Grenzen setzen bei der Kindererziehung
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Bei der Erziehung von Kindern sollte man das sogenannte „Prinzip der Grenzen setzen” anwenden. Was macht dieses Prinzip aus? Der wichtigste Aspekt ist, „sein Wort zu halten”.
Der häufigste Fehler bei der elterlichen Erziehung ist das Brechen von Versprechen. Beispielsweise vereinbaren Eltern vielleicht, unterwegs nichts zu kaufen, doch wenn ein Kind einen Wutanfall bekommt und Spielzeug oder Snacks verlangt, geben sie oft nach oder verhandeln mit Sätzen wie „Hör auf zu weinen, dann kaufe ich dir ××”. Oder wenn ein Kind seine Spielsachen aufräumen soll, schimpft die Mutter mit ihm, während sie selbst aufräumt.Die oft wiederholte Drohung „Wenn du jetzt nicht isst, kümmere ich mich später nicht um deinen Hunger!“ verflüchtigt sich in dem Moment, in dem das Kind Hunger hat, und die Eltern bereiten sofort etwas zu essen zu... Versetzen Sie sich in die Lage des Kindes: Würden Sie sich bei einem solchen Mangel an prinzipiellen Grenzen noch verpflichtet fühlen, zu gehorchen?
Um das Verständnis und die Einhaltung der elterlichen Grenzen bei Kindern zu fördern, müssen Eltern zu „Sprachlernmaschinen“ werden und viel Zeit und Mühe investieren, um konsequent zu bleiben. Manche Mütter, die das Zögern ihres Kindes oder die Notwendigkeit wiederholter Anweisungen nicht ertragen können, kommen zu dem Schluss, dass es schneller ist, selbst aufzuräumen.In Wahrheit ist diese Anstrengung jedoch für das langfristige Wohl des Kindes unerlässlich. Das Streben nach momentaner „Bequemlichkeit und Schnelligkeit” führt später nur zu jahrzehntelangem „Unbehagen” und Leid.
Die größte Herausforderung bei der Durchsetzung dieser „Prinzipien und Grenzen” ist zweifellos, den Bitten und Tränen des Kindes zu begegnen. Zu sehen, wie es aufgrund von Regelverstößen auf Aktivitäten verzichten muss, die ihm Freude und Vergnügen bereiten, verleitet unweigerlich dazu, zu schwanken.Doch Eltern müssen verstehen: Auch wenn Kinder keiner körperlichen Züchtigung oder harschen Worten ausgesetzt werden müssen und demokratisch behandelt werden können, müssen die „Grundprinzipien” der Disziplin klar und deutlich vermittelt werden. Andernfalls laufen sie Gefahr, eigensinnig, verwöhnt und unverantwortlich zu werden. Als Erwachsene mangelt es solchen Menschen an „Grundprinzipien” – sie schaden anderen und leiden dabei selbst.
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