Schwitzen hat wirklich nichts mit Fettverbrennung zu tun!
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Gewichtsabnahme durch Sport bringt nicht nur Müdigkeit mit sich, sondern auch ein auffälliges Merkmal: Schweiß. Viele glauben fälschlicherweise, dass Schwitzen Fettverbrennung bedeutet oder dass es den Körper entgiftet, der Haut gut tut oder sogar Fett ausscheidet, um die Gewichtsabnahme zu unterstützen.
Wachen Sie auf! Schweiß weiß gar nicht, dass er all diese angeblichen Vorteile hat! Seine einzige wahre Funktion ist die Regulierung der Körpertemperatur.
Erstens werden durch Schwitzen keine Giftstoffe ausgeschieden. Die sogenannte Entgiftung betrifft in erster Linie die überschüssigen Stoffwechselabfälle des Körpers. In Wirklichkeit ist die Leber hauptsächlich für die Stoffwechselfunktionen verantwortlich, die wenig mit Schweiß zu tun haben.
Aus physiologischer Sicht stammt Schweiß aus Körperflüssigkeiten, die denselben Ursprung wie Blut haben. Daher kann übermäßiges Schwitzen allein zu Lethargie, Müdigkeit oder sogar Herzklopfen führen.
Zweitens hat Schweiß nur wenig mit Fett- oder Kalorienverbrauch zu tun. Auch wenn kräftiges Training zu starkem Schwitzen führen kann, bedeutet dies nicht, dass effektiv Fett verbrannt wird. Es spiegelt in erster Linie die thermoregulatorische Reaktion des Körpers wider. Die Schweißmenge hängt weitgehend von der individuellen Aktivität der Schweißdrüsen ab, und der Fettgehalt im Schweiß ist vernachlässigbar. Stärkeres Schwitzen ist nicht gleichbedeutend mit einem erhöhten Fettverbrauch.
Darüber hinaus ist eine Gewichtsreduktion nach dem Schwitzen kein Hinweis auf Fettverbrennung, sondern eher auf einen Verlust von Körperflüssigkeiten und Dehydrierung. Dies erfordert eine sofortige Rehydrierung. In der Regel normalisiert sich das Gewicht wieder, sobald der Körper ausreichend Flüssigkeit aufgenommen hat.
Schließlich ist übermäßiges Schwitzen nicht unbedingt vorteilhaft. Nachtschweiß, unnatürliches Schwitzen und kalter Schweiß sind allesamt Anzeichen für einen schlechten Gesundheitszustand.Solche Vorkommnisse sind häufig auf einen Yin-Mangel oder ein Ungleichgewicht in der Yin-Yang-Harmonie zurückzuführen. Übermäßiges Schwitzen kann sich sogar nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Neben Wasser enthält Schweiß vor allem Natriumchlorid. Folglich führt starkes Schwitzen zu einem erheblichen Salzverlust, wodurch der Natriumspiegel im Serum über den normalen Grenzwert ansteigen kann – ein Zustand, der als hypertonische Dehydrierung bezeichnet wird.In solchen Fällen ist übermäßiges Schwitzen gesundheitsschädlich. Es kann zu Schwindel, Benommenheit oder sogar zu Stürzen oder Ohnmacht aufgrund von Schwäche führen. Darüber hinaus bietet feuchte Haut einen idealen Nährboden für Bakterien, was erklärt, warum viele Menschen nach dem Schwitzen unter unangenehmem Körpergeruch leiden – eine Folge der Vermehrung von Bakterien.
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