Was sollten Agoraphobie-Patienten im Alltag beachten?
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Agoraphobie ist nach wie vor eine wenig bekannte Erkrankung, obwohl ihre Unbekanntheit nicht bedeutet, dass sie selten auftritt. In den Vereinigten Staaten leiden etwa 1,8 Millionen Erwachsene (über 18 Jahre) an Agoraphobie.
Laut dem National Institute of Mental Health bezeichnet Agoraphobie speziell eine extreme Angst oder Besorgnis davor, sich an öffentlichen oder offenen Orten aufzuhalten, an denen eine Flucht unmöglich oder peinlich sein könnte.Untersuchungen der Mayo Clinic zeigen, dass sich Agoraphobie häufig in folgenden Situationen manifestiert: in Aufzugsschächten, bei Sportveranstaltungen, auf Brücken, in Bussen, beim Autofahren, in Einkaufszentren und in Flugzeugen. Betroffene vermeiden es möglicherweise, das Haus zu verlassen, weigern sich zu fahren oder meiden überfüllte Bereiche.
Was sollten Agoraphobie-Betroffene im Alltag beachten? Erstens sollten sie den Begriff „Angst” mental verwerfen. Normale soziale Aktivitäten sind nichts Geheimnisvolles, sondern einfach Interaktionen und Begegnungen zwischen Menschen in der Gesellschaft. Daher ist es unnötig, sich übermäßig mit der eigenen Sprache und dem eigenen Verhalten in sozialen Situationen zu beschäftigen. Seien Sie locker, großzügig und natürlich – sprechen und handeln Sie wie gewohnt. Mit der Zeit werden soziale Kontakte zur Gewohnheit.
Zweitens sollten Sie die Art der sozialen Kontakte berücksichtigen. Gehen Sie beispielsweise mit einem klaren Ziel vor Augen zu Zusammenkünften. Ein bestimmter Fokus lenkt die Aufmerksamkeit von sich selbst weg und auf die jeweilige Aufgabe, wodurch übermäßige Nervosität reduziert wird.Begleiten Sie bei ersten sozialen Anlässen jemanden, der mehr Erfahrung in solchen Situationen hat. Überlassen Sie ihm die Führungsrolle, während Sie eine unterstützende Rolle übernehmen. So können Sie die sozialen Umgangsformen anderer beobachten und lernen, während Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, und vermeiden so unangenehme Situationen.
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