Silikon oder expandiertes Polytetrafluorethylen (ePTFE) für die Nasenkorrektur: Was soll man wählen?
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Wenn Sie sich für eine prothetische Nasenkorrektur entscheiden, stellt die Wahl zwischen Implantaten aus Silikon und expandiertem Polytetrafluorethylen (ePTFE) ein erhebliches Dilemma dar. Zweifellos haben beide Materialien deutliche Vor- und Nachteile, doch widersprüchliche Ratschläge von Ärzten verwirren Patienten oft. Für welches Material sollten Sie sich also bei einer Nasenkorrektur entscheiden? Lassen Sie uns zunächst die Eigenschaften der beiden Materialien vergleichen.
I. Kostenvergleich
Die Materialkosten für ePTFE sind in der Regel etwa doppelt so hoch wie die für Silikon. Die Operationskosten für ePTFE-Implantate können jedoch 7- bis 10-mal höher sein als für Silikon. Das liegt daran, dass das Formen und Implantieren von ePTFE technisch anspruchsvoller ist als bei Silikon und größere Fachkenntnisse des Chirurgen erfordert. Wenn der Chirurg nicht über ausreichende Fähigkeiten verfügt, kann das Implantat über einen längeren Zeitraum der Luft ausgesetzt sein, was das Infektionsrisiko erheblich erhöht.
II. Intraoperative Formbarkeit
Silikonimplantate verfügen über eine vorgeformte Nasenstruktur, die eine umfassende Formgebung ermöglicht. Sie können in verschiedenen Formen und Größen mit Nasenspitzen, Nasenflügeln und Nasenbrücken vorgefertigt werden. Sie bieten eine gute Elastizität und Dimensionalität, allerdings ist ihre Haptik etwas schlechter.Obwohl ePTFE eine gewisse Flexibilität aufweist, sind seine Elastizität und Dreidimensionalität minderwertig, sodass es für die Formgebung ungeeignet ist. Es bietet keine ausreichende Stütze für die Columella und die Nasenspitze. Aufgrund seiner Weichheit passt sich ePTFE jedoch nach dem Einsetzen eng an das umgebende Gewebe an, was zu einem natürlicheren und lebensechteren Aussehen und einer besseren Haptik führt.
III. Postoperative Implantatverschiebung
Silikonimplantate integrieren sich nicht fest in das menschliche Gewebe. In Kombination mit einer unzureichenden Operationstechnik – wie z. B. der Schaffung von Implantattaschen mit ungeeigneter Größe oder ungenauer Schichtung – führt dies häufig zu seitlichen Verschiebungen und Verlagerungen nach der Operation. EPT hingegen verschmilzt nahtlos mit dem umgebenden Gewebe, wodurch das Risiko einer Verlagerung erheblich verringert wird.
IV. Langfristige Eigenschaften des Implantats
Langfristige klinische Beobachtungen zeigen, dass organisches Gewebe, das in das ePTFE-Material einwächst, seine ursprüngliche Flexibilität verliert und deutlich steifer wird. Infolgedessen können nach längerer Implantation das Aussehen und das Tastgefühl der Nase an Realismus verlieren, was zu einer steifen und unnatürlichen Nase führt. Silikonimplantate behalten jedoch ihre Form und ihre taktilen Eigenschaften über einen längeren Zeitraum bei.
V. Schwierigkeit der Implantatentfernung
Aufgrund des Einwachsens von Gewebe verbindet sich EPTIMEX fest mit dem umgebenden Gewebe und verringert nach und nach den umgebenden Hohlraum. Sollte es daher zu Komplikationen wie Infektionen kommen, gleicht die Entfernung des EPTIMEX-Materials der Entfernung von eigenem Gewebe, was zu erheblichen Schäden an der Nasenstruktur führt. Je länger EPTIMEX implantiert bleibt, desto schwieriger ist die Entfernung.Im Gegensatz dazu sind Silikonimplantate von einer Schutzkapsel umgeben. Sollte es zu einer Infektion kommen, kann die Kapsel geöffnet werden, um das Implantat mit minimaler Schädigung des umgebenden Gewebes zu entfernen.
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