Wie man sicherstellt, dass Seetang zart gekocht wird
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Seetang enthält Alginsäure und Alginat, Substanzen, die in Wasser unlöslich sind, aber starke wasserabsorbierende und quellende Eigenschaften besitzen. Nach dem Einweichen bildet sich auf der Oberfläche des Seetangs ein zähflüssiges Gel, das das weitere Eindringen von Wasser verhindert und ein gründliches Einweichen erschwert. Gleichzeitig befindet sich der größte Teil des Jodgehalts des Seetangs an der Oberfläche, und ein längeres Einweichen führt zu Jodverlust.
Es ist üblich, getrockneten Seetang vor dem Kochen in klarem Wasser einzuweichen, aber diese Vorgehensweise ist nicht optimal. Auf diese Weise zubereiteter Seetang bleibt hart, egal wie lange er gekocht wird. Wie kann Seetang also schnell zart gemacht werden? Hier sind ein paar einfache, aber sehr wirksame Tipps, damit Ihr Seetang zart wird – merken Sie sich diese gut.
1.Reiswaschwasser-Methode: Verwenden Sie zum Einweichen von Seetang Wasser, in dem Sie zuvor Reis gewaschen haben. Dies fördert das Aufquellen, reinigt den Seetang und sorgt für zarte Ergebnisse beim Kochen. 2. Das Prinzip der Mäßigung: Testen Sie während des Kochens ein Stück mit Stäbchen. Wenn es bei leichtem Druck nachgibt, nehmen Sie den Rest sofort heraus. Überkochen führt dazu, dass Seetang zäh wird. 3.Alkali-Trick: Wenn Sie beim Kochen eine kleine Menge (nicht zu viel) Backpulver oder Natron hinzufügen, wird der Seetang zart, lecker und aromatischer.
4. Essig-Trick: Wenn Sie beim Kochen von geschnittenem Seetang eine angemessene Menge weißen Essig hinzufügen, wird nicht nur der charakteristische Fischgeruch entfernt, sondern der Seetang wird auch leichter zart und erhält eine schönere Farbe. Für eine weichere Konsistenz verlängern Sie die Kochzeit entsprechend.
5. Spinat-Trick: Durch die Zugabe von ein paar Spinatzweigen zerfällt der Seetang leichter.
6. Trocken-Dampf-Trick: Verteilen Sie einen Klumpen getrockneten Seetang in einem Dampfkorb und dämpfen Sie ihn etwa eine halbe Stunde lang über Wasser. Weichen Sie ihn anschließend in sauberem Wasser ein.Durch die Zugabe von Spinat kann der Seetang zerfallen. 5. Trockenes Dämpfen: Trennen Sie den zusammengebackenen getrockneten Seetang und dämpfen Sie ihn in einem Bambuskorb über Wasser etwa eine halbe Stunde lang. Weichen Sie ihn anschließend über Nacht in sauberem Wasser ein. Auf diese Weise zubereiteter Seetang wird knackig und dennoch zart, eignet sich zum Schmoren, Braten oder für kalte Salate und hat eine gleichbleibend weiche und schmackhafte Konsistenz.
6. Blanchieren: Seetangknöpfe, die in Suppen verwendet werden, sollten vor dem Kochen kurz in kochendem Wasser blanchiert werden, um den Fischgeruch zu entfernen und eine aromatischere Brühe zu erhalten.
Wie wählt man Seetang aus?
Achten Sie bei der Auswahl von getrocknetem Seetang auf Stücke mit einer „weißen Reifschicht”.Beim Kauf von getrocknetem Seetang fällt Verbrauchern oft eine weiße, pulverartige Schicht auf der Oberfläche auf. Viele glauben fälschlicherweise, dass es sich dabei um während des Trocknens kristallisiertes Salz handelt, während andere sogar vermuten, dass es sich um Schimmel oder Verderb handelt. In Wirklichkeit handelt es sich bei diesem „weißen Reif“ um eine Substanz namens Mannitol.Diese Substanz ist nicht nur harmlos, sondern besitzt auch medizinische Eigenschaften, darunter blutdrucksenkende, harntreibende und abschwellende Wirkungen. Darüber hinaus hat sie krebshemmende, antibakterielle, gegen Kater wirkende und gewichtsreduzierende Eigenschaften. Wählen Sie daher beim Kauf von getrocknetem Seetang Stücke mit dieser „weißen Blüte”. Wählen Sie außerdem Seetang, der trockener ist, eine dunkelbraune oder bräunlich-grüne Farbe hat, relativ gleichmäßige Blattfragmente und eine gleichmäßige Dicke aufweist.
Nach dem Kauf ist es ratsam, den Seetang zur Überprüfung auseinanderzufalten. Das Vorhandensein kleiner, fragmentierter Stücke deutet auf eine minderwertige Qualität hin. Löcher oder umfangreiche Beschädigungen können auf Insektenbefall oder Schimmel während der Lagerung hindeuten.
Bitte beachten Sie: Seetang enthält viel Jod und wertvolles Mannitol an seiner Oberfläche. Daher sollte ein längeres Einweichen, Schlagen oder kräftiges Rühren vermieden werden, da diese Maßnahmen leicht zu Nährstoffverlusten führen. Achten Sie beim Reinigen von Seetang darauf, dass das Einweichwasser nicht zu viel ist; im Allgemeinen sollten nicht mehr als 2500 Milliliter Wasser pro 500 Gramm Seetang verwendet werden.
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