte sich zu weit vorgewagt und war unterwegs vor Erschöpfung umgekommen.
Ich glaube, dass dieser Landbesitzer nie vergessen hat, dass er vor Sonnenuntergang zurückkehren musste. Ich glaube auch, dass er auf seiner Reise nach Westen mehr als einmal innegehalten hat, bereit, umzukehren. Doch jedes Mal dachte er: Nur noch ein paar Schritte, dann gewinne ich mehr Land. Das Verlangen zog ihn nach und nach immer weiter weg.
Viele sagen, dieser Landbesitzer sei zu gierig gewesen. Doch viele können der allmählichen Verlockung des Verlangens nicht widerstehen.
Eine Kollegin wählte beim Kauf immer die modischsten Mobiltelefone aus. Doch innerhalb weniger Monate kamen neuere, trendigere Modelle auf den Markt. Dann kaufte sie sich das neueste Modell und verkaufte ihre alten Telefone günstig auf dem Gebrauchtmarkt. Ihr Streben nach Mode erwies sich als unwiderstehlich und führte dazu, dass sie im Laufe mehrerer Jahre unzählige Male ihr Telefon wechselte. Einmal bemerkte sie mit tiefer Emotion, dass sie durch die ständigen Upgrades Zehntausende von Yuan verloren habe, obwohl das Telefon, das sie derzeit benutzte, immer noch nicht das neueste Modell war.
Ein Freund kaufte vor seiner Hochzeit eine neue Wohnung. Die Immobilie war bescheiden, etwas mehr als 80 Quadratmeter groß und einfach und kostengünstig eingerichtet. Er bemerkte, dass diese Größe und dieser Ausstattungsstandard für sein Einkommen völlig angemessen seien. Hätte er sich für die trendigen Wohnungen mit mehr als 100 Quadratmetern und luxuriöser Ausstattung entschieden, hätte er jahrelang sparsam leben und akribisch seine Hypothek abbezahlen müssen, wodurch er sein Gefühl der Leichtigkeit geopfert hätte.Er zeigte sich zufrieden mit seinem neuen Zuhause und erklärte, dass er weder Neid auf größere, aufwendiger eingerichtete Immobilien noch auf die opulenten Villen der Reichen empfinde. Solche Vergleiche würden ihm nur sein lebenslanges Glück rauben, glaubte er.
Mein Freund ist wirklich ein weiser Mann, der weiß, wann er „Nein” zu seinen Wünschen sagen muss. Der Landbesitzer in der Geschichte konnte der Versuchung nicht widerstehen und wurde schließlich zu jemandem, der nie mehr zurückkehren konnte. Wie viele Menschen lassen sich im Leben von ihren Wünschen verführen und entfernen sich immer weiter, bis sie das Glück aus den Augen verlieren?
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