Drei Strategien zur Linderung von Agoraphobie-Symptomen
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Agoraphobie ist nach wie vor eine wenig bekannte Erkrankung, obwohl ihre Unbekanntheit nicht bedeutet, dass sie selten auftritt. In den Vereinigten Staaten leiden etwa 1,8 Millionen Erwachsene (über 18 Jahre) an Agoraphobie.
Was genau ist Agoraphobie?
Laut dem National Institute of Mental Health bezeichnet Agoraphobie speziell eine extreme Angst oder Beklemmung in der Öffentlichkeit oder auf offenen Plätzen, von denen eine Flucht unmöglich oder peinlich sein könnte.Untersuchungen der Mayo Clinic zeigen, dass sich Agoraphobie häufig in folgenden Situationen manifestiert: in Aufzugsschächten, bei Sportveranstaltungen, auf Brücken, in Bussen, beim Autofahren, in Einkaufszentren und in Flugzeugen. Betroffene vermeiden es möglicherweise, das Haus zu verlassen, weigern sich zu fahren oder meiden überfüllte Orte.
Was sollten Agoraphobie-Betroffene im Alltag beachten? Erstens sollten sie den Begriff „Angst” mental verwerfen. Normale soziale Aktivitäten sind nichts Geheimnisvolles, sondern einfach Interaktionen und Begegnungen zwischen Menschen in der Gesellschaft. Daher ist es unnötig, sich übermäßig mit dem eigenen Sprachgebrauch und Verhalten in sozialen Situationen zu beschäftigen. Seien Sie locker, großzügig und natürlich – sprechen und handeln Sie wie gewohnt. Mit der Zeit werden soziale Kontakte zur Gewohnheit.
Zweitens sollten Sie die Art der sozialen Kontakte berücksichtigen. Gehen Sie beispielsweise mit einem klaren Ziel vor Augen zu Zusammenkünften. Ein bestimmter Fokus lenkt die Aufmerksamkeit von sich selbst auf die jeweilige Aufgabe und reduziert übermäßige Nervosität.Begleiten Sie bei ersten sozialen Anlässen jemanden, der mehr Erfahrung in solchen Situationen hat. Überlassen Sie ihm die Führungsrolle, während Sie eine unterstützende Rolle übernehmen. So können Sie die sozialen Umgangsformen anderer beobachten und lernen, während Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, und vermeiden so unangenehme Situationen.
Wie wird Agoraphobie behandelt?
Die Behandlung umfasst drei Ansätze: allgemeine Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie und Medikamente.
(i) Allgemeine Psychotherapie
Zu den Methoden gehören Psychoedukation und unterstützende Therapie. Das Ziel ist es, die Erwartungsangst zu reduzieren und die Rückkehr in gefürchtete Situationen zu fördern. Die Reduzierung von Vermeidungsverhalten erfordert eine gezielte kognitive Verhaltenstherapie.
(2) Kognitive Verhaltenstherapie
Bei Agoraphobie ohne Panikattacken steht die Expositionstherapie im Vordergrund. Dabei wird dem Patienten die Natur der Störung erklärt – einschließlich der drei relativ unabhängigen Komponenten: die Angstreaktion auf die Situation, die Antizipationsangst und das Vermeidungsverhalten – sowie die jeweiligen therapeutischen Maßnahmen. Die Patienten werden angeleitet, sich gefürchtete Orte oder Szenarien vorzustellen, und dann ermutigt, sich einer Exposition vor Ort zu unterziehen. Dies wird so lange wiederholt, bis zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden.Die Expositionstherapie kann gemeinsam oder in Selbsthilfegruppen durchgeführt werden. Die reine kognitive Therapie hilft bei der Verringerung von Angstzuständen und Panikattacken, erweist sich jedoch bei Agoraphobie als unwirksam, während die Expositionstherapie die Agoraphobie lindert, ohne die Panikattacken zu behandeln. (3) Pharmakologische Behandlung Patienten, die unter Panikattacken leiden, sollten zunächst Medikamente gegen Panikattacken erhalten.
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